Welche Aufgaben hat das Consulting? Alles rund um das Consulting

Welche Aufgaben hat das Consulting? Was macht das Consulting? Im Consulting gibt es verschiedene Teilbereiche, wie zum Beispiel die IT-Beratung oder die Wirtschafts- und Steuerberatung.

Aufgaben Consulting

Was ist Consulting - einfach erklärt

Du fragst dich: Was bedeutet Constulting? Du hast Interesse am Consulting? Es gibt verschiedene Tätigkeitsfelder, die auf einen Consultant warten, je nachdem in welcher Branche man arbeitet. Wir geben dir mit diesem Artikel einen Überblick über das Consulting und die einzelnen Teilbereiche.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Consulting: Definition
  2. Die 4 aussichtsreichsten Consulting-Richtungen
  3. Voraussetzungen für den Einstieg ins Consulting
  4. Gehalt als Consultant

Consulting: Definition

Die Optimierung bestimmter Geschäftsprozesse ist in nahezu jedem Unternehmen heutzutage ein extrem wichtiges Thema – Kosten sollen eingespart, Produkte schneller auf den Markt gebracht und Mitarbeiter besser geführt werden. Oft reicht eine kritische Selbstreflektion nicht, um diese Ziele umzusetzen und an dieser Stelle kommen Consultants ins Spiel.

Ein Consultant agiert also häufig als Problemlöser und berät ein Unternehmen – oder eine Abteilung – hinsichtlich sämtlicher Bereiche die für den Erfolg relevant sind. Heutzutage lässt sich für nahezu jedes Unternehmen ein passender Berater finden; von einem Software-Haus über Anwaltskanzleien bis hin zu Lebensmittelherstellern – Unternehmen stecken oft in kleineren Krisen und benötigen eine neue strategische Ausrichtung, um aus dieser Krise herauszufinden.

Bevor der Consultant das Unternehmen beraten kann, muss er erstmal ausführlich den Ist-Stand analysieren und vorhandene Defizite erkennen. Am einfachsten ist dies natürlich direkt am Standort des Kunden – zum Beruf des Consultants gehört die Präsenz beim Kunden dazu, weswegen man auch sehr häufig unterwegs fernab des Büros ist. Am Standort wird dann in ausführlichen Gesprächen mit dem Management und den Mitarbeitern versucht herauszufinden, welche Prozesse verbesserungswürdig sind, wo Kosten effektiver eingespart werden könnten und wie im allgemeinen die Leistung erhöht werden kann im Bereich des Business Development.

Inhouse-Consultings

Neben den klassischen Consultants - also den externen Beratern - welche auf Kundenanfragen über eine Consulting-Dienstleistungsfirma vermittelt werden, gibt es aber auch sogenannte ‚Inhouse-Consultants‘ – diese übernehmen prinzipiell die gleiche Funktion wie ‚normale‘ Consultants auch; sie beraten um die Effektivität einer Organisation oder eines Produktes zu optimieren, sie sind aber direkt im Unternehmen als interne Berater, welches es zu beraten gilt, angestellt.

2. Die 4 aussichtsreichsten Consulting-Richtungen

Wie bereits erwähnt, nutzen Firmen aus nahezu jeder Branche Consultants, weswegen man selbst mit einem Abschluss beispielsweise in Physik oder Medizin als Consultant tätig werden kann. Wir haben aber mal die 4 gängigsten und lukrativsten Beratungsrichtungen zusammengefasst:

IT-Beratung

IT-Berater konzentrieren sich besonders auf die Schnittstelle zwischen Management – also wirtschaftswissenschaftlichen Faktoren – und dem Informatik-Feld. Dementsprechend werden hervorragende Kenntnisse aus beiden Richtungen vorausgesetzt, aber besonders hinsichtlich der Informatik müssen sich die IT-Consultants spezialisieren; die gängigsten Felder sind hierbei Anforderungsanalyse/Requirement Engineering für Informationssysteme, IT-Sicherheitsanalyse oder Asset-Management. Dazu kommt, dass sich die meisten Berater auch noch auf eine Branche spezialisieren, besonders beliebt sind hierbei die Pharmaindustrie, Automobilbranche oder der Bankensektor.

Management-Beratung

Allgemeinhin als die ‚Königsdisziplin‘ angepriesen – hierbei wird die Geschäftsführung hinsichtlich der allgemeinen Projekt- oder Unternehmensführung in den Bereichen Strategien, Organisation, Führung, Produktion, Logistik und Marketing unabhängig beraten. Angesichts der Komplexität und Verantwortung der die Management-Consultants gegenüber stehen, werden hier auch die mit Abstand höchsten Gehälter erzielt.

Personalberatung

Eigentlich selbsterklärend: Personalberater versuchen die Personal-Findungsprozesse zu optimieren oder entsprechend geeignete Kandidaten für Führungspositionen zu finden. Daneben werden aber auch die Themen der Personalführung / -entwicklung, des Personalmarketings, der Lohnberatung oder der allgemeinen Strategie in Bewerbungsgesprächen oder Assessment-Centern besprochen.

Wirtschafts- & Steuerberatung

Wirtschaftsprüfer prüfen im Allgemeinen die Finanzen und deren Berichterstattung eines Unternehmens – darunter fallen auch die Kontrolle der Buchhaltung und Bilanzierung. Häufig werden Wirtschaftsprüfer eingesetzt, um Investoren, Lieferanten oder Kreditgebern von der allgemeinen Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu überzeugen oder in Kenntnis zu setzen.

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3. Voraussetzungen für den Einstieg ins Consulting

Studium Bachelor / Master im Bereich Consulting

Um als Berater einsteigen zu können, ist ein Universitätsabschluss von Nöten – häufig reicht ein Bachelor nicht mehr wirklich. Heutzutage wird meistens wenigstens ein Master-Abschluss vorausgesetzt und nicht selten wird, vor allem für den Einstieg in die komplexeren Consulting-Gebiete, ein sehr guter Master-Abschluss, Doktortitel oder MBA vorausgesetzt. Kompetenz wird in der Beratungs-Branche extrem groß geschrieben und am besten lässt sich diese eben durch die höheren Abschlüsse garantieren.

Worin der Abschluss gemacht worden ist hängt selbstverständlich von der gewünschten Tätigkeit ab – wer IT-Berater werden möchte, sollte einen Studiengang der (Wirtschafts-) Informatik in der Tasche haben, für den Bereich Wirtschafts- und Steuerberatung sollte man ein wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang mit Schwerpunkt Finanzen und/oder Controlling belegt haben. Aber auch Abgänger von Naturwissenschaften oder der Medizin können Berater werden. Abgesehen von der richtigen Ausbildung ist vor allem eins wichtig: Praxis! Ob über Praktika, Trainee-Stellen oder vorhergegangene Berufe – je mehr man gearbeitet hat, desto besser, und desto besser stehen auch die Chancen im Management Consulting zu arbeiten.

Dazu sollte man selbstverständlich besonders gute Kommunikationsfähigkeiten besitzen, schließlich gehört zur Analyse einer Geschäftssituation der Kontakt zu den jeweiligen Verantwortlichen und mit denen sollte man im Idealfall natürlich umzugehen wissen. Problemlösungs-Kompetenzen sollte man ebenso beherrschen wie analytische Fähigkeiten, damit man die Ist-Situation richtig erkennt und genau weiß, wie man denn am einfachsten zur Soll-Situation wechselt. Auch der Belastungsfaktor ist im Beruf des Consultants definitiv nicht zu unterschätzen, schließlich ist man einen großen Teil der Zeit bei den Kunden und arbeitet dementsprechend viele Stunden.

4. Gehalt im Consulting

Häufig erhoffen sich die Kunden vom Consultant eine sehr hohe Gewinnsteigerung, wenn dies der Fall ist, winken dadurch natürlich auch extrem gute Gehälter. Durchschnittlich kann ein Junior Consultant zwischen 33.000 EUR und 64.000 EUR Einstiegsgehalt erwarten – natürlich eine große Spanne, aber die Faktoren des Standortes, der Qualifikation und der Größe der Firma wirken hierbei deutlich schwerer, als bei anderen Berufen.

Dazu können Consultants sich über eine sehr offene Gehaltsgrenze nach oben freuen – als Partner sind 200.000 EUR - 250.000 EUR brutto/jährlich wirklich realistisch und eher Durchschnitt. Falls Du etwas genaueres über einen bestimmten Consulting-Beruf erfahren möchtest, klick Dich doch mal durch die Gehalts-Kategorie unseres Karriereguides.

Quellen:

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