Arbeitgeber: Start-Up Unternehmen als Arbeitgeber

Du träumst davon, einmal in einem Start-Up zu arbeiten? Du möchtest mit dem Unternehmen wachsen und ein richtig Allroundtalent werden? Wir haben alle Vor- und Nachteile über das arbeiten im start-Up zusammengefasst. So kannst du herausfinden, ob ein Start-Up wirklich zu dir passt.

Start-Up
Verfasst von: Redaktion | Artikel vom: 17.07.2017 | Aktualisiert am: 25.06.2018

Die meisten Studenten zieht es nach dem Abschluss an der Uni oder Hochschule in die Großstadt zu den erfolgreichsten Unternehmen Deutschlands. Dort verspricht man sich vor allem einen sicheren Arbeitsplatz, ausgereifte Förderungsprogramme und vor allem ein super Einstiegsgehalt. Auf der anderen Seite gibt es diejenigen, die etwas mit aufbauen möchten, entwickeln wollen und ihre persönlichen Ideen einfließen lassen wollen – auf sie wartet der Berufseinstieg in einem Start-Up. Im besten Fall arbeitet man dort in einem kleinen, kreativen Team, spielt in der Mittagspause FIFA und geht abends noch gemeinsam um die Häuser ziehen. Jedoch gibt es neben dem Spaß auch einige Risiken, mit denen man sich vor dem Bewerbungsprozess auseinandersetzen sollte.

1. Jung und erfolgreich

…dafür gibt es genug Beispiele. Spätestens nach dem Film The Social Network ist jedem klar, dass Facebook als kleines, chaotisches Start-Up begann. Inzwischen ist Facebook ein Multi-milliarden Unternehmen und Marc Zuckerberg einer der reichsten Menschen der Welt. Von so einer beruflichen Laufbahn innerhalb eines Jahrzehnt träumen viele und das Beispiel zeigt, dass es theoretisch möglich ist. Aber auch Unternehmen wie Zalando oder Home24 zeigen, dass man mit der richtigen Idee ein junges und erfolgreiches Unternehmen gründen kann. Die bekannten Beispiele zeigen, dass vor allem in der Internetbranche Platz für innovative Ideen ist.

2. Der Arbeitsalltag im Start-Up

Zunächst einmal bedeutet Start-Up, dass es sich um ein Unternehmen handelt, dass sich in der ersten Phase des Lebenszyklus eines Unternehmens befindet. Dementsprechend gibt es meistens noch keine festen Strukturen und Abteilungen. Am häufigsten finden Arbeitnehmer im Start-Up einen Job im Bereich Vertrieb oder Marketing. Aber auch hier sind die Aufgabenbereiche oft nicht klar definiert und jeder packt dort mit an, wo man gerade benötigt wird. Der Vorteil an diesen fehlenden Strukturen ist, dass man in kürzester Zeit sehr viel lernen kann und in den verschiedensten Bereichen seine Ideen einbringen darf. Dies wird durch flache Hierarchien und meist sehr kurze Entscheidungswege gefördert. Darüber hinaus befinden sich die Mitarbeiter oft in einem ähnlichen Alter und die Chancen, dass aus Kollegen auch Freunde werden, liegen demensprechend höher. Die Begriffe Hands-on-Mentalität und Teamplayer sollte jeder Mitarbeiter verinnerlicht haben und sich darin wiederfinden können. Der Arbeitsalltag fordert vor allem Selbständigkeit und ein hohes Maß an Motivation, da die Arbeitsabläufe neu sind und man keine Einarbeitungsphase erhält, wie man sie in einem größeren Unternehmen erwarten würde. Im Gegenzug sammelt man viele neue Erfahrungen, entwickelt sich zu einem Allround-Talent und erhält so tiefe Einblicke in ein Unternehmen, wie man es voraussichtlich nie wieder tut.

3. Risikofaktoren im Start-Up

Das erste Risiko, welches zugleich auch das Größte ist, ist das Scheitern des Start-Up Unternehmen. Im Gegensatz zu großen Unternehmen befindet sich das Start-Up noch in den Kinderschuhen und muss sich erst noch auf dem Markt etablieren. Umso jünger das Unternehmen ist, umso größer ist die Gefahr, dass das Unternehmen sich nicht dauerhaft bewähren kann. Scheitert das Unternehmen, ist deine Karriere in dem Unternehmen ebenfalls vorbei. Ein weitaus kleineres Problem, welches jedoch ebenso frustrierend sein kann, ist ein oft chaotischer Arbeitsalltag in jungen Unternehmen. Verschiedene Aufgaben können unvorhergesehen anfallen und müssen schleunigst erledigt werden, das heißt zugleich, dass man nicht mit einem klassischen nine-to-five-job rechnen kann. Wenn man sich allerdings mit diesen Risikofaktoren anfreunden kann, ist das Arbeiten in einem Start-Up eine außergewöhnliche Erfahrung, die man später im Leben meistens nicht mehr bekommt.

Bei der Frage, welcher Karrieretyp man ist, sollte man unbedingt abwägen, welche Faktoren im Vordergrund stehen. Ist es eher das Geld, das einen Arbeitgeber attraktiv macht? Sind es die Weiterbildungsmöglichkeiten oder doch das abwechslungsreiche Aufgabengebiet? Wenn man diese Fragen sich selber ehrlich beantwortet, dann weiß man, ob man Spaß an der Arbeit im Start-Up hat oder doch eher in einen Konzern passt.

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