Generation Z Was bedeutet das für Arbeitgeber?

Die Welt wie wir sie kennen ist gerade in der heutigen Zeit stets im Wandel. Nichts ist mehr so wie es vor einigen Tagen oder Wochen war. Das gleiche Prinzip lässt sich auch auf die Gesellschaft und deren Werte, Fähigkeiten und Haltung beziehen. In den letzten ca. 70 Jahren haben sich spezielle Generationen herauskristallisiert, mit ganz individuellen Eigenschaften. Aktuell befinden wir uns in der Generation Z, doch was ist denn diese Gen Z und was musst Du als Arbeitgeber beachten? Der ALPHAJUMP Arbeitgeberguide zeigt dir, welche Neuerungen die Generation Z erwirkt hat und was diese für Arbeitgeber bedeuten.

Generation Z
Verfasst von: Redaktion | Artikel vom: 25.09.2018 | Aktualisiert am: 07.02.2019

Die Gen Z – Was bringt sie Neues für Arbeitgeber?

Eine mögliche Definition für die Generation Z lautet so: „Als Genration Z (kurz Gen Z) wird schlagwortartig die Nachfolge-Generation der Generation Y bezeichnet. Ihre Mitglieder kamen von etwa 1995 bis 2010 zur Welt. […] Personen der Generation Z sind wegen des selbstverständlichen Gebrauchs von digitalen Technologien wie World Wide Web, MP3-Player, SMS und Mobiltelefonen seit dem Kindesalter Teil der Digital Natives, […]“. Diese neue Gruppe an Menschen haben auch auf dem Arbeitsmarkt große Veränderungen herbeigeführt. Welche Veränderung Du genau in Betracht ziehen solltest und alle weiteren Informationen zur Gen Z findest Du hier im ALPHAJUMP Arbeitgeberguide.

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1. Was ist Generation Z?

Bestimmte Jahrgänge kann man in eine Generation zusammenfassen, die die gleichen Werte, Ziele, Motivation und vor allem auch äußere Faktoren haben. Solche Generationen und deren meist spezifisches Handeln bestimmen die Welt, in der sie leben. Zurzeit ist die Generation Z immer weiter im Vormarsch und wird die Zukunft prägen.

Je nach Expertenmeinung schwankt die Einteilung der Generation Z um ca. 10 Jahre. Da gerade der Übergang zwischen der vorangegangenen Generation Y ziemlich fließend verlaufen ist, sind die Meinungen unterschiedlich. Einige behaupten die neue und aktuelle Generation sei mit dem Geburtsjahr 1991 eingeleitet worden, wohingegen andere vom Jahr 1995 sprechen. Andere Spezialisten gehen sogar bis über die Jahrtausendwende hinweg und behaupten, die Generation Z begann im Jahr 2001.

Ein Synonym für die Bezeichnung Generation Z, oder auch Gen Z, ist der englische Begriff Digital Native 2.0. Diese Bezeichnung zeigt, worin auch der wirklich entscheidende Faktor der Generation Z liegt, „digital“. Vertreter der Gen Z sind bereits von Kindesbeinen an mit an verschiedenste digitale Medien gewohnt und lernen wie diese zu bedienen sind. Zwar gehört die vorrangegangene Generation, Gen Y, auch zu den Digital Natives, doch für die Gen Z sind digitale Medien noch tiefer verwurzelt.

Insbesondere die globale Vernetzung der Welt bestimmt das Leben und Wirken Generation Z. Heutzutage ist man ganz einfach nur ein Klick oder eine einzige Berührung des Touchscreens davon entfernt, eine hochauflösende Videokonferenz mit einem Gesprächspartner zu eröffnen, der am anderen Ende der Welt sitzt. So haben die Entwicklungen der letzten Jahre eine große Veränderung in der Welt der Arbeit herbeigerufen und die gerade in die Arbeitswelt einsteigende Generation Z weiß damit perfekt umzugehen und kann den größten Profit daraus schlagen.

2. Was kam vor Generation Z?

In den allerwenigsten Unternehmen hast Du als Arbeitgeber wirklich nur Arbeitnehmer einer einzigen Generation. Deshalb kann es für Dich von Vorteil sein, die einzelnen noch oder schon berufstätigen Generationen zu kennen, damit die Vorteile einer bestimmten Generation in deinem Unternehmen gestärkt und ausgenutzt werden können und deren mögliche Schwächen dein Unternehmen in seiner Entwicklung oder Produktivität nicht möglicherweise hindern.

Der ALPHAJUMP Arbeitgeberguide stellt dir kurz vor, wer zu den einzelnen Generationen gehört, welche Stärken und Schwächen sie haben und wie sie dein Unternehmen bestmöglich unterstützen.

2.1 Baby Boomer

Die Baby Boomer Generation wurde zwischen 1945 und 1965 geboren. Sie machen ca. 15 % der Weltbevölkerung aus. Der Name ist auf die extrem ansteigende Geburtenrate nach dem Zweiten Weltkrieg zurückzuführen. Ihre Jugend wurde geprägt durch die Nachkriegszeit, den Kalten Krieg, aber auch Phänomene wie die Swinging Sixties und Woodstock. Ihre größte technologische Entwicklung war die Fernsehübertragung.

Für die Generation Baby Boom steht ihr Job ganz oben. Sie gelten als besonders leistungsorientierte und strebsame Gruppe. Häufig haben sie ein sehr großes theoretisches Wissen und könne dieses insbesondere in eigenen Projekten nützlich machen. Ihre Qualifikationen haben sie für und im Unternehmen erworben.

Für Dich als Arbeitgeber ist essenziell eine geeignete Nachfolge für die Generation Baby Boom zu finden. Bis zum Jahr 2031 werden alle Baby Boomer in Rente gehen und das Unternehmen verlassen. Die beste Lösung wäre natürlich schon frühzeitig nach einem Nachfolger zu suchen und diesen dann umfassend einzuarbeiten, damit er die Position direkt und ohne Unterbrechungen übernehmen kann, wenn die Generation Baby Boom in Rente geht.

2.2 Generation X

Vertreter der Generation X wurden, je nach Expertenmeinung, zwischen 1960 und 1980 geboren. Etwa 20 % der Menschen gehören zur Gen X. Der Name stammt vom Bestseller Roman „Generation X: Tales of an Accelerated Culture“. Auch ihre Jugend wurde vom Ende des Kalten Krieges und der Aufteilung Deutschlands geprägt und haben gleichzeitig die großen technischen Entwicklungen, zum Beispiel der erste Computer, miterlebt.

Angehörige der Gen X werden von manchen Experten auch als Slacker, also Faulenzer bezeichnet und das wird zurückgeführt auf ihre scheinbare Interessenlosigkeit und Oberflächlichkeit. Grund dafür ist der Fokus der Generation X: Eine positive Work-Life Balance.

2.3 Generation Y

Menschen werden der Generation Y zugeordnet, wenn sie zwischen 1981 und1995 geboren worden sind. Zurzeit gehören ca. 27 % der Weltbevölkerung zur Gen Y. Der Name kommt zustande aus dem Alphabet, denn nach X kommt Y und nach Gen X kam Gen Y. Sie sind mit den übertragenen Bilder aus dem Irak-Krieg und 9/11 konfrontiert worden, sind aber gleichzeitig mit den technologischen Entwicklungen aufgewachsen, die wir noch heute häufig verwenden wie Social Media und Google.

Die Gen Y wird auch als Digital Native 1.0 bezeichnet, dem Vorgänger der Gen Z und Digital Native 2.0. Sie sind bereits mit der Weiterentwicklung des Internets zum absoluten Massenmedium aufgewachsen. Solche digitalen Unternehmer verwenden die ihnen vertrauten technischen Gegebenheiten, vorrangig das Internet, und binden diese ohne Probleme und meist effizienzsteigernd in ihren individuellen Workflow ein.

Besonders die Generation Y möchte die persönliche Arbeit gestalten und einige Veränderungen in der Berufswelt einleiten. Starre Hierarchien, Arbeitsvorschriften und veraltete Arbeitsweisen will der Arbeitnehmer der Gen Y nicht in seinem Arbeitsalltag vor sich haben und falls doch, versucht er diese zu ändern. Eigenverantwortlich zu arbeiten und selbständig denken und handeln zu können sind zentrale Punkte der Generatio Y.

2.4 Generationenmodell nach Scholz

Der Universitätsprofessor Prof. Christian Scholz der Universität des Saarlandes ist spezialisiert auf Organisation-, Personal- und Informationsmanagement. In diesem Zusammenhang hat er als eigenständiges Forschungsgebiet die Generation Y und Generation Z. Speziell zur Generation Z hat Scholz ein Buch veröffentlicht, „Die Generation Z – Wie sie tickt, was sie verändern und warum sie uns alle ansteckt“ und in diesem Buch beschreibt er im Detail die Vor- und Nachteile der gegenwärtigen gesellschaftlichen Gruppe.

In diesem Zusammenhang hat er ein Generationsmodell entwickelt, das die letzten vier Generationen, also Baby Boomer, Generation X, Generation Y und Generation Z, in bestimmten Eigenschaften beschreibt und zusammenfasst. Der ALPHAJUMP Arbeitgeberguide hat dir dieses Modell hier abgebildet.

3. Welche Werte hat die junge Generation Z?

Die Gen Z haben ganz individuelle Ansprüche an Dich als Arbeitgeber. Grundsätzlich arbeitet diese Generation sehr gerne, doch achtet meist penibel darauf, genügend Ausgleich in der Freizeit zu bekommen. Meistens wird Arbeit und Privatleben strikt getrennt, damit das Eine nicht vom Anderen beeinflusst wird.

Wie auch schon die Gen Y zuvor sehnen Arbeitnehmer der Gen Z nach persönlicher Entfaltung auf der Arbeit und eigenverantwortliches Handeln am Arbeitsplatz. Allerdings besteht bei der Generation Z meistens keine so große, emotionale Bindung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Es entsteht eher eine Bindung zu interessanten Projekten, in denen sie involviert sind.

Zusätzlich ist durch die Veröffentlichung einiger Arbeitsskandale und danach folgend wenigen Veränderungen ein Umschwung in der Mentalität zu erkennen. Bestimmte Schlagwörter wie Work-Life-Balance oder Familienfreundlichkeit haben an Bedeutung verloren, da viele Arbeitgeber diese nur als leeres Versprechen geben.

Einige wirklich ausschlaggebende Werte und Wünsche der Generation Z sind hier im ALPHAJUMP Arbeitgeberguide zusammengefasst:

  • Freie Entfaltung und trotzdem unbefristeter Vertrag
  • Verlust der Generationsvorbilder aus der Wirtschaft (Bill Gates oder Tim Cook)
  • Employer Branding gewinnt enorm an Wichtigkeit
  • Ein digitalisierter Arbeitsplatz und eine offene Einstellung zu Social Media und Co. sind Pflicht
  • Bevorzugt wird Freizeit vor steigender Führungsverantwortung

Der Universitätsprofessor Prof. Dr. Klaus Hurrelmann ist Experte auf dem Gebiet der Generationenforschung. An der Hertie School of Governance in Berlin arbeitet er seit langen Jahren und vermittelt seine Erkenntnisse über die Werte und Bedürfnisse der Generation Z. Außerdem hat er verschiedene Bücher veröffentlicht, die genau diese Thematik umfassend beschreiben. Das wohl bekannteste Buch in diesem Zusammenhang ist „Die heimlichen Revolutionäre“.

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4. Personalsuche in der Generation Z

Insbesondere für die Personalsuche in der Generation Z musst du als Arbeitgeber richtig reagieren, damit du qualifiziertes und junges Personal für dein Unternehmen findest. Einige, manchmal kleinere, manchmal aber auch größere Veränderungen können dein Unternehmen auf das Personalrecruiting in der Generation Z vorbereiten.

In diesem Zusammenhang kann und muss auch der Begriff Employer Branding fallen. Die Übersetzung dieses Begriffes ins deutsche lautet meist Arbeitgebermarkenbildung und beinhaltet die Bemühung dein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darzustellen. Die Strategie ist dich so von anderen Wettbewerben abzuheben und das perfekte Personal zu sichern. In unserem speziellen Artikel über das Employer Branding findest Du weitere hilfreiche Informationen zu diesem Schlagwort.

Die in der Generation Y schon nachlassende Unternehmensbindung der Arbeitnehmer geht in der Gen Z immer weiter. Um dein ausgebildetes und qualifiziertes Personal im Unternehmen halten zu können, solltest du versuchen die Arbeitsmotivation und auch –moral durch bestimmte Gegebenheiten zu stärken:

  • Bedeutungsvolle und interessante Projekte
  • Wechselnde Projekte
  • Aussichtsreiche Entwicklungschancen
  • Ergebnisorientierte Führung

Diese Umstellungen können sehr aufwändig sein und in einigen Firmen möglicherweise nicht wirklich zu realisieren. Doch auch mit anderen Aspekten wie die individuelle Einteilung der Arbeit eines Mitarbeiters durch flexible Arbeitszeiten oder Home Office kann nicht nur für den Arbeitnehmer von Vorteil sein, sondern bringt auch Dir als Arbeitgeber bestimmte Vorteile. Im ALPHAJUMP Arbeitgeberguide Artikel über die Vorteile von flexiblen Arbeitszeiten für den Arbeitgeber kannst du mehr darüber lesen.

Zwar sind starre Hierarchien nichts direkt für die Generation Z, doch achten und respektieren sie vor allem Erfahrung, schlüssige Argumentationen und authentisches Verhalten. So kann auch eine firmeninterne Weiterbildung entstehen, indem die verschiedenen Generationen von ihrem Wissen profitieren und es weitergeben. Ein Young-Professional kann einem Mitarbeiter mit vielen Jahren Berufserfahrung vielleicht eine neue (technische) Problemlösung präsentieren und im Gegenzug kann der Erfahrene dem Anfänger sichere Tipps für die Arbeit geben.

Digital Native 2.0 schaut natürlich auch in seiner beliebtesten Anlaufstelle bei der Informationssuche nach: dem Internet. Die Vorbereitungen eines Bewerbers auf ein anstehendes Bewerbungsgespräch sehen heutzutage meistens so aus, dass das Unternehmen und vielleicht auch der Ansprechpartner gegoogelt wird, um so Informationen zu erhalten. Ein schlechter Eindruck durch eine veraltete Website oder keine Social Media Präsenz können so Bewerber der Generation Z am Unternehmen zweifeln lassen.

Auch Bewertungen auf bekannten Internetseiten sind häufig eine Informationsquelle über Dich als Arbeitgeber. Zwar kann es natürlich sein, dass jemand dir eine schlechte Bewertung gegeben hat, aus welchem Grund auch immer, doch solltest du in diesem Fall diese nicht einfach links liegen lassen. In den allermeisten Portalen kannst Du ein Kommentar zu den Bewertungen verfassen und bei einer schlechten Bewertung nachfragen, warum diese zu Stande gekommen ist.

Falls wirklich mit konstruktiver Kritik geantwortet wird kannst Du die angesprochenen Probleme vielleicht auch erkennen und in Zukunft besonders darauf achten. So verbesserst Du als Arbeitgeber nicht nur deine Arbeitsabläufe, sondern suggerierst auch online, dass du im Internet aktiv bist und dir die Meinung deiner (ehemaligen) Arbeitnehmer wichtig ist.

5. Marketing für die Generation Z

Beim Marketing kommt es vor allem auf eines an: Für welche Zielgruppe möchte ich mein Produkt anwerben? Gerade in der Generation Z kommt es nicht wirklich darauf an wie genau du ein Produkt darstellst, sondern eher wo es zu finden ist. Digital Natives würden am liebsten von A bis Z alles online kaufen.

Die Entwicklung der Online-Shops haben für das Marketing im Allgemeinen eine enorme Veränderung und Entwicklung gebracht. Ein gut funktionierender Shop im Internet kann, wenn er denn wirklich gut konzipiert wurde, die Verkäufe auf eine ganz andere Ebene heben. Auch besondere Synergien, die sonst vielleicht nie zustande gekommen wären können so Unternehmen besonders stärken.

Leider kann im Internet ein solcher Hype manchmal schnell in die komplett gegengesetzte Richtung seinen Lauf nehmen. Leere Versprechungen kann die Generation Z häufig sehr schnell von wahren Angeboten unterscheiden und dementsprechend reagieren. Falls „nur“ die Kaufzahlen in den Keller rutschen ist das schon häufig erschütternd, doch ein folgender Shitstorm kann katastrophale Auswirkungen auf das Unternehmen und die Marketing-Abteilung haben.

Ein Begriff der im Marketing heutzutage bei manchen Angst und Schrecken auslösen kann ist: FOMO, ausgeschrieben „Fear of missing out“. Beschrieben wird mit diesem Wort die Befürchtung die Verbraucher einer Generation zu verpassen und somit den Anschluss an Konkurrenten und andere Wettbewerber zu verlieren.

Damit dein Unternehmen nicht unter der FOMO leidet, gibt es einige Marketingstrategien, die dabei helfen können. Seit einigen Jahren haben insbesondere die sogenannten Influencer enorm an Wert gewonnen. Diese, meist prominenten Menschen, sind auf den sozialen Medien besonders aktiv und deren Profil wird von sehr vielen Usern verfolgt. Einen Influencer sein Produkt bzw. seine Dienstleistung präsentieren zu lassen, bringt eine hohe Sichtbarkeit insbesondere in der Generation Z.

Wichtig ist auch beim Online Marketing zu beachten, dass bestimmte Übertragungskanäle besonders bzw. weniger geeignet sind für die Werbung. Besonders starke Werbeplattformen sind zurzeit Facebook und auch YouTube. Gerade die Videoplattform YouTube hat in den letzten Jahren immer mehr Marketing Bedeutung bekommen. Ob ein eigener Kanal oder geschaltete Werbung vor einem viel gesehen Video – Mit der richtigen Strategie kann man die Generation Z so direkt abholen.

Zu beachten ist: Im Internet und vor allem für die Generation Z muss die zu übermittelnde Botschaft wirklich kurz und prägnant sein. Teilweise dauert die Aufmerksamkeitsspanne nur acht Sekunden an und danach wird die Botschaft entweder ignoriert oder einfach weggeklickt.

6. Was kommt nach Generation Z?

Die aktuelle Generation Z neigt sich langsam dem Ende zu und da steht natürlich die Frage im Raum: Was kommt nach der Generation Z? Allein die Frage der Bezeichnung muss jetzt gestellt werden, denn man kann nicht so einfach wie vorher dem Alphabet weiter folgen und einen Buchstaben nehmen. Im Moment stehen mehrere Ideen für die kommende Generation zur Diskussion und hier im ALPHAJUMP Arbeitgeberguide stellen wir Dir zwei Vorschläge vor.

Der australische Zukunftsforscher und Demograf Mark McCrindle schlägt vor, die seit 2010 geborenen Kinder Generation Alpha zu nennen. So wird das Alphabet wieder von vorne anfangen mit der Abkürzung Gen A. Direkt begründet hat McCrindle diese Bezeichnung nicht und einige Meinung kritisieren diesen Namen. Der Autor Alex Williams sieht es als Rückschritt an und bemängelt, dass es einen Rückschritt impliziert.

McCrindle beschreibt die Gen A als Gruppe, die ein Leben ohne Smartphone nie gekannt haben und mit einem iPad in der Hand groß geworden sind. Zusätzlich bezeichnet er sie als „transformativste Generation aller Zeiten“. Zwar steht die Gen A noch zur Diskussion, doch einige Marketingunternehmen haben den Begriff schon aufgenommen und akzeptiert. So wird zurzeit schon heiß debattiert, welche Strategien und Werbemaßnahmen die Generation Alpha erreichen können.

Ein weiterer Ansatz für die Nachfolgegeneration der Gen Z ist die Generation E. Diese Bezeichnung bezieht sich nicht direkt auf das Verhalten der Kinder hinsichtlich Technologie oder Weiterentwicklungen, sondern eher große gesellschaftliche Veränderungen. Ausgeschrieben ergibt das E die Generation Elektro oder Energiewende.

Die Problematiken der aktuellen Energiepolitik hier genau zu erklären wäre nicht der richtige Ort und würde mit Sicherheit auch den Rahmen sprengen. Sicher ist, dass fossile Brennstoffe langsam ausgehen und die Menschheit andere Energiequellen finden muss, um die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen ermöglichen zu können.

Ein großer Ansatz ist im Moment der Ausbau der erneuerbaren Energien und beispielsweise der Elektrofahrzeuge. So wird die Generation E, sobald sie denn ausgewachsen ist, nicht mehr auf fossile Brennstoffe, also Kohle, Öl und Gas, zurückgreifen, sondern (hoffentlich) nur noch mithilfe von erneuerbaren Energien, wie Solar-, Wind- und Wasserenergie, ihr Leben führen.

Quellen:

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