Praktikanten einstellen – Rechte und Pflichten für Arbeitgeber Alles was Du als Arbeitgeber beachten musst

Du möchtest Praktikanten beschäftigen und möchtest eine Menge bieten? Du suchst Praktikanten um Sie von deiner Arbeitgebermarke zu überzeugen und vielleicht langfristig als Mitarbeiter zu gewinnen? Es gibt viele Gründe Praktikanten zu beschäftigen. Es gibt aber auch verschiedene Fragestellungen im Rahmen der Gestaltung von gelungenen Praktika. Denn es ist entscheidend, dass Du dich als Arbeitgeber hier gut aufstellst. Mit einem gut strukturierten Praktikumsangebot kannst Du Talente identifizieren und sie für dein Unternehmen begeistern.

Praktikanten beschäftigen – Wissen für Arbeitgeber
Verfasst von: Redaktion | Artikel vom: 24.09.2018 | Aktualisiert am: 07.02.2019

Checkliste für Arbeitgeber – wenn ihr Praktikanten beschäftigen wollt

Mit einem Angebot von Praktikumsplätzen ermöglichst Du Schülern, Studenten und Absolventen den nötigen Praxiseinblick, den sie im Rahmen ihrer Ausbildung benötigen. Die Orientierung, ob der Beruf oder die Aufgabe dabei zu einem passt ist für viele Praktikanten entscheidend. Mit dem Angebot von Praktikas tragt ihr als Arbeitgeber wesentlich zur Berufs- und Studienorientierung junger Menschen bei. Und wenn ihr Euch dann auch noch um wirklich sinnvolle Praktika bemüht und die Aufgaben für Praktikanten gut organisiert, sodass wirklich etwas gelernt wird – habt ihr viel getan.

Du bist Personaler oder Arbeitgeber und möchtest, dass Top-Talente auf Dein Unternehmen aufmerksam werden? Du interessierst Dich für Innovationen bei der Personalsuche und dir ist eine persönliche Betreuung, Liebe zum Handwerk und Spezialisierung wichtig? Dann bist Du bei der Personal-Agentur ALPHAJUMP aus Koblenz goldrichtig. Weitere Informationen für Arbeitgeber gibt es hier: Personalsuche mit ALPHAJUMP

1. Warum Praktikanten – Gründe für Praktika

Du stehst vor der Fragestellung: Warum solltet ihr als Arbeitgeber Praktikanten beschäftigen? Kurzum: Es gibt viele gute Gründe, warum ihr das als Arbeitgeber tuen solltet. Wenn Praktika gut vorbereitet sind können Unternehmen, wie auch Praktikanten davon profitieren.

Vorteile für Praktikanten:

  • Praktikanten erhalten in den Praxisphasen und durch die praktischen Tätigkeiten Einblick in den Berufen und so auch Einblicke in ihre eigenen Interessen. Sie werden sich bewusst welche Potentiale sie haben und welche Fähigkeiten sie besitzen.
  • Praktika geben Einblicke in berufs- und studienrelevante Arbeitsfelder.
  • Praktika bieten die Gelegenheit sich mit Problemstellungen in Betrieben zu beschäftigen.
  • Aus Sicht von Arbeitgeber gehören Praktika in jeden Lebenslauf – insbesondere für die Begründung von praktischen Erfahrungen.

Früher war es für Praktikanten wichtig das Praktikum im Lebenslauf stehen zu haben. Heute geht es den Praktikanten eher um die persönlichen Interessen.

Warum entscheiden sich Praktikanten für ein Praktikum?
1. Berufserfahrung sammeln. 92%
2. Ein Praktikum macht sich gut im Lebenslauf. 56%
3. Pflichtpraktikum 32%
4. Geld verdienen. 29%

Vorteile für Arbeitgeber:

  • Praktikanten sind in flexibel einsetzbar und übernehmen Projekte, die vielleicht aufgrund des Arbeitsalltages oft liegenbleiben.
  • Praktikanten können sich mit Fragestellungen auseinandersetzen, die auch im Rahmen ihres Studiums sehr tiefgründig bearbeitet werden können. Und somit können eingefahrene Prozesse hinterfragt und optimiert werden.
  • Wenn Praktikanten in der Praxisphase überzeugen, identifizierst Du damit Talente und kannst Anschlussverträge (Ausbildung, Werkstudentenvertrag, Arbeitsvertrag, etc.) anbieten.
  • Du erhältst Feedback, wie du als Arbeitgeber ankommst.
  • Und wenn Du als Arbeitgeber in der Praxisphase überzeugst, wirst Du weiterempfohlen – bei Freunden, Bekannten oder Kommilitonen an der Hochschule.

Unternehmen profitieren also von ihren Praktikanten: Wenn die Voraussetzungen passen und du dein Praktikantenprogramm gut strukturierst kannst Du einen Pool an zukünftigen Arbeitnehmern bilden. Laut Praktikantenspiegel 2018 (Link siehe Quellenangebe unten) stehen 58 Prozent aller Praktikanten weiterhin im beruflichen oder privaten Kontakt nach der Praxisphase. 25 Prozent halten rein privaten Kontakt zu einzelnen Mitarbeitern und bei nur 17% bricht der Kontakt vollständig ab.

Warum bieten Unternehmen Praktika an?
1 Mitarbeitergewinnung & Nachwuchssicherung 94%
2. Berufseinblick für Studierende bieten 90%
3. Unterstützung für bestehende Mitarbeiter. 74%
4. Neue Sichtweisen & Innovation durch die junge Generation. 63%
5. Steigerung von Reputation der Unternehmensmarke. 42%
6. Employer Branding. 32%
7. Gewinnbringende Arbeitskraft. 32%

ALPHAJUMP-Tipp: An einem Praktikum für Studenten kann ein eine Beschäftigung als Werkstudent anschließen. Wenn Du das Praktikum so aufbaust und die Aufgaben für Praktikanten so verteilst, sodass die Basics in der Praxisphase angelernt werden und ihr beidseitig schaut, ob es passt – dann gibt es viel Potential hier die richtigen Kandidaten für eine langfristige Zusammenarbeit zu finden. Ebenso gibt es viele Vorteile für die Beschäftigung von Werkstudenten. Mehr erfährst Du im Artikel: „Werkstudenten beschäftigen“.

2. Wer darf Praktikanten einstellen?

Es gibt keine gesetzlichen Regelungen oder besondere Voraussetzungen für Arbeitgeber, wenn sie ein Praktikum anbieten oder Praktikanten einstellen wollen. Es ist richtig, dass bei der Ausbildung ein Ausbilderschein notwendig ist, für ein Praktikum ist dies jedoch nicht erforderlich. Und auch die Unternehmensform spielt keine Rolle.

Somit kann also jeder Arbeitgeber – Freiberufler, Start-Up, mittelständisches Unternehmen oder großer Konzern – Praktikanten beschäftigen. Dennoch solltest Du dir Gedanken um die Gestaltung des Praktikums machen sodass den Praktikanten auch etwas geboten wird. Ein Praktikum ist schließlich dafür dar, um etwas zu lernen, Eindrücke von dem Beruf und den Aufgaben zu erhalten und Berufserfahrung zu sammeln.

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3. Die Arten von Praktika

Praktikum ist nicht gleich Praktikum. Es gibt viele verschiedene Praktika und grundsätzlich unterscheiden sich hier die Rechte und die Pflichten für Arbeitgeber. Wir geben Dir hier einen Überblick über die verschiedenen Arten von Praktika, konzentrieren uns jedoch auf die Studentischen Praktika.

3.1 Schülerpraktika

Für Schüler geht es hauptsächlich erste Erfahrungen zu sammeln und um eine Orientierung im Rahmen der Berufswahl. Ein Praktikum während der Schulzeit ermöglicht einen ersten Einblick in das Berufsleben. Viele Schulen integrieren mittlerweile ein Praktikum fest in den schulischen Berufs- und Studienorientierungsprozess.

Es gibt verschiedene Formen von Schülerpraktika. Zeitlich kann man sie in Praktika während der Schulzeit und Praktika außerhalb der Schulzeit untergliedern. Außerdem kann zwischen Blockpraktika, kontinuierlichen Praxistagen und Kombinationen beider Modelle unterschieden werden. Bei der rechtlichen Betrachtung ist vor allem ausschlaggebend, ob es sich um ein Pflichtpraktikum handelt, das im Landesrecht oder der Schulordnung vorgeschrieben ist, oder um ein zusätzliches freiwilliges Praktikum. Dies ist z. B. entscheidend dafür, inwiefern dem Schüler ein Lohn gezahlt werden muss oder nicht.

Im Folgenden findest Du die häufigsten Formen von Schülerpraktika:

  • Pflichtpraktikum in der Schulzeit
  • Strukturiertes Praktikum / Fachpraktikum
  • Fachoberschul- / Berufsbildendes Praktikum
  • Regelmäßige Praxistage
  • Berufsorientierendes / freiwilliges Schülerpraktikum
  • Praktikum zum Erwerb der Fachoberschulreife
  • Einstiegsqualifizierungen (EQ / EQ Plus)

3.2. Studentische Praktika

Ein Praktikum im Studium ist also für viele Studenten ein wichtiger Bestandteil (siehe Hinweise zum Praktikantenspiegel – hier im Artikel). Viele Studiengänge haben ein Praktikumssemester in die Studienordnung integriert. Die Studenten erhalten mit einem Praktikum die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden und sich Gedanken darüber zu machen, in welche Richtung sie ihr Studium entwickeln wollen und wie sie sich spezialisieren wollen.

Ein Praktikum sollte mindestens 3 Monate dauern – sonst bringt es nichts!

Im Folgenden findest Du alle relevanten Informationen zu den verschiedenen Arten von Praktika für Studenten.

Arten von Praktika für Studenten:

Vorgeschriebenes Vor- oder Nachpraktikum
Zielgruppe: angehende Studierende oder Absolventen
Dauer: 6 Wochen bis 6 Monate, je nach Studienrichtung
Beschreibung: Das Vor- bzw. Grundpraktikum ist gerade bei Hochschulen für angewandte Wissenschaften vor der Aufnahme des Studiums vorzuweisen. Es wird aber auch besonders in den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengängen an Universitäten empfohlen. Ziel des Praktikums ist es, dem Praktikanten grundlegende Kenntnisse über die Arbeitswelt in seinem gewählten Fachgebiet zu vermitteln. Er soll damit befähigt werden, die in den entsprechenden Berufen gebräuchlichen arbeits- und Bearbeitungsverfahren anzuwenden. Die Praktikantentätigkeit ist üblicherweise in zwei verschiedenen Teilgebieten des jeweiligen Gewerbes durchzuführen. Das Praktikumsunternehmen muss die gewünschten Produktions- verfahren, Werkstätten, Labore, Geschäftsprozesse durchführen. Um vorgeschriebene Nachpraktika handelt es sich, wenn in einem Studiengang vor dem Praktikumsbeginn die theoretische Ausbildung durch entsprechende Prüfungen abgeschlossen sein muss. Es ist daher möglich, dass zum Zeitpunkt des Praktikums keine Immatrikulation (mehr) vorliegt. Über das Praktikum ist ein detaillierter Nachweis über die ausgeführten Tätigkeiten vom Praktikumsunternehmen auszustellen. Näheres regeln die jeweiligen Prüfungsordnungen in den einzelnen Studienrichtungen der jeweiligen Hochschulen.
Vergütung: nein
Fachpraktikum / Zwischenpraktikum
Zielgruppe: Studierende an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften
Dauer: frei vereinbar oder von der Studienordnung vorgeschrieben
Beschreibung: Das Praktikum kann während der Studienzeit, in der vorlesungsfreien Zeit oder parallel zu Vorlesungen und Seminaren absolviert werden. Die praktische Tätigkeit soll dem Studierenden vor seinem ersten berufsqualifizierenden Abschluss einen Einblick in die Berufswelt der Studienrichtung und in die Betriebsabläufe eines Unternehmens vermitteln. Das Praktikum kann individuell gestaltet werden, es sind jedoch die konkreten Vorgaben aus den Studienordnungen zu beachten.
Vergütung: nein
Freiwilliges studentisches Praktikum
Zielgruppe: Angehende Studenten oder Absolventen
Dauer: Individuell vereinbar
Beschreibung: Viele Studenten oder Studieninteressierte möchten vor dem Studium oder nach ihrem Abschluss praktische Einblicke in die Berufswelt erhalten. Hier greifen die rechtlichen Regelungen wie bei freiwilligen Schülerpraktika. Dabei ist es wichtig zu unterscheiden, ob der Praktikant noch immatrikuliert ist oder nicht. Wird ein solches Praktikum außerhalb der Immatrikulation absolviert, zählt es nicht zu den Beschäftigungen im Rahmen der betrieblichen Berufsbildung. Es besteht dadurch Versicherungspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Es ist jedoch Versicherungsfreiheit als geringfügig Beschäftigter möglich. im Fall der Immatrikulation besteht Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, sofern Zeit und Arbeitskraft überwiegend durch das Studium in Anspruch genommen werden (20 Stunden/Woche).
Vergütung: ja
Berufspraktisches Semester
Zielgruppe: Studierende an Hochschulen für angewandte Wissenschaften oder Universitäten
Dauer: je nach Studienordnung 3-5 Monate
Beschreibung: Das berufspraktische Semester (BPS) ist in vielen Studiengängen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften integriert. Die Studierenden sollen im BPS ihre zukünftige Tätigkeit und deren Anforderungen kennenlernen, eine Einführung in Aufgaben des späteren beruflichen Einsatzfeldes und Kenntnisse über das soziale Umfeld ihres Tätigkeitsbereichs erfahren. Den Studierenden werden zur selbstständigen Bearbeitung überschaubare Projekte übertragen, die sie an die unterschiedlichen Tätigkeiten in der Branche praxisnah heranführen. In einigen Studiengängen ist die Erstellung einer berufsbezogenen Projektarbeit während des BPS vorgesehen. Der Student schließt vor Beginn des BPS einen individuellen Vertrag mit dem Unternehmen ab. Das Unternehmen benennt einen Ausbildungsbeauftragten, der den Studierenden durch regelmäßige Anleitungsgespräche im Lernprozess unterstützt. Das Unternehmen stellt am Ende eine Bescheinigung aus, die Angaben über den zeitlichen Umfang und die Inhalte der praktischen Tätigkeit sowie den Erfolg der Ausbildung enthält. Während des BPS bleibt der Student an der jeweiligen Hochschule immatrikuliert. Er unterliegt im Unternehmen weder dem Betriebsverfassungsgesetz noch dem Personalvertretungsgesetz. Näheres regeln die jeweiligen Prüfungsordnungen in den einzelnen Studienrichtungen der jeweiligen Hochschulen in den jeweiligen Studienrichtungen.
Vergütung: ja
Abschlussarbeiten in Unternehmen
Zielgruppe: Abschlusssemester an Hochschulen
Dauer: 6 Wochen bis 6 Monate / teilweise in Auslegung der Prüfungsordnung bis zu einem Jahr, an Hochschulen für angewandte Wissenschaften meist drei Monate
Beschreibung: In der Abschlussarbeit (z. B. Bachelor- oder Masterarbeit) sollen die Studierenden ein Problem selbstständig auf der Grundlage wissenschaftlicher Methoden und Erkenntnisse bearbeiten. Besonders in Studiengängen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und an Berufsakademien wird bevorzugt eine Aufgabenstellung aus der Unternehmenspraxis bearbeitet. Der Projektvorschlag aus einem Unternehmen wird durch den Unternehmensbeauftragten mit dem Studenten und dem betreuenden Professor hinsichtlich der Aufgabenstellung konkretisiert. Unternehmen können Abschlussarbeiten von Studierenden fördern, indem sie den Studierenden die Benutzung ihrer betrieblichen Einrichtungen gestatten, soweit dies zur Erstellung der Arbeit erforderlich ist. Die Studierenden erhalten dann neben den zur Erstellung der Abschlussarbeit notwendigen betrieblichen Informationen die Gelegenheit, betriebliche Prozesse zu begleiten und können betriebliche Tätigkeiten verrichten. in der Regel halten sich die Studierenden nur kurzfristig in den Unternehmen auf, um Anregungen und Material zu erhalten oder Ergebnisse ihrer Ausarbeitung zu besprechen. Sie erstellen selbständig und eigenverantwortlich ihre Abschlussarbeit. Sie sind weder in den betrieblichen Organismus eingebunden noch weisungsgebunden und daher in der Regel keine Arbeitnehmer, denn es geht nicht darum, dass die Studierenden ihre individuelle Arbeitskraft gegen lohn zur Verfügung stellen. auch § 26 BBiG kommt nicht zur Anwendung, da es sich bei der Erstellung der Abschlussarbeit formal um einen nach der Studienordnung vorgesehenen Bestandteil der Ausbildung handelt. anders sieht es allerdings dann aus, wenn darüberhinausgehende Tätigkeiten vom Studierenden übernommen werden – vor allem wenn die Tätigkeit über die reine Erstellung der Abschlussarbeit hinausgeht. Solche Regelungen müssten im Einzelfall betrachtet werden.
Vergütung: nein
Praktika für ausländische Studierende
Praktika für ausländische Studenten

Beschreibung:

Wenn Du als Arbeitgeber Praktika für ausländische Studierende anbieten möchtest, achte bitte auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Staatsangehörige aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes genießen uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit und benötigen für ein Praktikum in Deutschland kein Einvernehmen. Für Studierende aus anderen Ländern muss im Vorfeld des Praktikums eine entsprechende Erlaubnis eingeholt werden. Grundsätzlich gilt dabei, dass studienfachbezogene Praktika bis zu 12 Monate dauern dürfen. Den Praktikanten sind dabei die gleichen Arbeitsbedingungen zu gewähren, die auch für inländische Praktikanten auf einem vergleichbaren Arbeitsplatz gelten würden.

3.3. Freiwilliges Praktikum vs. Pflichtpraktikum

Das freiwillige Praktikum:

Wenn es sich um ein freiwilliges Praktikum handelt bist du als Arbeitgeber auch der Hauptarbeitgeber – anders wie beim dem Pflichtpraktikum (siehe weiter unten). Damit unterliegst Du als Arbeitgeber dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Praktikanten haben im Rahmen eines freiwilligen Praktikums Anspruch auf Urlaub, Vergütung und ebenso ein Arbeitszeugnis.

Das Pflichtpraktikum:

Dieses Praktikum kommt oft für Studenten oder Schüler in Betracht. Im Studium gehört das Pflichtpraktikum mit einer fest definierten Dauer zur Ausbildung. Die Hochschule bleibt für diesen Fall der Hauptarbeitgeber. Praktikanten haben im Rahmen eines Pflichtpraktikums keinen Anspruch auf Urlaub oder Entgelt. Auch ein Anspruch auf ein bewertetes Praktikumszeugnis besteht nicht.

3.4. Praktika für Flüchtlinge

Es gibt verschiedene Maßnahmen um Flüchtlinge den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ein Praktikum kann eine Möglichkeit dafür sein. Ggf. ist dies ebenso eine Möglichkeit um sich kennenzulernen und über eine spätere Einstellung zu sprechen.

Durch Praktika für qualifizierte Flüchtlinge kann ein wichtiger Beitrag zu deren Integration geleistet werden. Du als Arbeitgeber kannst also gleichzeitig daran mitwirken und die Problemstellung Fachkräfte- und Nachwuchsbedarf in Griff zu bekommen.

Informiere dich über eine mögliche Unterstützung oder für entsprechende Kontakte bei deiner zuständigen IHK – Industrie und Handelskammer oder Bundesagentur für Abeit, bzw. direkt beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die Initiative "Make it in Germany" stellt ebenso weitere Informationen zu diesem Thema bereit.

4. Rechtliche Grundlagen für die Beschäftigung von Praktikanten

Es gibt im Arbeitsrecht zahlreiche rechtliche Regelungen. Da erzählen wir Dir sicher nicht viel Neues. In diesem Artikel wollen wir uns auf die wichtigsten Regeln beschränken, die bei der Einstellung und Beschäftigung von Praktikanten notwendig sind und beachtet werden sollten.

4.1 Vergütung

Grundsätzlich: Unentgeltliche Praktika sind ausschließlich möglich, wenn es sich um vorgeschriebene Praktika – also Pflichtpraktika handelt. Bitte kläre also mit dem Bewerber ab, ob das Praktikum in der Studienordnung verankert ist oder nicht. Dann solltet ihr euch als Arbeitgeber Gedanken machen. Auch wenn die Vergütung bei Pflichtpraktika keine Vorschrift ist, ist es eventuell ratsam doch eine Vergütung zu zahlen. Viele Arbeitgeber tuen dies, weil die Arbeit grundsätzlich honoriert werden soll und der Praktikant ebenso Unkosten (Fahrtkosten, Lebenshaltungskosten, etc.) hat. Es spricht sich rum und trägt zu einer positiven Arbeitgebermarke bei, wenn ihr eine Vergütung, auch bei Pflichtpraktika leistet.

Im Rahmen eines freiwilligen Praktikums ist nach § 26 i. V. M. § 17 Absatz 1 S. 1 Berufsbildungsgesetz (BBiG) eine „angemessene Vergütung“ zu zahlen. Allerdings besteht der Anspruch wiederum nicht, wenn der Praktikant sich nur sehr kurz im Betrieb aufhält oder keinen wirtschaftlichen verwertbaren Beitrag zum Betriebsergebnis leistet. „Sehr kurz“ meint weniger als einen Monat.

Sollte der Austausch von Arbeitsleistung und Entgelt im Mittelpunkt stehen, ist das allgemeine Arbeitsrecht anwendbar. In diesem Fall besteht Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Weitere Infos hierzu findest Du etwas weiter unten im Abschnitt „Haben Praktikanten Anspruch auf Mindestlohn?“.

Welche Vergütung ist für Praktikanten angemessen?

Wenn es sich um ein Praktikum handelt, wo eine Vergütung vorgeschrieben ist, dann seit ihr verpflichtet den Mindestlohn zu zahlen (8,84 EUR pro Stunde, Stand Jahr 2018).

Ob aber nun freiwillig oder Pflicht – es kommt sicher immer auch auf den Einzelfall an. Wenn Du ein Praktikum vergütest oder vergüten willst und eine Orientierung suchst – hör in deiner Region nach. Was zahlen andere Arbeitgeber, was ist üblich und was wird unterschieden? Grundsätzlich haben Praktikanten Unkosten und müssen natürlich auch die Fahrtkosten oder die Lebenshaltungskosten finanzieren. Man kann mittlerweile sagen, dass viele Arbeitgeber die Praktika vergüten. Teilweise sogar sehr gut, weil sie sich als Arbeitgeber in einem definierten Licht sehen und entsprechend positionieren wollen.

Unser Tipp: Wählt Eure Praktikanten im Bewerbungsprozess sorgfältig aus und zahlt auch eine Vergütung. Wenn ihr nachhaltig motivierte und gut qualifizierte Mitarbeiter gewinnen wollt, nutzt Euer Angebot für Praktikas als Recruitinginstrument um Talente zu identifizieren. Zahlt eine angemessene Vergütung – es wird sich rumsprechen und langfristig betrachtet spart ihr dadurch ebenso Recruitingkosten ein, da Eure Arbeitgebermarke in der Region wachsen wird. Hier gilt wie so oft: Zufriedene Mitarbeiter sind die „halbe Miete“ im Optimierungsprozess Eurer Arbeitgebermarke!

4.2 Arbeitszeiten und Ruhepausen

Wie lange darf ein Praktikant arbeiten?

Die erlaubte wöchentliche Arbeitszeit ist abhängig wie alt der Praktikant ist. Es wird in folgende Kategorien unterschieden:

  • unter 15-jährige Praktikanten
  • 15-17-jährige Praktikanten
  • volljährige Praktikanten

Wenn Du mehr über die Regelungen für Praktikanten unter 18 wissen möchtest, lies bitte im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und im Arbeitszeitgesetz (ArbZG) nach oder frage deine zuständige Bundesagentur für Arbeit.

Für volljährige Praktikanten gilt: 30 Minuten Ruhepause, bei mehr als 6 Stunden Arbeitszeit und 45 Minuten Pause bei mehr als neun Stunden Arbeitszeit. Grundsätzlich ist die Arbeitszeit für Praktikanten also genauso geregelt, wie bei festangestellten Mitarbeitern. Die Arbeitszeit sollte nicht mehr wie 40 Stunden pro Woche sein und wenn es mehr als 8 Stunden pro Tag werden, dann sollte die Möglichkeit zum Ausgleich bestehen. Mehr wie 10 Stunden pro Tag sind nicht erlaubt.

4.3 Urlaub und Krankheit

Hat ein Praktikant Anspruch auf Urlaub?

Wenn ein Praktikant sich im Pflichtpraktikum befindet, hat er mangels Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis keinen gesetzlichen Anspruch auf Urlaub.

Wenn es sich um ein freiwilliges Praktikum handelt, dann bestehen gesetzliche Ansprüche auf den gesetzlichen Mindesturlaub. Hierfür entnimmst Du die Richtlinien aus dem Bundesurlaubsgesetz (BurlG). In der Regel musst Du dann den Urlaub anteilig berechnen. Aber auch diese Regelungen findest du im BurlG.

Hat ein Praktikant Anspruch auf Entgeltfortzahlung?

Wenn ein Praktikant sich im Pflichtpraktikum befindet, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Vergütung und damit auch kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Wenn ihr eine Vergütung vereinbart habt, ist es empfehlenswert eine entsprechende Vereinbarung zur Fortzahlung im Krankheitsfall zu integrieren.

Wiederum bei freiwilligen Praktika besteht Anspruch auf die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.

4.4 Versicherung, Zeugnis und mehr

Zuständig für die Klärung des Versicherungsschutzes ist die Berufsgenossenschaft. Wenn Du detaillierte Fragen hierzu hast, wende dich bitte an deinen Ansprechpartner bei der zuständigen Berufsgenossenschaft.

Grundsätzlich gelten die folgenden Regelungen zu Versicherungen für Praktikanten:

Schüler im Pflichtpraktikum sind durch den Schulträger gesetzlich unfallversichert und auch gegen Ansprüche aus der gesetzlichen Haftpflicht versichert.

Schüler im freiwilligen Praktikum werden über den Betrieb unfallversichert – Versicherungspflicht nach §2 Absatz 1 Nr. 1 (Beschäftigte) oder § 2 Absatz 2 Satz 1 („Wie-Beschäftigte“) SGB VII. Der Praktikant ist der Berufsgenossenschaft zu melden.

Studenten werden im Praktikum über den Betrieb unfallversichert und sind der Berufsgenossenschaft zu melden. Eine Ausnahme besteht, wenn das Praktikum im organisatorischen und inhaltlichen Verantwortungsbereich der Hochschule liegt – in diesem Fall übernimmt die öffentliche Hand die Beiträge zur Unfallversicherung.

Sind Praktikanten im Studium sozialversicherungspflichtig?

Müssen Praktikanten angemeldet werden? Ob ein Praktikant sozialversicherungspflichtig ist, hängt nicht ausschließlich von der Unterscheidung zwischen Pflichtpraktikum und freiwilliges Praktikum ab. Es gibt hier viele weitere Faktoren. Eine Orientierung bietet Dir die folgende Tabelle:

Übersicht Studentische Praktika
Art des Praktikums Sozialversicherung Lohn Mindestlohn
Vorgeschriebenes Vor- oder Nachpraktikum versicherungspflichtig in der Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung. Lohn bis 325 Euro pro Monat: Arbeitgeber trägt Versicherungsbeiträge in voller Höhe. Lohn über 325 Euro pro Monat: Arbeitgeber und Student tragen die Beträge jeweils zur Hälfte. nein nein
Fachpraktikum / Zwischenpraktikum Frei (bei Lohnzahlung ggf. Beiträge zu Rentenversicherung) nein nein
Freiwilliges Praktikum Außerhalb Immatrikulation: Versicherungspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Innerhalb Immatrikulation: Versicherungsfreiheit, wenn Zeit und Arbeitskraft überwiegend durch Studium in Anspruch genommen werden (20 Stunden pro Woche). ja Nach 3 Monaten – falls volljährig.
Praxissemester Falls vorgeschrieben: Frei (bei Lohnzahlung ggf. Beiträge zu Rentenversicherung) nein nein
Abschlussarbeit in Unternehmen Individuelle Abstimmung mit Krankenkasse oder Berufsgenossenschaft erforderlich. nein nein (wenn nur Abschlussarbeit geschrieben wird.)

4.5 Was ist ein Scheinpraktikum?

Wann besteht ein Scheinpraktikum und somit ein Arbeitsverhältnis?

Die Definition für ein Praktikum gibt es gesetzlich nicht. Hingegen klar ist jedoch, dass im Rahmen eines Praktikums ein Ausbildungsziel verfolgt werden soll. Die Ziele von einem Praktikum haben wir in diesem Praktikum (siehe oben) beschrieben. Es geht darum die Berufsorientierung zu unterstützen und praktische Berufserfahrung zu sammeln. Gerichtsurteile haben gezeigt, dass die Arbeitsleistung im Rahmen eines Praktikums nachrangig ist.

Praktikanten dürfen nicht wie Arbeitnehmer eingesetzt werden, da es sich sonst um ein ganz normales Arbeitsverhältnis handelt. Der Ausbildungszweck muss bei einem Praktikum zwingend im Vordergrund der Beschäftigung stehen.

ALPHAJUMP-Tipp: Praktikum vorab strukturieren und Praktikumsplan oder Ausbildungsplan erstellen! Ein richtiger Umgang mit Praktikanten ist entscheidend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und die Vorteile, die sich für Euch ergeben.

Empfehlenswert ist, wenn Du dir vorab Gedanken gemacht hast und das Praktikum strukturiert hast. Beschreibe die Aufgaben und Stationen des Praktikanten in einem Praktikumsplan oder Ausbildungsplan. Wenn Du zu Beginn des Praktikums die Aufgaben und Ziele gemeinsam mit dem Praktikanten besprichst, sollte nichts schief gehen.

5. Der Praktikumsvertrag

Ein Praktikumsvertrag in schriftlicher Form ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, wenn es sich um ein freiwilliges Praktikum handelt. Wenn das Praktikum unter das Mindestlohngesetz fällt, ist es allerdings vorgeschrieben einen Vertrag schriftlich abzuschließen.

ALPHAJUMP-Tipp: Wir empfehlen grundsätzlich einen schriftlichen Vertrag abzuschließen. So könnt ihr Probleme oder grundsätzlich offene Fragen vermeiden.

Wenn ein Vertrag vorgeschrieben ist, müssen laut § 2 Nachweisgesetz (NachwG) folgende Punkte enthalten sein.

Inhalte Praktikumsvertrag, gem. § 2 Nachweisgesetz (NachwG):

  1. Name und Anschrift der Vertragsparteien
  2. Lern- und Ausbildungsziele des Praktikums
  3. Beginn und Dauer des Praktikums
  4. Dauer der regelmäßigen täglichen Praktikumszeit
  5. Zahlung und Höhe der Vergütung
  6. Dauer des Urlaubs
  7. Hinweis auf die Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die auf das Praktikumsverhältnis anzuwenden sind.
Du suchst Praktikanten oder Werkstudenten?

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6. Haben Praktikanten Anspruch auf Mindestlohn?

Ja und nein! Praktikanten haben unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf den Mindestlohn für die Dauer des Praktikums. Gesetzliche Regelungen findest Du hierzu in diesem Abschnitt oder auch im Mindestlohngesetz.

Praktikanten sind vom Mindestlohn ausgenommen, bei ...

  • Pflichtpraktika im Rahmen von Schule, Ausbildung oder Studium
  • Freiwillige Praktika begleitend zu Studium oder Ausbildung bis zu drei Monaten (Achtung hier gibt es Ausnahmen – siehe weiter unten)
  • Freiwillige Praktika bis zu drei Monaten, die zur Orientierung bei der Berufs- oder Studienwahl dienen Einstiegsqualifizierungen nach § 54 a des Dritten Sozialgesetzbuches
  • Praxisphasen während eines dualen Studiums, generell bei ausbildungsintegrierten Studiengängen, sowie praxisintegrierten Studiengängen bei denen praktische Tätigkeiten regelmäßig innerhalb des Studiengangs verpflichtend sind.
  • Jeder unter 18 Jahren ohne Berufsabschluss
  • Anfertigungen von Studien-/Abschlussarbeiten wie Bachelor- und Masterarbeiten im Unternehmen, solange nur arbeiten zur reinen Erstellung der Abschlussarbeit getätigt werden

Praktikanten haben Anspruch auf Mindestlohn, bei ...

  • Praktikanten außerhalb einer Ausbildung oder eines Studiums mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einem Studienabschluss
  • Freiwillige Praktika begleitend zu Studium oder Ausbildung, länger als drei Monate (ab dem 1. tag)
  • Freiwillige Praktika begleitend zu Studium oder Ausbildung, wenn bereits ein solches Praktikumsverhältnis mit demselben ausbildenden bestanden hat
  • Freiwillige Praktika zur Orientierung bei der Berufs- und Studienwahl, länger als drei Monate (ab dem 1. Tag)

7. Praktikumszeugnis / Praktikumsbescheinigung

Bei einem Pflichtpraktikum ist gegenüber der Hochschule eine Praktikumsbescheinigung auszustellen. Diese dient als Nachweis für die Absolvierung des Praktikums. Ein qualifiziertes Zeugnis kann freiwillig erstellt werden.

Wenn es sich um ein freiwilliges Praktikum handelt, seid ihr verpflichtet ein schriftliches, qualifiziertes Zeugnis auszustellen.

ALPHAJUMP-Tipp: Wir empfehlen immer ein qualifiziertes Praktikumszeugnis auszustellen. Ihr müsst ja nicht immer alles bis ins letzte Detail beschreiben, aber ein qualifiziertes Arbeitszeugnis kann dem Praktikanten bei späteren Bewerbungen helfen. Darüber hinaus zeigt ihr eine entsprechende Wertschätzung gegenüber euren Praktikanten und auch das wird sich wieder rumsprechen und sich positiv auf Eure Arbeitgebermarke auswirken.

Quellen:

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