Bewerbung für deinen Aushilfsjob Mit welcher Bewerbung bekommst du schnell einen Job als Aushilfe?

Wenn es einfach nur darum geht in den Ferien oder nebenbei ein bisschen Geld dazuzuverdienen, ist ein Aushilfsjob genau das Richtige. Doch mit welcher Motivation und mit welchen Qualitäten kannst du in deiner Bewerbung punkten? ALPHAJUMP zeigt dir, wie du die perfekte Bewerbung für einen Aushilfsjob schreibst.

So bewirbst du dich als Aushilfe
Verfasst von: Redaktion | Artikel vom: 13.09.2018 | Aktualisiert am: 26.09.2018

Bewerbung für deinen Aushilfsjob

Einräumen, kassieren, servieren, putzen, und so weiter. Bei einem Aushilfsjob geht es meist um physische und eher ausdauernde Arbeit. Dementsprechend solltest du in deiner Bewerbung eher mit praktischen Eigenschaften punkten. Zum Beispiel ist hier Ausdauer und Freundlichkeit viel eher gefragt, als ausgezeichnete Informatikkenntnisse. Generell macht es Sinn, in der Bewerbung für einen Job als Aushilfe mehr Softskills zu präsentieren als Hardskills.

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1. Wo kannst du als Aushilfe arbeiten?

Aushelfen kannst du eigentlich in jeder Branche und in fast jedem Unternehmen. Es macht gerade bei Aushilfsjobs Sinn, sich nicht einfach „blind“, sondern auf bestimmte Stellenanzeigen zu bewerben. Ein Schild mit der Aufschrift „Aushilfe gesucht“ begegnet einem, wenn man mal genauer hinguckt, ganz schön oft im Alltag.

Gezielter lässt sich natürlich online auf Jobsuche gehen. Vor allem über Social Media schalten mittlerweile viele Unternehmen ihre Jobanzeigen. Aber auch über Online Job -Matching Plattformen wie zum Beispiel ALPHAJUMP findest du heutzutage am einfachsten den richtigen Job für dich. Hier kannst du mit deiner Bewerbung einfach angemeldet bleiben, und den Matching Service einfach nutzen, bis du für dich den richtigen Job gefunden hast.

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Beliebte Aushilfsjobs für Schüler und Studenten sind zum Beispiel:

  • Kellner/-in (zum Beispiel in Gastronomie oder Hotel)
  • Promotion(zum Beispiel für Hilfsorganisationen)
  • Auslieferungsfahrer/-in (zum Beispiel für Apotheken)
  • Nachhilfelehrer/ -in ( zum Beispiel über Nachhilfeinstitute)
  • Babysitter (zum Beispiel durch privaten Aushang oder über Bekannte)
  • Briefträger/in (zum Beispiel bei der Deutschen Post )
  • Verkäufer/-in ( Zum Beispiel in Bekleidungsgeschäften, Drogeriediscountern oder Supermärkten)
  • Warenveräumer/-in ( Zum Beispiel in Bekleidungsgeschäften, Drogeriediscountern oder Supermärkten)
  • Stadt- oder Fremdenführer/-in (zum Beispiel über die Stadt selbst)
  • Betreuer/-in oder Kursleiter-/in ( zum Beispiel AGs oder Nachmittagsbetreuung an Grundschulen)

2. Aushilfe ohne Erfahrung

Was macht eigentlich eine Aushilfe? Für den Arbeitgeber geht es primär darum für einfache Aufgaben weniger qualifizierte Arbeitskräfte zu finden, die dementsprechend auch oft „nur“ mit Mindestlohn vergütet werden.

Ideal ist es natürlich, wenn du trotzdem ein wenig Erfahrungen oder Vorkenntnisse in dem Bereich mitbringst. Es ist für den Arbeitgeber natürlich wesentlich einfacher Aushilfe im Verkauf mit Erfahrung im Verkauf einzustellen. So erspart er sich natürlich erheblich viel Einarbeitungszeit.

Pflicht oder Voraussetzung ist das aber keineswegs. Also keine Sorge! Bei einem Aushilfsjob kannst du genauso gut auch mit Fleiß, körperlicher Belastbarkeit sowie mit Freundlichkeit punkten. Diese Stärken kannst du z. B. in anderen Jobs  oder in dem Sport den du treibst schon unter Beweis gestellt haben.

Bewerbung Aushilfsjob
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Bewerbung Aushilfsjob

3. Kostenlose Bewerbungsmuster

Wenn du mal so gar nicht weißt, was du schreiben sollst und noch nicht viel Erfahrung mit dem Thema Bewerbung hast, können Bewerbungsmuster aus dem Internet eine echte Hilfe sein. Hier kannst du zum Beispiel einen Download als Worddatei nutze. Wichtig ist nur, dass du die Vorlage niemals zu ähnlich übernimmst. Am besten löschst du auch Floskeln wie „Mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige gelesen“, und ersetzt sie durch individuellere Sätze. Auch wir stellen dir hier natürlich ein Muster zur Verfügung:

1. Beispiel für ein Bewerbungsmuster:

Du solltest aber die Vorlagen niemals eins zu eins übernehmen und immer ein ordentliches Stück individuell an dich, die Stelle und das Unternehmen anpassen. Personaler nutzen auch gerne Google und können sofort sehen wie viel copy, paste in deiner Bewerbung enthalten ist.

4. Aufbau des Anschreibens für deine Bewerbung

Beim Anschreiben für einen Aushilfsjob gibt es einen grundsätzlichen Aufbau, der üblich ist und sich über lange Zeit bewährt hat. Mit dem Anschreiben solltest du es aber auch nie zu allgemein halten.

Bringe also eine klare Struktur in dein Anschreiben, sowohl formal als auch inhaltlich. Sprich deine persönliche Motivation an und bring deine individuelle Note mit ein. So etwas wie ein Motivationsschreiben bzw. eine Dritte Seite ist bei einem Aushilfsjob etwas übertrieben Der inhaltliche Aufbau des Anschreibens sollte grundsätzlich nach den folgenden Punkten gestaltet sein:

  1. Absender: (Frontalansicht: links oben) Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail Adresse

  2. Adressat: (Frontalansicht: links oben unter Absender) Name der Firma, Name des Adressaten, Adresse der Firma

  3. Ort und Datum: (Frontalansicht: rechts oben unter Adressat) Wohnort und aktuelles Tagesdatum

  4. Betreffzeile: Exakte Stellenbezeichnung der Stellenanzeige, ggf. mit Referenznummer

  5. Anrede: Idealerweise Nennung der zuständigen Person/en, ansonsten. Also „Sehr geehrte Frau xxx“. Ansonsten: „Sehr geehrte Damen und Herren“

  6. Einleitung: Der erste Satz ist wichtig! Vermeide hier allgemeine Floskeln. Nutze einen originellen und eröffnenden Einstiegssatz. Erkläre zum Beispiel auf eine originelle Art und Weise wie bist du auf das Unternehmen aufmerksam geworden bist oder was deine Motivation ist.

    Anrede: Idealerweise Nennung der zuständigen Person/en, ansonsten. Also „Sehr geehrte Frau xxx“. Ansonsten: „Sehr geehrte Damen und Herren“

  7. Hauptteil: Was für ein Studium übst du aktuell aus? In welcher Klasse bist du? Welche Ausbildung machst du? Welcher Schule oder Hochschule kommst du? Oder in welchem Unternehmen hast du deine Ausbildung gemacht? Was sind deine Qualifikation? Was macht dich besonders? Warum möchtest du in diesem Bereich praktische Erfahrung sammeln? Nennung der Soft Skills. sozialen Kompetenzen sind zum Beispiel ein absolutes Muss in jeder Bewerbung. Falls gegeben solltest du als Pluspunkt bei einem Aushilfsjob immer zeitliche Flexibilität angeben.

  8. Bezug zum Unternehmen: Erkläre, dass und warum die oben genannten Eigenschaften mit den Vorstellungen des Unternehmens matchen.)>

  9. Schlussteil: Hinweis, dass du dich wegen eines persönlichen Gespräches freust, mit freundlichen Grüßen, Name, Unterschrift

  10. Anlagen: Alles aufführen, was du der Bewerbung anhängst.

5. Aufbau des Lebenslaufes

Was gehört in den Lebenslauf für einen Aushilfsjob rein und was nicht? Was du in deinen Lebenslauf alles reinschreiben möchtest, solltest du dir im Vorhinein überlegen. Denn manchmal können überflüssige Informationen dem Lebenslauf genauso schaden, wie wenn wichtige Punkte außen vor gelassen werden. Lücken im Lebenslauf sind kein Hindernis, wenn man richtig mit ihnen umgeht.

Du solltest darauf achten klar gegliederte Überschriften zu haben unter denen du die einzelnen Daten aufführst. In der Regel ist der Lebenslauf tabellarisch aufgebaut. In der linken Spalte steht die Bezeichnung der Information oder das Datum und in, der rechten Spalte der entsprechende Inhalt. Wir haben einen Überblick für dich welche Überschriften und Daten in einem klassischen Lebenslauf enthalten sein sollten:

ÜBERSCHRIFT:

Natürlich kannst du über deinen Lebenslauf auch „Lebenslauf“ schreiben, das ist eher in den konservativen Branchen erwünscht Hier sollte die Überschrift auch strikt Schriftgröße 14 haben und fett markiert sein. In den kreativen Branchen ist es mittlerweile geläufiger seinen Namen als Überschrift zu verwenden. Hier hast du auch beim Layout größeren Spielraum.

FOTO:

Ob du deiner Bewerbung bzw. deinem Lebenslauf ein Bewerbungsfoto anhängst, ist dem Bewerber mittlerweile vom Gesetzgeber freigestellt worden. Falls du dich dafür entscheidest, solltest du dein Foto auf deinem Lebenslauf rechts, oben, in der Ecke platzieren.

  1. PERSÖNLICHE DATEN:

    Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail Adresse, Geburtsdatum und -ort

  2. BERUFLICHE LAUFBAHN:

    Angefangen mit dem aktuellsten Datum(zeitlich absteigend): Jobs, Praktika, usw. (Nennung des Arbeitgeber und Jobbeschreibung (nicht mehr als 5 Bullet Points pro Jobbeschreibung)

  3. Ausbildung:Angefangen mit dem aktuellsten Datum (zeitlich absteigend): Schullaufbahn, Studium, Ausbildung usw.

  4. KENNTNISSE & FÄHIGKEITEN: Fremdsprachenkenntnisse, EDV-Kenntnisse, Freiwilligenarbeit und sonstige Qualifikationen, Plus Angabe, wie gut du diese beherrschst. (gut, sehr gut, Grundkenntnisse,…) Genauere Informationen zum Lebenslauf für einen Aushilfsjob findet ihr auch auf der ALPHAJUMP Seite.

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6. 7 häufige Fehler

6.1 Zu wenige Bewerbungen

Klar, es gibt für jeden den einen Wunscharbeitgeber. Trotzdem solltest du dich auf mehrere Stellen bewerben. Es gehört einiges an Glück dazu nach zwei Bewerbungen schon eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, geschweige denn eine Stelle zu bekommen.

Außerdem kannst du oft gar nicht wissen, ob sich der „Alternativarbeitgeber“ im Nachhinein vielleicht doch als ein absoluter Glücksgriff herausstellt. Sicherlich solltest du dich nur bei Arbeitgebern bewerben, bei denen du dir auch vorstellen kannst zu arbeiten.

Es ist jedoch sinnvoll von vorne herein möglichst viele Bewerbungen zu schreiben, denn im Zweifel kannst du immer noch absagen Natürlich ist das Fleißarbeit, aber eine die sich auszahlen wird. Von Bewerbung zu Bewerbung lernst du nicht nur dazu und wirst besser, es erhöhen sich logischerweise auch die Chancen einen Job zu finden.

6.2 Fehlende Individualität

Wenn du für jede Bewerbung dieselbe Vorlage verwendest, kann das ganz schnell in die Hose gehen. Personaler merken sofort, ob du dir Mühe gegeben hast eine individuelle Bewerbung zu schreiben oder nicht. Es sollte immer so wirken, als würdest du genau in das eine Unternehmen wollen. Um das so wirken zu lassen, solltest du z. B. dein Layout anpassen, den Unternehmensslogan aufgreifen oder in deiner Bewerbung Dinge aufgreifen, die das Unternehmen ausmachen.

6.3 Fehlende Struktur

Halte dich inhaltlich an eine Struktur und werfe nicht unterschiedliche Punkte durcheinander. Du solltest immer Absätze nutzen um deine Bewerbung in sinnhafte Abschnitte zu gliedern.

6.4 Nutzung des Konjunktivs

„Gern würde ich mich bei Ihnen bewerben.“, „Ich könnte Ihnen für 3 Monate zur Verfügung stehen“. Der Konjunktiv in der Bewerbung hat tatsächlich, wie viele annehmen, nichts mit Höflichkeit zu tun. Viel mehr wirkst du so unsicher und nicht selbstbewusst. Nutze stattdessen den Indikativ und formuliere stets aktiv! “Gerne möchte ich mich bei Ihnen bewerben.“ „Ich stehe Ihnen für 3 Monate zur Verfügung“. Das hat  nämlich genau die umgekehrte Wirkung.

6.5 Zu lang

In einer Bewerbung geht es immer um Qualität! Nicht um Quantität! Dein Anschreiben sollte nie länger als eine Seite sein. Personaler haben am Tag so viele Bewerbungen zu lesen, da wird ein Anschreiben über einer Seite auch schnell mal aussortiert. Versuche dich kurz zu halten und mit dem was du schreibst, zu glänzen.

6.6 Keine Unterschrift

Achte immer darauf, dass du am Ende deines Anschreibens nicht nur Ort und Datum platzierst, sondern auch deine Unterschrift unter den Text setzt. Falls du deine Unterlagen nicht postalisch, sondern eine Bewerbung per E-Mail verschickst, kannst du dein Anschreiben ausdrucken, es unterschreiben und dann wieder einscannen.

6.7 Unpassende E-Mail Adresse

So etwas wie „Häschen24“ sollte sich nicht in deiner Bewerbung wiederfinden. Nutze in jedem Fall eine seriöse E-Mail Adresse. Idealerweise hat deine Mail Adresse folgende Struktur: „[email protected]

7. Unsere extra Tipps

7.1 Kontakte

Das altbekannte Vitamin B ! Wenn es dir einfach nur darum geht etwas Geld dazuzuverdienen, macht es manchmal Sinn sich im familiären Umkreis oder bei Bekannten umzuhören, ob deren Arbeitgeber eventuell eine aktuelle Stellenausschreibung hat oder nicht zufällig Unterstützung braucht.

7.2 Anrufen

Oft macht es nicht nur Sinn, sondern auch einen guten Eindruck, wenn du, bevor du deine Bewerbung verfasst, mit dem jeweiligen Unternehmen telefonischen Kontakt aufnimmst.

Zum einen kannst du erfragen, ob die von dir angestrebte Stelle überhaupt frei oder noch aktuell ist, und zum anderen kannst du in deinem Anschreiben Bezug zum Telefonat nehmen. Das kommt immer gut und könnte zum Beispiel so aussehen: „Wie telefonisch bereits mit Herrn/Frau xxx abgeklärt, erhalten sie nun meine Bewerbung als Aushilfe für yyy.“.

7.3 Nachfragen

Anrufen solltest du auch, wenn sich das Unternehmen über einen längeren Zeitraum nicht meldet. Viele Unternehmen verstehen das als Absage oder haben im für dich idealsten Fall deine E-Mail übersehen. Da hilft es einfach HÖFLICH nachzuhaken und schon wirst du schneller eine eindeutigere Antwort erhalten.

Falls das Unternehmen noch eine Entscheidung treffen muss, kannst du nur Pluspunkte sammeln, wenn du nachhakst. Das deutet nämlich darauf hin, dass du dich sorgfältig um Dinge kümmerst und dass die Stelle für dich wichtig ist.

7.4 Jobs mit Trinkgeld

Suche dir wenn möglich, Jobs, in denen du Trinkgeld bekommst. Zum Beispiel in der Gastronomie. Natürlich kannst du nicht immer alles für dich selbst behalten, aber unterm Strich erhöht das Trinkgeld dann doch deinen Stundenlohn.

7.5 Inventur Jobs

Ein wahrer Geheimtipp, wenn du eine befristete Aushilfsstelle suchst, sind Inventurstellen. Im Regelfall führen zum Ende des Jahres alle Unternehmen eine Inventur durch. Hier sind Helfer für das Zählen und Dokumentieren des Warenbestandes eigentlich immer gefragt.

7.6 BAföG - Grenze prüfen

Falls du BAföG Empfänger bist, solltest du dich in jedem Fall vorher informieren, wie viel du innerhalb welchen Zeitraums verdienen darfst, um noch deinen Satz zu bekommen, auf den du Anspruch hast.

7.7 Steuerlich prüfen

Bevor du dich total abarbeitest, solltest du prüfen welcher Freibetrag dir als Student bzw. Schüler im Jahr zusteht, ohne dass du steuerliche Abzüge bekommst. Eventuell lohnt sich die Menge an Arbeit für dich dann gar nicht.

7.8 Bezahlte Praktika oder Werksstudentenjobs

Wenn du einfach keine oder nur Ausbildungsstellen findest, die für dich nicht in Frage kommen, versuch doch einfach mal Ausschau nach einem bezahlten Praktikum oder nach einer Werkstudentenstelle zu halten. Oft verdienst du hier nicht nur, sondern es bringt dir auch noch einen Mehrwert für deine berufliche Zukunft.

Du hast die Aushilfsstelle deiner Wahl bekommen und hast noch andere offene Fragen?

Kein Problem! Im ALPHAJUMP Karriereguide findest weitere Tipps und Tricks fürs Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten und auch andere Dinge, die ein jeder Student wissen sollte.

Quellen: nebenjob.de

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