Deckblatt Bewerbung So nutzt du das Deckblatt für deine Bewerbung

Ist es sinnvoll, ein Deckblatt zur Bewerbung hinzuzufügen? Und wenn, an welcher Stelle? Was muss es beinhalten? Erfahre es hier! Wir unterstützen dich dabei, ein perfektes Deckblatt für deine Bewerbung zu erstellen und herauszufinden, ob bei deiner Bewerbung ein Deckblatt wirklich Sinn macht.
Deckblatt Bewerbung Muster
Verfasst von: Redaktion | Artikel vom: 11.12.2017 | Aktualisiert am: 10.05.2019

Tipps und Muster für dein Bewerbungsdeckblatt

Grundsätzlich ist ein Deckblatt für die Bewerbung optional. Es ist somit nicht zwingend Bestandteil der Bewerbungsunterlagen, kann aber durchaus eine positive Wirkung haben. Wenn du darüber nachdenkst, deiner Bewerbung eines hinzuzufügen, solltest du die Vor- und Nachteile eines Deckblatts abwägen und einige grundsätzliche Dinge bei der Erstellung beachten. ALPHAJUMP hat für dich das wichtigste zusammengefasst und gibt dir einen genauen Überblick rund ums Thema Deckblatt. Zudem zeigen wir dir wie du dich mit einem Deckblatt richtig bewerben kannst!

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1. Was ist ein Bewerbungsdeckblatt?

Das Bewerbungsdeckblatt ist entweder das, was der Personaler als allererstes von deiner Bewerbung sieht oder aber die Seite, die direkt auf dein Anschreiben folgt und vor dem Lebenslauf liegt. Dann wäre das Deckblatt „nur“ das Deckblatt für die Anlagen. Wie du das handhabst, darfst du selbst entscheiden, beide Varianten sind möglich.

Lesebrille liegt auf einem Clipboard
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Deckblätter: Was der Personaler zuerst sieht

Grundsätzlich dient das Deckblatt der Bewerbung dem Personaler dazu, einen ersten Überblick von deiner Person zu bekommen. Mit dem Deckblatt rundest du deine Bewerbung ab und vermittelst gleichzeitig deinem zukünftigen Arbeitgeber deine Kreativität, Motivation und Selbstwahrnehmung. Du kannst das Deckblatt also nutzen, um einen ersten positiven Eindruck bei dem Personaler zu hinterlassen. Aber Vorsicht! Bei der Verwendung eines Deckblatts solltest du einige Sachen berücksichtigen, die wir dir in diesem Artikel näher vorstellen möchten.

2. Was gehört auf ein Deckblatt?

Das Design des Deckblatts in der Bewerbung sollte grundsätzlich eher schlicht sein. Ausnahmen bestehen bei kreativen Berufen, bei denen du auch eine ausgefallenere Bewerbung hinschicken solltest. Falls dir unsere Tipps zum Inhalt des Deckblatts noch nicht reichen, findest du im Internet auch Deckblatt Vorlagen an denen du dich orientieren kannst.

Inhalte des Deckblatts

Diese wesentlichen Informationen gehören auf ein Deckblatt:

  • ganz oben - die Überschrift: Üblicherweise schreibt man als Überschrift „Bewerbungsunterlagen“ oder kurz „Bewerbung“.

  • die Stellenbezeichnung: Sei bei der Stellenbezeichnung so genau wie möglich. Die Stellenbezeichnung macht nicht nur noch einmal deutlich, um welche Stelle du dich bewirbst, sie zeigt dem Personaler auch, dass es sich nicht um eine Massenbewerbung handelt.

  • dein Bewerbungsfoto: Ein Deckblatt hat den Vorteil, dass du darauf dein Bewerbungsfoto unterbringen kannst und es nicht wie ein Fremdkörper am Lebenslauf hängt, sondern richtig in Szene gesetzt werden kann. Wahrscheinlich bist du dir dessen schon bewusst, aber trotzdem nochmal zur Erinnerung: Ein Bewerbungsfoto ist heutzutage kein Muss mehr. Deine Bewerbung muss wie alle anderen behandelt werden. Auch ohne Foto.

  • deine Kontaktdaten: Die Kontaktdaten solltest du etwas hervorheben. Sie bestehen üblicherweise aus deinem Namen, deiner Anschrift, deiner Telefonnummer bzw. Mobilfunknummer, deiner Email Adresse und deiner (Bewerbungs-)Website, sofern vorhanden. Unter Umständen können bei einer Bewerbung weitere Kontaktdaten gefordert sein, das geht aber aus der Stellenausschreibung hervor.

  • Inhaltsverzeichnis: Auf dem Deckblatt listest du außerdem auch auf, welche Dokumente im Einzelnen in der Bewerbung enthalten sind, z. B. tabellarischer Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate oder sonstige Anlagen. Die Reihenfolge der Auflistung muss der in der Bewerbungsmappe entsprechen.

  • Optional: dein Motto oder deine besondere Kompetenz: Am Fuß des Deckblatts kannst du noch etwas über dich mitteilen, was in deinen Augen einen besonders wichtigen Bezug zu der Stelle hat. Fasse dich dabei aber möglichst kurz. Deckblätter ohne ein Motto sind aber trotzdem in Ordnung.

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3. Vorteile des Deckblatts

Ein perfektes Deckblatt kann deine wirklich guten Bewerbungsunterlagen noch einmal auf ein anderes Level heben und zu einer perfekten Bewerbung abrunden. Welche expliziten Vorteile dir ein solches Bewerbungsdeckblatt alle bringen können haben wir hier für dich gesammelt und aufgelistet:

  • Das Deckblatt ermöglicht eine übersichtliche Darstellung der Bewerbungsunterlagen und gibt ihnen Struktur. Der Personaler kann auf einen Blick die wesentlichen Bestandteile erkennen und sich sofort ein Bild von dir machen.

  • Ein gutes Deckblatt erweckt Sympathie bei dem Personaler und hinterlässt einen super ersten Eindruck
  • Mit einem gut gestalteten Deckblatt fällst du auf und kannst dich von anderen Bewerbern abheben. Zudem weckst du die Neugier mehr über dich zu erfahren und steigerst so deine Chancen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

  • Du bleibst durch dein Auffallen im Gedächtnis! Der Personaler wird sich schnell wieder an dich erinnern.
  • Das Bewerbungsfoto kann in Szene gesetzt werden und damit richtig zu Geltung kommen. Dadurch, dass das Bild auf dem Deckblatt unterkommt, schaffst du auch Platz im Lebenslauf. Zudem darf es hier größer platziert werden als im Lebenslauf. Achte aber darauf, dass du nur ein qualitativ hochwertiges Bewerbungsfoto verwendest! Alles andere kann dein Deckblatt herabwerten.

4. Nachteile des Deckblatts

So wie ein starkes Bewerbungsdeckblatt deine gesamte Bewerbung aufbessern kann, kann ein weniger gutes Deckblatt auch eher den gegenteiligen Effekt haben. Einige mögliche Nachteile eines solchen "schlechten" Bewerbungsdeckblatt haben wir hier für dich aufgelistet:

  • Wenn deine Bewerbung ohnehin schon sehr strukturiert, übersichtlich und kompakt ist, kann das Deckblatt ein Störfaktor sein, der nicht dazu passt.
  • Ist dein Lebenslauf ohnehin noch nicht sehr gefüllt, wirkt das Deckblatt schnell überflüssig. In jedem Fall macht ein Deckblatt als zusätzliche Seite die Bewerbung dicker.

  • So sehr es ein Vorteil sein kann, so sehr kann es auch ein Nachteil sein: Dein Bewerbungsfoto sticht durch ein Deckblatt hervor.

  • Wenn du deine Bewerbung online schickst, kann es sein, dass die erste Seite nicht mit ausgedruckt wird.

Ob ein Deckblatt für deine Bewerbung sinnvoll und zweckmäßig ist, musst ganz alleine du entscheiden. Es kann ein großartiges Selbstmarketinginstrument sein, es kann aber auch nach hinten losgehen.

5. Kostenlose Deckblatt Vorlagen

Eigentlich ist oder sollte ein Deckblatt bei deiner Bewerbung kein wirklicher Entscheidungsgrund sein für eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch oder sogar einer Anstellung. Ein gelungenes Deckblatt ist quasi die Kirsche auf deinem Eisbecher der Bewerbung.

Wirkliche Vorlagen bei denen du nur deinen Namen eintragen musst können wir dir natürlich nicht anbieten, da jeder vollkommen individuell sein Deckblatt der Bewerbung konzipieren sollte. Was wir dir aber anbieten können sind verschiedene Vorlagen oder Muster, an denen du dich schon mal orientieren kannst.

Hier haben wir fünf mögliche Deckblätter vorbereitet, die Du dir mit einem Klick auf das Bild in Word-Format oder einfach in PDF-Format herunterladen kannst.

6. Tipps zur Gestaltung

Ein Deckblatt kann sich positiv auf deine Bewerbung auswirken. Es hilft dir aus der Menge herauszustechen und deine Erfolgschancen zu erhöhen. Dafür muss die Gestaltung des Deckblatts aber auch gut gewählt werden.

Gestaltung des Deckblatts

Wir helfen dir dein Deckblatt professionell zu gestalten und geben dir die besten Tipps:

 Eine Kamera und Drucker stehen nebeneinander
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Deckblatt: Schlicht aber effektiv sein!
  • Schlichtes Design: Achte auf eine übersichtliche Gestaltung, sollte dein Deckblatt unübersichtlich und überfüllt wirken, wirkt es eher als Nachteil statt Vorteil. Schaue vor allem, was zu der Stelle bzw. zu dem Unternehmen passt, bei dem du dich bewirbst: Bei einem kreativen Job und einer „hippen“ Agentur kannst du dich gerne etwas an den Farben auslassen, bei einem großen, seriösen Konzern ist es wahrscheinlich besser keine grelle Farben zu verwenden, sondern professionelle Bewerbungen eher schlicht zu halten. Orientiere dich außerdem an dem Design deines Anschreibens und Lebenslaufs um einen einheitlichen Stil zu verfolgen.

  • Bezug nehmen: Beziehe dich ganz genau auf die Stelle auf die du dich bewirbst am besten auch mit angestrebter Position. Schreibe, falls vorhanden, die Referenznummer der Stellenanzeige mit auf dein Deckblatt, so erleichterst du dem Personaler deine Bewerbung zuordnen zu können. Du kannst dir übrigens auch eine Wordvorlage herunterladen um dich an einem Beispiel zu orientieren.

  • Kontaktdaten: Ein guter Trick ist, deinen Namen optisch hervorzuheben, so fällt dein Name nämlich mehr auf und erleichtert es dem Recruiter dich zu kontaktieren. Vergesse auf keinen Fall deine Kontaktdaten, denn dann kann der Personaler dich auch nicht kontaktieren.

  • Testdruck: Bevor du deine Bewerbung auf hochwertigem Papier druckst, solltest du einen Testdruck auf normalem Papier starten. Dann kannst du kleine Makel die dir auffallen nochmal verbessern. Auch, wenn du deine Bewerbung online verschickst, solltest du sie erstmal ausdrucken und bei dem Deckblatt zum Beispiel darauf achten ob die Farben wirken und die Formatierung stimmt.

Falls du jetzt gerade eine Bewerbung schreiben musst und noch keine Idee haben solltest, wie du dein Deckblatt gestalten könntest, kannst du dir im Internet einige Muster und Vorlagen anschauen, bzw. auch kostenlose Downloads finden.

Zum Abschluss noch ein Tipp für deine Jobsuche: Auf ALPHAJUMP kannst du dein kostenloses Job-Match erstellen und herausfinden, wie gut deine Kompetenzen zu deinem Traumjob matchen. Hier kannst Du dich kostenfrei registrieren und ganz bequem Jobanfragen von interessanten Arbeitgebern erhalten.

Quellen:

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