Wie rechnet man das Gehalt aus? Was bleibt vom Gehalt übrig?

Brutto, Netto, Freibetrag, Solidaritätszuschlag. Du hast diese Begriffe schon einmal gehört oder auf deiner Abrechnung gelesen, weißt jedoch nicht was sie bedeuten? Wir haben dir die wichtigsten Infos rund um das Thema Gehaltsabrechnung im Artikel zusammengefasst.
Brutto-Netto Rechner
Verfasst von: Redaktion | Artikel vom: 22.11.2019 | Aktualisiert am: 22.11.2019

Was bleibt Netto vom Brutto?

Dein Arbeitgeber überweist dir monatlich deinen Gehalt. Auf deiner Abrechnung steht ein anderer Betrag als in deinem Vertrag? Ein online Gehaltsrechner ist die optimale Lösung um sich vor Jobbeginn einen Überblick über den zu erwartenden Gehalt zu schaffen. Denn selbst mit dem besten Job kannst du viele Abzüge haben. Doch dabei nur das monatliche Bruttoeinkommen einzutragen reicht nicht aus um ein eindeutiges Ergebnis über den Nettobetrag zu erhalten.

Welche Faktoren du beachten musst und welche Merkmale eine Rolle spielen zeigen wir dir im Artikel.

1. Gehaltsrechner Definition

Wofür brauche ich einen Gehaltsrechner?

Gehaltsrechner dienen der Berechnung des finalen Endbetrags deines Gehalts. Als Arbeitnehmer erbringst du eine Leistung die durch den finanziellen Beitrag deines Arbeitgebers ausgeglichen wird.

Brutto Netto Rechner - wichtige Fakten
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Brutto-Netto - wichtige Fakten

Wie viel von deinem Gehalt am Ende übrig bleibt, kommt auf deine Lebenslage an. Um ein paar Beispiele zu nennen spielen dein Wohnort, deine Steuerklasse und deine Kirchenzugehörigkeit eine Rolle. Ob als Berufsanfänger oder Arbeitnehmer mit Berufserfahrung. Gehaltsrechner sind hilfreich in der Berechnung deiner ersten Abrechnung oder als Angabe einer möglichen Gehaltserhöhung, falls du dir bei deinem zukünftig höheren Gehalt nicht sicher über deinen Nettobetrag bist.

Wenn du dich also fragst wie viel von deinem Bruttobetrag nach Abzug aller Steuern und Abgaben übrig bleibt, hilft dir der Gehaltsrechner weiter. Mit dem Brutto und Netto Rechner kannst Du ganz einfach und kostenlos durch eine genaue Berechnung dein Nettoeinkommen ermitteln. Du wirst sehen, wieviel dir von deinem gesamten Lohn und Gehalt am Ende an Netto bleibt.

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2. Steuerklassen

Was ist eine Steuerklasse?

Mit der Steuerklasse wird die Höhe des Prozentsatzes der abzuführenden Steuern beschrieben. Die Höhe variiert je nach Steuerklasse. In Deutschland werden Arbeitnehmer in sechs Steuerklassen unterteilt die sich nach Familienstand und Einkommen ordnen. Mit eingetragenen Lebenspartnern entsteht seit Oktober 2017 kein Unterschied zur Hetero-Ehe. Somit werden auch sie steuerrechtlich wie eine Ehe behandelt.

  • Steuerklasse 1 (Unverheiratete): Ledige Personen mit und ohne Kinder, Leute die ledig geschieden sind, Personen die dauernd getrennt lebend und Menschen, deren Ehepartner begrenzt steuerpflichtig sind.

  • Steuerklasse 2 (Alleinerziehende & Verwitwete): Alleinerziehende aus Steuerklasse 1 die jedoch Anspruch auf Entlastung haben. Ledige verwitwete oder geschiedene Steuerzahler richten sich nach der Einordnung in Steuerklasse 2 ab dem Sterbemonat des Partners.

  • Steuerklasse 3 (Verheiratete mit höherem Einkommen): Die Klasse gilt für Alleinverdiener und verheiratete Doppelverdiener. Ebenso für Verheiratete, zusammen lebende Personen die nicht Steuerklasse 4 gewählt haben. In der Steuerklasse 3 bleibt derjenige der mehr verdient. In Steuerklasse 5 kommt derjenige mit geringerem Gehalt.

  • Steuerklasse 4 (Verheiratete mit ähnlichem Einkommen): Verheiratete, die voll einkommenspflichtig sind und beide etwa gleich viel verdienen. Der Wechsel der Steuerklasse darf einmal im Jahr stattfinden. Ein Partner kann nicht in Steuerklasse 3 oder 5 wechseln, wenn einer der Partner Steuerklasse 4 hat.

  • Steuerklasse 5 (Verheiratete mit geringem Einkommen): Bei deutlichen Einkommensunterschieden und der Beantragung von Steuerklasse 3 eines Partners, fällt der gering verdienende Partner in Steuerklasse 5.

  • Steuerklasse 6 (Mehr als ein Dienstverhältnis): Durch die Beantragung einer zweiten Lohnsteuerkarte besteht ein weiteres Dienstverhältnis wodurch der Eintrag in Steuerklasse 6 erfolgt. Die höchsten Abzüge erfolgen durch die Klasse 6.

3. Gehaltsabrechnung

Was bedeuten die Angaben auf der Gehaltsabrechnung?

Auf deiner Gehaltsabrechnung findest du zahlreiche Abkürzungen und Begriffe die im Zusammenhang mit deinen monatlichen Abzügen stehen. Sie sind der Grund für die Höhe deines Nettoeinkommens.

Im Folgenden haben wir dir die relevantesten Begriffe erklärt:

  • Abzüge

    Was sind die Abzüge?

    Alle gesetzlichen und steuerlichen Abgaben, die vom Bruttogehalt einbehalten werden (z.B. Sozialabgaben, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag) bezeichnet man als Abzüge.

  • Lohnsteuerjahresausgleich

    Was ist ein Lohnsteuerjahresausgleich?

    Ein Lohnsteuerjahresausgleich kann nur erfolgen wenn der Arbeitnehmer keine Steuererklärung abgibt. Trotzdem ist der Ausgleich nicht mit der Steuererklärung gleichzusetzen. Durchgeführt werden kann der Lohnsteuerjahresausgleich nur durch den Arbeitgeber. Einnahmen und Ausgaben des Arbeitnehmers werden durch den Arbeitgeber verrechnet. Daraus ergibt sich eine eventuelle Rückzahlung an den Arbeitnehmer.

  • Brutto/Bruttogehalt/Bruttolohn

    Was ist Brutto/Bruttogehalt/Bruttolohn?

    Das „rohe“ Gehalt bzw. das Einkommen vor allen Abzügen beschreibt den Bruttolohn. Aufgrund dessen ist dieser auch immer höher als der Nettolohn. Der Betrag ist in Verträgen zu finden und wird vom Arbeitgeber bei Gehaltsverhandlungen angegeben.

  • Netto/Nettogehalt/Nettolohn

    Was ist Netto/Nettogehalt/Nettolohn?

    Der Nettobetrag entsteht nach allen Abzügen vom Bruttolohn. Dieser Betrag wird vom Arbeitgeber am Ende des Monats auf das Konto des Arbeitnehmers überwiesen. Der Nettobetrag schwankt je nach Lebenssituation der Person. Da aus dem reinen Bruttogehalt nicht ersichtlich ist wie hoch der Nettobetrag sein wird, hilft an dieser Stelle der Gehaltsrechner weiter.

  • Einkommensteuer (ESt)

    Was ist die Einkommensteuer?

    Die Höhe der steuerlichen Abgaben ist abhängig von der Höhe des Gesamteinkommens. Der Steuersatz variiert je nach Einkommen um 14 Prozent bis 45 Prozent. Der Betrag ist eine steuerliche Abgabe an den Bund, die Bundesländer und die Gemeinden.

  • Lohnsteuer (LSt)

    Was ist die Lohnsteuer (LSt)?

    Ein Teil der Einkommenssteuer ist die Lohnsteuer. Sie wird für Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit entrichtet und ist keine eigene Steuerart. Der Betrag wird vom Arbeitgeber direkt ans Finanzamt überwiesen und variiert je nach Steuerklasse.

  • Kirchensteuer (KiSt)

    Was ist die Kirchensteuer (KiSt)?

    Wenn der Arbeitnehmer einer Kirche zugehörig ist, dann fällt für ihn eine Kirchensteuer an. In Bayern und Baden-Württemberg beträgt sie 8 Prozent und in den restlichen Bundeländern 9 Prozent liegt. Die Kirchensteuer gehört zu den Abzügen und wird vom Bruttolohn abgezogen.

  • Solidaritätszuschlag (Soli)

    Was ist der Solidaritätszuschlag (Soli)?

    Mit einer Höhe von 5,5 Prozent ist der Solidaritätszuschlag deutschlandweit einheitlich. Ursprünglich war er für den Wideraufbau der ostdeutschen Bundesländer und deren Infrastrukturprojekte gedacht, weshalb er heute stark umstritten ist.

  • Freibetrag

    Was ist ein Freibetrag?

    Beträge die von den Steuerabzügen freigestellt sind bezeichnet man als steuerliche Freibeträge. Das bedeutet eine Person darf pro Jahr einen bestimmten Betrag verdienen und muss diesen nicht versteuern. Ein Beispiel für einen Freibetrag ist der Minijob. Rein rechnerisch darf man pro Jahr somit unversteuert ca. 5400 EUR verdienen. Die Höhe des Freibetrags unterscheidet sich jährlich.

  • Sozialversicherung (SV)

    Was zählt zu den Sozialversicherungen?

    Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung lassen sich der Sozialversicherung unterordnen. Im Falle der Sozialversicherung werden keine Steuern, sondern Beiträge vom Gehalt abgezogen. Die Beiträge werden zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils zur Hälfte aufgeteilt.

  • Rentenversicherung/Altersvorsorge (RV)

    Was ist die Rentenversicherung/Altersvorsorge?

    Mit der gesetzlichen Rentenversicherung wird der Betrag gleichmäßig auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer verteilt. Der Beitragssatz beträgt 18,6 Prozent. Arbeitnehmern wird mit einer betrieblichen Altersvorsorge finanzielle Leistung vom Arbeitgeber angeboten. Darunter fällt die Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung.

  • Arbeitslosenversicherung (AV)

    Was ist eine Arbeitslosenversicherung?

    Die Höhe des Betrags der Arbeitslosenversicherung beträgt 2,5 Prozent vom Bruttogehalt. Die Versicherung wird jeweils zur Hälfte vom Arbeitgeber übernommen und vom Arbeitnehmer gezahlt. Sie trägt dazu bei, dass bei Arbeitslosigkeit Arbeitslosengeld gezahlt werden kann.

  • Krankenversicherung (KV)

    Wer bezahlt die Krankenversicherung?

    In Deutschland kann man sich gesetzlich oder privat versichern. Während 7,3 Prozent vom Arbeitgeber übernommen werden, kommt der Arbeitnehmer für die anderen 7,3 Prozent auf. Durch den KV-Abzug vom Gesamtgehalt ist der Arbeitnehmer automatisch krankenversichert. Außerdem können gesetzliche Krankenkassen Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern fordern. Diese Beträge werden vom Arbeitnehmer übernommen.

  • Pflegeversicherung (PV)

    Wer zahlt die Pflegeversicherung?

    Im Falle der eigenen Pflegebedürftigkeit teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmern zu gleichen Teilen den Betrag von 3,05 Prozent.

  • Kinderfreibetrag (Ki. Frbtr.)

    Was ist der Kinderfreibetrag?

    Durch den Betrag wird die Einkommenssteuerlast gemindert, wodurch Eltern entlastet werden. Dadurch erhöht sich deren monatliches Nettoeinkommen. Der Kinderfreibetrag ist nicht mit dem Kindergeld, welches sich an der Anzahl der Kinder orientiert, gleichzusetzen und muss separat berechnet werden.

  • Versicherungspflichtgrenze Private Krankenversicherung

    Wo liegt die Versicherungsgrenze für die Private Krankenversicherung?

    Alle Arbeitnehmer sind verpflichtet einer gesetzliche Krankenversicherung abzuschließen. Solange Personen die notwendigen Voraussetzungen vorweisen, können sie sich auch privat versichern. Ab einem bestimmten monatlichen oder jährlichen Einkommen kann ein Arbeitnehmer zu einer privaten Krankenversicherung wechseln. Bei derzeitiger Versicherungspflichtgrenze, auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt, von 62.550 EUR darf man erst bei Überschreiten der Grenze privat versichert werden.

  • Beitragsbemessungsgrenzen

    Was sind Beitragsbemessungsgrenzen?

    Die Grenze legt die maximale Höhe eines Einkommens fest, welches zur Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge genutzt wird. Bis zu dieser Höhe können die Beiträge ansteigen. Überschreitet das monatliche Bruttogehalt die Grenze, werden die SV-Beiträge nicht weiter angehoben.

  • Arbeitskammerbeitrag

    Was ist der Arbeitskammerbeitrag?

    Arbeitnehmer in den Bundesländern Saarland und Bremen die sich nicht in der Berufsausbildung befinden sind automatisch Mitglieder und bezahlen einen Beitrag ihres Bruttoeinkommens. Der Betrag richtet sich nach dem Arbeitsort des Arbeitnehmers und nicht nach dem Wohnort. In den restlichen Bundesländern ist der Beitrag nicht wirksam.

  • Sonderzahlung

    Was sind Sonderzahlungen?

    Leistungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Urlaubsabgeltungen, Gewinnbeteiligungen und Tantiemen lassen sich den Sonderzahlungen unterordnen. Die Höhe der Sonderzahlungen erfolgt unabhängig von der Einkommenshöhe. Der Erhalt von Sonderzahlungen kann sich auf die steuerlichen Abgaben des Bruttogehaltes auswirken.

  • Geldwerter Vorteil

    Was ist der Geldwerte Vorteil?

    Neben dem monatlichen Gehalt zusätzliche Leistungen in Form von Gütern, Dienstleistungen und Waren beschreibt einen geldwerten Vorteil. Darunter fallen beispielweise Firmenhandys, Gutscheine, Personalrabatte oder auch Dienstwagen, den du auch privat nutzen darfst.

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Brutto-Netto Gehalt selbst berechnen

4. Steuererklärung

Wie bekommt man Geld zurück?

Wie du auf deiner Abrechnung feststellen kannst, landet nach allen Abzügen weniger Gehalt auf deinem Konto als du vielleicht erwartet hast. Auch wenn der Nettobetrag von deinem Familienstand und der Höhe deines Einkommens abhängig ist, besteht die Möglichkeit sich mithilfe der Steuererklärung Geld zurückzuholen. Auch außergewöhnliche Belastungen wie beispielsweise für Krankheit und Unterhalt kannst du von der Steuer absetzen und dir somit die Steuern sparen.

Geldabrechnung
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Geld berechnen

Vereinfacht dargestellt: Möglicherweise hast du mehr Steuern gezahlt (Ist-Zustand), als eigentlich gefordert war (Soll-Zustand). Um diese Differenz wieder auszugleichen hilft die Steuerklärung. Das Ausfüllen ist umfangreich und anstrengend, kann jedoch mit einer Rückerstattung belohnt werden.

Tipps zur Steuererklärung

Für viele ist die alljährliche Steuererklärung eine lästige Aufgabe, die häufig immer weiter aufgeschoben wird, bis dann die Deadline immer näher rückt. Die zehn wichtigsten Tipps die du vor, während und nach der Bearbeitung wissen musst, haben wir für dich hier aufgezählt:

  1. Die Abgabe ist individuell an eine Person gebunden.

  2. Nimm dir Zeit zum Ausfüllen der Erklärung. Die einzelnen Kapitel der Steuerklärung sind dank des Merkblattes detailreich erklärt. Trotzdem kann es passieren, dass dir Fremdwörter in den Schoß fallen und du diese erst einmal recherchieren musst. Auch die detailreiche Abfrage von Informationen in der Erklärung kann zeitaufwendig sein.

  3. Du gibst deine Steuererklärung immer für das vorige Jahr ab. Wenn du also die Steuererklärung am 31. Juli 2020 abgibst, dann gibst du die Daten für das Jahr 2019 (Januar bis Dezember) an.

  4. Achte auf das Abgabedatum der Steuererklärung. Du kannst die Erklärung bis Ende Juli des aktuellen Jahres abgeben. Achte beim Postversand auf die fristgerechte Abgabe, da die Formulare bis Ende Juli beim Finanzamt liegen müssen. Eine Fristverlängerung ist nur in besonderen Fällen möglich.

  5. Online oder per Post? Es ist möglich die Formulare per Post zu versenden. Eine bequemere Variante ist der Versand mittels ELSTER („ELektronische STeuerERklärung“). Dabei kannst du am letztmöglichen Abgabetermin die Erklärung ausfüllen und abschicken. Die Freischaltung deines ELSTER Accounts kann mehre Tage in Anspruch nehmen. Beachte auch hier den Faktor Zeit.

  6. Halte beim Onlineverfahren alle deine Dokumente bereit, sodass du nicht während der Datenabfrage nach deinen Unterlagen suchen musst. Welche Dokumente relevant sind kannst du beim Steuerring nachlesen.

  7. Halte deine Steueridentifikationsnummer bereit. Diese erhältst du einmalig und zwar das erste Mal bei deinem ersten steuerpflichtigen Job. Da du beim Finanzamt neben deinem Namen auch mit der Nummer registriert bist, identifizierst du dich in der Erklärung mit dieser.

  8. Hebe alle Dokumente auf! Nach der Abgabe werden deine Angaben vom Finanzamt überprüft. Dabei kann es dazu kommen, dass du von einem Finanzberater angeschrieben wirst und du bestimmte Dokumente vorlegen musst.

  9. Beachte, dass du nicht immer Steuern zurückbekommst. Es besteht auch die Möglichkeit, dass es am Ende keine Differenz gibt bzw. du Steuern nachzahlen musst. Diese Fälle sind situationsbedingt.

  10. Du musst kein Arbeitnehmer sein um eine Steuererklärung auszufüllen. Auch als Student kannst du eine Vereinfachte Steuererklärung einreichen.

5. Steuererklärung für Studenten

Was muss man als Student bei einer Steuererklärung beachten?

Das wichtigste zu Beginn: Eine Steuererklärung ist für Studenten eine sinnvolle Methode Geld zurück zu bekommen. Ob als Werkstudent oder Student mit und ohne Minijob.

Als Werkstudent werden Studenten bezeichnet die mehr als 450 Euro im Monat verdienen und das mehr als zweimal im Jahr. Während der Vorlesungszeit darf die wöchentliche Stundenzahl von 20 Stunden nicht überschritten werden. Eine Ausnahme gilt in der Vorlesungsfreien Zeit. Hier musst du dich an die Grenze der Familienversicherung anpassen die je nach Student variiert

Für Werkstudenten, die neben dem Studium mehr Stunden als bei einem Minijob arbeiten, fallen wie bei einem normalen Arbeitnehmer Steuern an. Die Abzüge unterscheiden sich jedoch zu denen eines Arbeitnehmers. Nur die Lohnsteuer und die Pflegeversicherung werden vom Bruttoeinkommen abgezogen. Bei der Erklärung kann ein Werkstudent dann die beiden Abgaben angeben. Zusätzlich sind studienrelevante Ausgaben wie Semesterbeitrag, Laptop oder Literatur nennenswert, da auch sie zurückerstatte werden können.

Auch für normale Studenten die (k)einen Minijob ausüben kann eine Steuerklärung hilfreich sein. Zwar fällt die Rückerstattung geringer aus als bei einem Werkstudent, jedoch kann ein Student auch Ausgaben die in Verbindung mit dem Studium stehen angeben.

6. Fazit

Eine Gehaltsabrechnung die jeder Arbeitnehmer monatlich erhält, gibt an welche Steuern abgezogen wurden und wie hoch der Nettobetrag nach allen Abzügen ist. Da das Einkommen je nach Person variiert gibt es die Möglichkeit dank einer Steuerklärung vom Staat Geld zurück zu erhalten.

Getreu dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ können selbst mehrere kleine Beträge nach einer Erklärung einen hohen Betrag ergeben. Es ist oftmals nicht leicht sich im Sumpf der Steuerklärung einen Durchblick zu verschaffen. Wir von ALPHAJUMP haben dir nochmal die wichtigsten Fakten zusammengefasst:

  • Mithilfe eines Gehaltsrechners erfährst du welcher Betrag am Ende des Monats auf deinem Konto landet.
  • Je nach Steuerklasse variiert dein Nettoeinkommen.
  • Auf einer Gehaltsabrechnung lassen sich unterschiedliche Abzüge finden, die je nach Einkommen variieren.
  • Eine Steuerklärung ist eine sinnvolle Möglichkeit sich einen Teil der Abzüge zurückzuholen.
  • Ob Arbeitnehmer, Werkstudent oder Student ohne Minijob. Nach dem Einreichen der Steuerklärung kann eine Rückerstattung folgen.
Quellen:

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