Flexible Arbeitszeiten Vorteile von flexiblen Arbeitszeiten für den Arbeitgeber

Nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Arbeitgeber können von den Vorteilen flexibler Arbeitszeitmodelle profitieren. Gleitzeit, Teilzeit, Job-Sharing, Homeoffice und Vertrauensarbeitszeit sind einige von vielen Arbeitszeitmodellen. In diesem Artikel betrachten wir, warum sich eine Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle in dein Unternehmen lohnt und nicht lohnt.

Arbeitgeber - Flexible Arbeitszeit
Verfasst von: Redaktion | Artikel vom: 25.09.2018 | Aktualisiert am: 07.02.2019

Flexibles Arbeitszeitmodell – Gleitzeit, Teilzeit, Job-Sharing, Homeoffice und Vertrauensarbeitszeit

Dann arbeiten, wann man will – für viele Arbeitnehmer klingt das wie ein Traum. Den Familienalltag bewältigen und Termine erledigen, ohne sich dafür extra frei nehmen zu müssen. Der Wunsch nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance nimmt stetig zu für Arbeitnehmer und deswegen trägt ein individuelles Arbeitszeitmodell zu einer größeren Mitarbeiterzufriedenheit in Unternehmen bei.

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1. Flexible Arbeitszeitgestaltung – ein nachhaltiges Konzept?

Die flexible Arbeitszeitgestaltung nimmt heutzutage eine immer größer werdende Bedeutung an – sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Der Fokus liegt nicht nur alleine auf dem Gehalt, sondern auch auf einer ausgeglichenen Work-Life-Balance und auf der persönlichen Weiterentwicklung. Heutzutage nutzen immer mehr Mitarbeiter in Unternehmen für sich geeignete Arbeitszeitmodelle, denn die klassische 40-Stunden-Woche, beziehungsweise den klassischen Achtstundentag gibt es immer weniger. Viele Beschäftigten in Deutschland wünschen sich beim Thema Arbeitszeiten mehr Flexibilität und vor allem auch die Möglichkeit des Homeoffices. Durch die flexible Variante der Arbeitszeitgestaltung können sich Fachkräfte in verschiedensten Branchen nach einer für sich am besten geeigneten Möglichkeit der Arbeitszeitgestaltung umschauen. Dadurch wird zudem die Attraktivität der Arbeitgeber gesteigert.

1.1 Vorteile für den Arbeitnehmer

Dass sich durch die flexible Arbeitszeitgestaltung die Motivation und die Haltung der Arbeitnehmer zum Unternehmen deutlich verbessern, ist leicht absehbar. Eine eigene Einteilung der Arbeitszeit klingt für viele Angestellte und Arbeiter wie ein Traum. Sie können sich Termine so legen, wie sie es möchten und wie es ihnen am besten passt und haben nicht den Zwang, zu einer bestimmten Uhrzeit bereits Höchstleistung auf der Arbeit vollbringen zu müssen. Das Thema flexible Arbeitszeiten ist bei Arbeitnehmern beliebter denn je, denn dadurch kann man Familie und Beruf viel besser in Einklang zu bringen und die Motivation zur Arbeit zu gehen, steigt. Wenn man sich die Zeit als Angestellter selbst einteilen kann, dann hat man direkt eine positive Einstellung zu dem Unternehmen und auch die Zusammenarbeit mit Kollegen entspannter ist durch die flexible Zeiteinteilung am Arbeitsplatz.

1.2 Vorteile für den Arbeitgeber

Die Vorteile einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung sind nicht nur interessant für den Arbeitnehmer – denn auch für den Arbeitgeber lassen sich einige Vorteile mit der freien bzw. flexiblen Arbeitszeitgestaltung in Verbindung bringen. Mitarbeiter können sich einerseits besser mit dem Unternehmen identifizieren, da ihnen diese gewisse Flexibilität geboten wird. Zudem stärken flexible Arbeitszeiten die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, da sich potentielle Bewerber lieber für ein flexibles Arbeitszeitmodell entscheiden. Dies kann ebenfalls als ein zukunftsorientiertes Modell angesehen werden, da flexible Arbeitszeitmodelle als innovatives personalpolitisches Instrument für Unternehmen sind. Es werden Fehlzeiten reduziert und die Arbeitseffizienz der Mitarbeiter wird deutlich gesteigert. Dem Arbeitnehmer werden Offenheit und Vertrauen entgegengebracht werden, was positive psychologische Effekte mit sich zieht und ebenfalls als fortschrittliches Arbeitszeitmodell betrachtet werden kann.

2. Verschiedene Modelle der flexiblen Arbeitszeitgestaltung im Überblick

Es gibt verschiedene Modelle der flexiblen Arbeitszeitgestaltung, die zwischen Mitarbeiter und Unternehmen vereinbart werden können. Dazu zählt das Arbeiten in Teilzeit, das Jobsharing, die Gleitarbeitszeit mit Kernarbeitszeit, die Vertrauensarbeitszeit oder auch das Homeoffice. Immer mehr Arbeitgeber bieten Ihren Mitarbeitern je nach Branche verschiedene Varianten von Arbeitszeitmodellen an, um einerseits qualifizierte Fachkräfte für sich zu gewinnen und diese langfristig an sich zu binden. Diese verschiedenen Modelle der flexiblen Arbeitsgestaltung sind für viele unterschiedliche Personen wichtig und interessant – einerseits für Mütter und Väter mit Familie, andererseits auch für ältere Arbeiter, die zum Beispiel in Schichten arbeiten. Durch unterschiedliche und individuelle Modelle der flexiblen Arbeitszeitgestaltung soll dem Arbeitgeber eine angenehmere Arbeit ermöglicht werden, die jede Menge Vorteile mit sich bringt.

2.1 Teilzeit

Angestellte und Arbeiter in Teilzeit arbeiten kürzer als Mitarbeiter in Vollzeit. Die Zeit kann jedoch dahingehend individuell vereinbart werden, sodass nicht an jedem Tag gearbeitet werden muss für einen halben Tag, sondern dass die Zeit individuell angepasst werden kann. Dies kann zum Beispiel so aussehen, dass man als Teilzeitbeschäftigte oder Teilzeitbeschäftigter nur 3 Tage in der Woche arbeiten geht und einen halben Tag.

2.2 Jobsharing

Das Jobsharing (Arbeitsplatzteilung) ist ein Arbeitszeitmodell, welches auf der Teilzeitarbeit basiert. Meistens wird eine Stelle von zwei oder mehr Arbeitnehmern geteilt. Die einzelnen Arbeitnehmer können sich die Arbeitszeit selbst einteilen – dies wird häufig bei Arbeitnehmern gemacht, die sich gut kennen und miteinander arbeiten können, beziehungsweise müssen beide Partner ein gutes Planungs- und Organisationsvermögen besitzen und gut kommunizieren können, damit das Jobsharing ermöglicht werden kann.

2.3 Gleitarbeitszeit

Bei der Gleitarbeitszeit geht es um die Aufteilung der täglichen Arbeitszeit in eine gewisse Kernzeit, in der eine allgemeine Anwesenheitspflicht besteht, wo zum Beispiel der größte Arbeitsanfall entsteht oder wo eine verbindliche Erreichbarkeit für Kunden gewährleistet sein muss und in eine Gleitzeitspanne, wo Mitarbeiter in Unternehmen frei entscheiden können, wie sie sich ihre Arbeitszeit einteilen möchten. Die Vorteile des Modells der Gleitzeit sind ein geringer organisatorischer Aufwand, die Erreichbarkeit der einzelnen Abteilungen und die hohe Arbeitnehmer-Akzeptanz.

Als möglicher Nachteil könnte sich ergeben, dass dieses Modell nicht für alle Branchen geeignet ist. Dies könnte zum Beispiel der Einzelhandel, Banken, Call-Center und andere Dienstleistungsarten sein, wo Kunden auf die Erreichbarkeit angewiesen sind.

2.4 Vertrauensarbeitszeit

Auch die Vertrauensarbeitszeit ist ein Arbeitszeitmodell, was viele Arbeitnehmer gutheißen, da die zeitliche Präsens des Mitarbeiters eher in den Hintergrund rückt und der Arbeitgeber auf die starre Festlegung der Kernarbeitszeit verzichtet. An die Stelle der lückenlosen Kontrolle über Arbeitszeitkonten oder Stechuhren, tritt das Vertrauen des Arbeitgebers, dass die Arbeitspflichten erfüllt werden. Als Vorteil für den Arbeitgeber kann man die effizientere Arbeit des Mitarbeiters nennen, sowie ein ergebnisorientierter Einsatz im Unternehmen. Jedoch sollten Mitarbeiter ihre Arbeitszeit selbst erfassen, um einen Überblick darüber zu behalten und unbezahlten Überstunden vorzubeugen. Dadurch, dass dem Arbeitnehmer diese Freiheiten gewährt werden, entsteht so ein vertrauteres Verhältnis zum Arbeitgeber.

2.5 Homeoffice

Das Homeoffice ist für viele Arbeitnehmer ein Traum, denn es bedeutet neben der freien Zeiteinteilung auch weniger Stress, beispielsweise durch das tägliche Pendeln zur Arbeit oder durch Ablenkung am Arbeitsplatz. Jedoch ist das Homeoffice auch mit einer Menge Verantwortung verbunden. Dazu zählt die Selbstorganisation und Selbstdisziplin des Arbeitnehmers, seine anfallende Arbeit zeitgerecht und ordnungsgemäß zu erledigen, und seine Zeit richtig einzuteilen, denn Arbeitgeber verlangen eine gewisse Selbstdisziplin im Gegenzug zum erbrachten Vertrauen. Jedoch ist es für Unternehmen von Vorteil, die Arbeit im Homeoffice anzubieten, um sich von ihren Wettbewerbern hervorzuheben und um dadurch gezielt Fachkräfte für das eigene Unternehmen zu begeistern, in dem die Möglichkeit des Homeoffices angeboten wird. Dies ist beispielswiese auch für Studenten eine gute Alternative, neben dem Studium vom Schreibtisch zu Hause aus, Arbeiten für eine Firma zu erledigen, ohne dafür weit pendeln zu müssen.

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3. Familienbewusste Arbeitszeiten

Immer mehr Arbeitnehmer wünschen sich familienbewusste Arbeitszeiten, denn heutzutage ist die gleichzeitige Verbindung zwischen Familie und Karriere ein wichtiger Punkt für viele Arbeitnehmer. Dazu zählen sowohl Mütter mit kleinen Kindern, die ihrem Beruf nachgehen möchte oder sich beruflich noch weiterentwickeln möchten, als auch Männer, die fest im Job stehen und sich mehr ins Familienleben integrieren möchten. Dafür ist die Voraussetzung, dass Unternehmen flexible und ebenso familienfreundliche Arbeitszeiten anbieten, um sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren zu können und somit Mitarbeiter für sich zu gewinnen, beziehungsweise an das Unternehmen zu binden.

Viele Unternehmen, die flexibles Arbeiten ihrer Mitarbeiter ermöglichen, sind gerade deswegen sehr begehrt bei Arbeitnehmern, was den Ruf des Unternehmens und der Region stärkt. Die Möglichkeit von Unternehmen, familienbewusste Arbeitszeiten anzubieten, macht das Unternehmen interessanter und bringt einen entscheidenden Vorteil in Zeiten des Fachkräftemangels.

4. Worauf man als Arbeitgeber achten sollte

Bevor sich ein Unternehmen für ein bestimmtes Arbeitszeitmodell zur flexibleren Arbeitszeitgestaltung entscheidet, um den Mitarbeitern hinsichtlich ihrer persönlichen Entwicklung und ihrer Flexibilität entgegen zu kommen ist es wichtig, die Mitarbeiter mit in die Entscheidung einzubeziehen, um herauszufinden, welche Variante die beste ist für das Unternehmen. Dabei können die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter mit in die Entscheidung einbezogen werden und die Gestaltung erfolgt bedarfsgerecht – sowohl für die Arbeitnehmerseite, als auch für die Arbeitgeberseite.

Dadurch, dass das Unternehmensbild des Arbeitgebers deutlich verbessert wird, durch eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung, ist es für beide Seite interessant. Es gibt jedoch noch mehrere Faktoren, die mit in die Verbesserung des Unternehmensbildes mit einfließen und ansprechend für potentielle und gute Fachkräfte sind. Welche Faktoren dies genau sind, kannst du hier im Arbeitgeberguide bei ALPHAJUMP nachlesen. Abschließend lässt sich sagen, dass flexible Arbeitszeitgestaltungen in Unternehmen definitiv ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Konzept sind, um einerseits Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und andererseits um die Attraktivität des Unternehmens deutlich zu steigern. Dadurch, dass vor allem umkämpfte Fachkräfte für Unternehmen gewonnen werden, die flexibles Arbeiten anbieten, wird dadurch auch die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens deutlich gesteigert. Für den Arbeitgeber ergeben sich durch solche Arbeitszeitvarianten viele Vorteile.

Quellen:

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