Unternehmenskultur: Arten und ihre Bedeutung

Alle sprechen von Unternehmenskultur, aber was versteht man eigentlich darunter? Welche Arten der Unternehmenskultur gibt es? Wie entwickelt sich eine Unternehmenskultur und welche Bedeutung sie für ein Unternehmen? Wie wird sie erlebt? Welche Trends gibt es? Wir haben es für dich recherchiert.

Arten der Unternehmenskultur

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was versteht man unter Unternehmenskultur?
  2. Welche Arten von Unternehmenskultur gibt es?
  3. Welche Einflussfaktoren gibt es?
  4. Zusammenfassung

Unternehmenskultur ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Aber warum ist das so? Was bedeutet Unternehmenskultur überhaupt, was beinhaltet sie und wodurch wird sie beeinflusst? Was hat Unternehmenskultur mit Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterzufriedenheit zu tun? Wir haben es für dich recherchiert!

1. Was versteht man unter Unternehmenskultur?

Um Unternehmenskultur verstehen zu können, muss man im Allgemeinen über Kulturkenntnisse verfügen. Unternehmenskultur bettet sich in ein komplexes kulturelles System aus Strukturen und Werten und entsteht durch das Zusammenwirken von Überzeugungen, Moral, Verfahren und Klima eines Unternehmens.

  • Meist handelt es sich dabei um ungeschriebene Verhaltensregeln, Werte und Normen, die im Laufe der Zeit zur Selbstverständlichkeit geworden. Teil der Unternehmenskultur sind auch die Philosophie der Unternehmensleitung und die Haltung zur Belegschaft und zu den Kunden.
  • Ein Teil der Unternehmenskultur besteht auch aus der Architektur und der Büroeinrichtung
  • Die Unternehmenskultur erschließt sich eher einem neuen Mitarbeiter, als einem, der schon immer im Unternehmen tätig ist.
  • Die Digitalisierung macht auch vor der Unternehmenskultur nicht halt. So geht der Trend auch hier zu mehr Selbständigkeit, flexiblen Arbeitszeiten und arbeiten im Homeoffice(LINK HOMEOFFICE), also insgesamt zu einem ausgewogeneren Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben.

2. Welche Arten von Unternehmenskultur gibt es?

Vereinfacht gesagt gibt es drei Formen von Unternehmenskultur: eine positive, eine negative und eine gleichgültige.

  • Der schlechteste Fall ist nicht, anders als man vielleicht vermuten würde, eine negative Unternehmenskultur. Bei einer negativen Unternehmenskultur sind sich die Mitarbeiter, anders bei einer gleichgültigen Unternehmenskultur, darüber im Klaren, dass Veränderungen zum Positiven notwendig sind und der Wille zur Veränderung ist gegeben.
  • Ist bei einem Unternehmen bereits die Gleichgültigkeit eingezogen und wird dort nur noch so gearbeitet, wie es schon immer gemacht wurde, wird eine positive Veränderung der Unternehmenskultur schwierig. Unter den Mitarbeitern wird sehr wahrscheinlich die Meinung vorherrschen, dass alles gut ist, wie es ist, weil es doch in den letzten Jahren prima funktioniert hat. Die Bereitschaft zur Veränderung wird vermutlich nicht vorhanden sein, so lange man sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruht. Dadurch werden Innovationen abgelehnt und die Wettbewerbsfähigkeit nimmt ab.
  • Werden in einer gleichgültigen Unternehmenskultur Verbesserungsvorschläge gemacht, werden diese häufig abgewiesen. Die Notwendigkeit zu Veränderungen wird nicht erkannt oder es wird nur das getan, was unbedingt notwendig ist, um das Geschäft am Laufen zu halten.
  • Herrscht in einem Unternehmen eine negative Unternehmenskultur, kommen häufig Konflikte unter den Mitarbeitern oder Mitarbeitern und Vorgesetzten vor oder es treten immer wieder Beschwerden auf.
  • Ist das Unternehmen innovationsfreudig, offen und die Mitarbeiter wissen, wofür sie ihren Job machen und sie machen ihn gerne, kann man von einer positiven Unternehmenskultur ausgehen. Eine positive Unternehmenskultur trägt zur Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterzufriedenheit bei.

3. Welche Einflussfaktoren gibt es?

Wirtschaftliche, soziale und politische Kontexte beeinflussen Unternehmen und damit auch die Unternehmenskultur von außen, z. B.:

  • Durch die Erhöhung des Renteneintrittsalters entstehen andere Herausforderungen an die Arbeitsplatzgestaltung aber auch an die Gesundheitsvorsorge. Der demografische Wandel geht aber auch damit einher, dass die Generationen Y und Z mehr völlig andere Vorstellung von ihrer Arbeit haben und selbständiger und flexibler arbeiten möchten.
  • Durch die Globalisierung werden die wirtschaftlichen Verflechtungen immer komplexer und das Tempo der Veränderungen in sozialen, privaten und kulturellen Bereichen nimmer immer mehr zu.
  • Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Der Leistungsdruck nimmt immer mehr zu. Damit steigen häufig auch die körperliche bzw. psychische Belastung, wodurch sich negative gesundheitliche Folgen ergeben.

4. Zusammenfassung

Unternehmenskultur kann nur bedingt geschaffen werden. Sie entwickelt sich und ist von inneren und äußeren Einflüssen abhängig. Es gibt drei Arten der Unternehmenskultur, die positive, die negative und die gleichgültige, wobei die gleichgültige die schlechteste aller möglichen Unternehmenskulturen darstellt. Die Unternehmenskultur ist meist durch einen Außenstehenden leichter zu erfassen als durch jemanden, der schon immer im Unternehmen tätig ist.

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