Arbeitsklima so wirkt das Arbeitsklima auf die Mitarbeiter aus

Herrscht bei euch Sonnenschein oder Eiszeit? Jeder wünscht sich doch ein angenehmes Arbeitsklima im Büro, allerdings trifft das auf viele Abteilungen nicht zu. Wir haben für dich alles rundum das Thema Arbeitsklima im Büro und wie du es künftig verbessern kannst.

Arbeitsklima im Büro

Für jedes Unternehmen sollte ein gutes Arbeitsklima von besonderem Interesse sein, denn nur mit einem guten Arbeitsklima können sich die Mitarbeiter am Arbeitsplatz wohlfühlen. Wie du herausfindest, ob in deiner neuen Firma eine gute Arbeitsatmosphäre herrscht und wie du dazu beitragen kannst, haben wir für dich recherchiert.

1. Was trägt zu einem guten Arbeitsklima bei?

Arbeitsklima wird häufig mit Betriebsklima gleichgesetzt, meint aber eigentlich nur einen Teil dessen – und zwar das Klima am jeweiligen Arbeitsplatz. Weil das vom gemeinschaftlichen Verhalten am der Belegschaft abhängig ist, kannst du als Mitarbeiter auch Einfluss darauf nehmen.

  • Sehr wichtig für ein angenehmes Arbeitsklima sind Freundlichkeit und ein wohlwollender Umgang untereinander und ob du deinen Arbeit als sinnvoll empfindest.
  • Es ist ein gewisses Maß an Harmonie, Akzeptanz und Respekt notwendig, damit bei der Arbeit nicht Probleme und Konflikte im Mittelpunkt stehen.
  • Kein Job macht jeden Tag acht Stunden lang nur Spaß. Grundsätzlich solltest du ihn aber spannend und sinnvoll finden.
  • Führungskräfte können durch Anerkennung und Wertschätzung entscheidend dazu beitragen, dass sich die Mitarbeiter am Arbeitsplatz wohlfühlen.
  • Wenn Mitarbeiter in einem gewissen Rahmen eigenverantwortlich arbeiten und selbst Entscheidungen treffen können, arbeiten sie motivierter als wenn sie völlig fremdbestimmt sind.
  • Äußere Faktoren für das Arbeitsklima sind z. B. die Arbeitszeit und die Entlohnung, aber auch die Förderungen durch den Arbeitgeber oder das Aufzeigen von Aufstiegschancen.
  • Für ein gutes Arbeitsklima ist es förderlich, wenn der Chef greifbar und ansprechbar ist und er seine Entscheidungen, Ziele und die aktuellen Gegebenheiten ihnen mitteilt.
  • Genauso wichtig ist aber auch die Kommunikation untereinander. Feedbacks sollten regelmäßig kommen und nicht nur dann, wenn Probleme auftreten.
  • Arbeitsplätze müssen ergonomisch sein. Was genau das bedeutet, erfährst du in unserem Artikel zur Ergonomie am Arbeitsplatz.
  • In einem kahlen, weiß gestrichenen Büro ist Tristesse vorprogrammiert. Farben haben eine große psychologische Wirkung und diese können für ein gutes Arbeitsklima genutzt werden.

2. Wie wirkt sich ein gutes Arbeitsklima aus?

Ein gutes Arbeitsklima zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen den Kollegen ein respektvoller Umgang stattfindet und Tratsch und Lästereien keinen Raum haben. Die Mitarbeiter pflegen eine Gemeinschaft und verbringen ihre Zeit gern miteinander. Sie sind untereinander hilfsbereit und akzeptieren andere Meinungen, aber auch andere Werte und Denkweisen und geizen nicht damit, die gegenseitige Arbeit anzuerkennen und zu loben. Besteht ein gutes Arbeitsklima, werden sich die Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifizieren und sich weniger schnell einen anderen Job suchen und insgesamt engagierter und leistungsbereiter sein.

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3. Wie entsteht schlechtes Arbeitsklima?

Schlechtes Arbeitsklima entsteht dann, die Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz nicht stimmen. Das kann z. B. verursacht werden durch:

  • Keine klare Linie

    Der Chef ist ein Fähnchen im Wind. Wenn du heute einen Arbeitsauftrag bekommst, kannst du davon ausgehen, dass du morgen das genaue Gegenteil machen sollst.

  • Keine Struktur

    Hierarchien können zu flach sein. Wenn alle auf einer Ebene arbeiten, sich niemand für Entscheidungen zuständig fühlt, jeder alles machen muss und keine klaren Aufgabenbereiche festgelegt sind, führt das dazu, das einige alles machen und manche nichts.

  • Chaos

    Im Büro regiert das Chaos. Es herrscht Platzmangel, Zeitmangel oder einfach nur Unordnung. Niemand fühlt sich dafür zuständig, aber alle stört es.

  • Nörgler

    Jemandem bei dir im Büro kann nichts recht gemacht werden und das teilt er auch bei jeder Gelegenheit jedem mit, der es hören will oder auch nicht hören will.

  • Mangelnde Loyalität

    Unter den Kollegen regiert die Meinung, die Firma wäre eine Resterampe und jeder sowieso nur so lange da, bis er etwas Besseres gefunden hat.

  • Fehlende Ergonomie

    Wenn der Arbeitsplatz nicht so ausgestattet ist, dass man vernünftig arbeiten kann, man immer wieder nachhaken muss, wann das geändert wird und dann nichts passiert, außer man unternimmt selbst etwas und zahlt es aus eigener Tasche, führt das zu Frust.

  • Vergleiche mit den Kollegen

    Der Vorgesetzte übt keine konstruktive Kritik, sondern reibt den Mitarbeitern immer nur unter die Nase, dass jemand anderes oder auch eine andere Firma etwas besser macht, ohne bereit zu sein, an einer Lösung mitzuwirken.

  • Erfolge bleiben aus

    In der Firma bewegt sich nicht mehr oder wenn sich etwas tut, geht es in die Hose. Vielleicht funktioniert aber auch bei deinen persönlichen Aufgaben einfach nichts und du stehst mit Problemen alleine da und kannst sie nicht lösen.

  • Der innere Schweinehund
    • Du hast dir vorgenommen, nicht mehr so viele Überstunden zu machen, kannst es aber nicht übers Herz bringen, deine Kollegen im Stich zu lassen.
    • Eine Deadline ist in der regulären Arbeitszeit nicht erfüllbar, du siehst dich aber gezwungen, das durchzuziehen, koste es, was es wolle.
    • Du hast eine Aufgabe nicht beendet und grübelst die ganze Nacht noch darauf rum.
  • Überforderung

    Du hast einen Job, Familie, ein Haus, einen Garten, Haustiere und alles bleibt an dir hängen. Keine von deinen Aufgaben kannst du wirklich abhaken und bist immer mit einem Teil deines Kopfs woanders.

  • Das Wetter

    Gerade im Herbst, wenn die Tage kürzer werden und es kalt und ungemütlich wird, sinkt die Motivation, aber auch wenn es schon seit Wochen unter der Woche schön ist und am Wochenende nur regnet, nervt das und es schlägt sich auf deine Laune nieder.

  • Die Kunden

    Mit den Kunden ist wieder einmal der Wurm drin, ständig kommen Sonderwünsche kommen oder Gespräche sind einfach nicht zielführend.

  • Das Arbeitspensum

    Du warst krank und niemand hat sich verantwortlich gefühlt, sich um deine Arbeit zu kümmern, im Gegenteil: man hat die Gunst der Stunde genutzt und dir noch ein paar Extraaufgaben zukommen lassen. Du musst also deine Sachen aufarbeiten und zusätzlich Strafarbeiten verrichten.

  • Außergewöhnlich Umstände
    • Vor dem Büro ist eine Baustelle.
    • Das Netzwerk bricht zusammen.
    • Dein PC ist abgestürzt.
    • Die Heizung fällt aus.
    • Die Kaffeemaschine ist kaputt.

    Und das kommt natürlich alles zusammen.

  • Mangelnde Hygiene
    • Die Küche sieht aus wie ein Schweinestall, jeder stellt sein benutztes Geschirr einfach ab, die Spülmaschine ist Lava und natürlich stellt sie auch niemand an.
    • Die Kaffeemaschine schreit seit Monaten nach einer Reinigung und du bringst dir bereits Kaffee von zu Hause mit, weil du befürchten musst, Algen im Kaffee zu haben.
    • Die Toilette hat eindeutige Flecken, es stehen Pfützen darunter, der Fußboden klebt, es ist kein Toilettenpapier da und erst recht keine Seife.

4. Wie wirkt sich ein schlechtes Arbeitsklima aus?

Unternehmen, in denen das Arbeitsklima nicht stimmt, haben mit Mobbingfällen und einer daraus resultierenden hohen Fluktuationsrate zu kämpfen und die Mitarbeiter sind häufiger krank. Wenn man sich am Arbeitsplatz überhaupt nicht wohl fühlt, frustriert das. Man geht mit Bauchschmerzen zur Arbeit und will eigentlich schon auf dem Weg dorthin nur noch wieder heim. Die psychische Belastung durch schlechtes Arbeitsklima ist enorm. Man wird unter Umständen immer leichter reizbar, entwickelt Selbstzweifel oder Schlafstörungen oder man bekommt sogar Depressionen oder körperliche Erkrankungen.

Ein gutes Arbeitsklima ist unbezahlbar und entscheidend dafür, ob du Spaß an deinem Job hast oder nicht. Schlechtes Arbeitsklima ist auf Dauer ungesund und nicht nur der Job, sondern auch dein Privatleben werden darunter leiden. Ein Stück weit kannst du selbst dafür sorgen, dass es nicht soweit kommt.

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