Networking: So baust Du dir dein Netzwerk auf!

Networking ist wahnsinnig wichtig und bietet dir viele Vorteile – privat und für deine Karriere. Wir verraten dir, was du beim Aufbau und bei der Pflege eines Netzwerks beachten muss, worauf es speziell beim Business Networking ankommt und welche Networking Tipps dir weiterhelfen.

Business Networking

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist Networking?
  2. Networking – Wie ist ein Netzwerk aufgebaut?
  3. Wer passt in dein Netzwerk?
  4. Wie macht Networking Spaß, wenn man kein Netzwerker ist?
  5. Tipps für richtig gutes Networking
  6. Zusammenfassung

Networking ist wahnsinnig wichtig für deine Karriere und kann dir auch privat das Leben erleichtern. Die richtigen Kontakte können dir die richtigen Türen öffnen. Aber wie funktioniert richtiges Networking? Was musst du beim Aufbau und bei der Pflege deines Netzwerks beachten? Worin unterscheiden sich privates und Business Networking? Was musst du beim Online Networking beachten? Wir haben die ultimativen Tipps für dich!

1. Was ist Networking?

Networking bezeichnet den Aufbau und die Pflege von privaten und beruflichen Kontakten. Zum Networking gehören also alle alltäglichen Kontakte wie Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen, Vorgesetzte und auch spezielle Kontakte, die die gleichen Interessen mit dir teilen. Berufliche Netzwerke fallen unter das zielorientierte Networking, da der Zweck beruflicher Netzwerke ist, voneinander beim Erreichen von (persönlichen) Zielen zu profitieren. Solche Ziele können z. B. sein:

  • berufliche Vorteile, etwa bei der Jobsuche,
  • Wissensaustausch,
  • gegenseitige Hilfe, z. B. Empfehlungen, die zu Aufträgen führen.

2. Networking – Wie ist ein Netzwerk aufgebaut?

  • In der Regel geht Networking zunächst einmal von einer Person oder aber auch von einem Unternehmen aus.
  • Von diesem Punkt aus verzweigt es sich immer weiter mit direkten Kontakten, die sich wiederum direkt miteinander verbinden können.
  • Auch Kontakte der Kontakte können dir berufliche oder private Vorteile bringen.
  • Personen, die sehr viele Kontakte um sich sammeln, machen dein Netzwerk automatisch größer, denn sie wirken wie Multiplikatoren und verschaffen dir die Möglichkeit, zu vielen anderen Personen Kontakt aufzunehmen.
  • Nur Kontakte aufzubauen ist zwecklos, wenn du die Kontakte nicht auch pflegst.
  • Die Vernetzung und Kontaktpflege sind durch das Internet und Social Media sehr einfach möglich.
  • Sehr viele Kontakte zu haben ist nicht immer besonders gut. Auch ein kleines aber enges Netzwerk kann sehr wirkungsvoll sein.

3. Wer passt in dein Netzwerk?

Sicherlich fragst du dich, welche Kontakte denn die richtigen und vor allem die wertvollen für dich sind. Das hängt natürlich erst einmal von dir, deiner Persönlichkeit und speziell auch von deiner Vita und deinen Zielen ab. Grundsätzlich sollte dein Netzwerk aber aus Menschen bestehen,

  • die ähnliche Ziele verfolgen wie du. Ihr könnt gegenseitig voneinander profitieren, weil ähnliche Ziele auch ähnlich Probleme und ähnliche Fehler bedeuten. Und warum sollte man die zweimal machen?
  • die dir dabei helfen können, deine Ziele zu erreichen. Diese Menschen können dein Netzwerk bereichern, indem sie dir Türen öffnen oder Wege zeigen oder dir in gewisser Weise Mentoren sind.
  • die diese Ziele bereits erreicht haben. Du kannst ihre Wege nachvollziehen und aus ihren Fehlern lernen – und irgendwann vielleicht ihr Nachfolger werden.

4. Wie macht Networking Spaß, wenn man kein Netzwerker ist?

Es gibt Menschen, für die ist Netzwerken eine Qual und einfach nur ein notwendiges Übel. Das kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Wenn du zu diesen Leuten gehörst, haben wir ein paar Tipps für dich, wie auch dir Networking Spaß bereiten kann und dich voran bringt:

  • Lass es langsam angehen. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Überlege dir in Ruhe, welche Ziele du mit deinem Netzwerk erreichen willst und was du von deinen Kontakten erwartest.
  • Suche dir Kontaktwege, die dir liegen und versuche langsam den Kontakt darüber herzustellen. Diese Kanäle können z. B. Social Media sein oder auch Veranstaltungen.
  • Sieh es locker und setze dich nicht unter Druck. Setze dir realistische Ziele und fange klein an. Wenn es dir schwer fällt, mit Leuten ins Gespräch zu kommen, du aber zu jemandem unbedingt den Kontakt herstellen willst, übe vorher, indem du beispielsweise Leute im Supermarkt in einen Smalltalk verwickelst.
  • Vielleicht fällt es dir leichter, wenn du nicht alleine auf fremde Menschen triffst. Such dir in dem Fall einfach eine Begleitung. Allerdings solltet ihr auf einer Veranstaltung nicht permanent aneinander kleben, denn dann steht ihr euch gegenseitig beim Netzwerken im Weg.
  • Du bist nicht der große Redner? Dann hör einfach zu. Beim Netzwerken kommt es nicht darauf an, immer möglichst viel selbst beizutragen. Aktiv zuzuhören und clevere Fragen zu stellen kann dich viel weiter bringen, als ohne Punkt und Komma zu reden.

5. Tipps für richtig gutes Networking

  • Achte auf deine Körpersprache und die deines Gegenübers. An der Körpersprache lässt sich schnell Sympathie und Interesse erkennen – oder auch nicht.
  • Wenn du zu Netzwerkveranstaltungen gehst, bring in Erfahrung, wer auch da sein wird und informiere dich über die Anwesenden. Wenn du ungeplant auf jemanden triffst, habe ein paar Fragen parat, die man immer stellen kann, um ein Gespräch aufzubauen und Gemeinsamkeiten zu finden:
    • Was machen Sie beruflich?
    • Wie fanden Sie den Vortrag?
    • Wie kamen Sie zu dieser Veranstaltung?
  • Vertraue auf deine gute Erziehung: stell dich vor, sei nett, freundlich und fall nicht mit der Tür ins Haus. Wenn du Zusagen machst, halte sie auch ein.
  • Verteile deine Visitenkarten und steck die deines Gegenübers ein. Auf deren Rückseiten kannst du dir im Laufe der Veranstaltung Notizen machen – natürlich diskret. Ist dir das zu mühsam oder ist es nicht möglich, wende den zwei Taschen Trick an: Die guten Kontakte kommen z. B. in die linke Hosentasche, die weniger guten in die rechte.
  • Bei der Kontaktaufnahme solltest du aber keinesfalls nur an deinen eigenen Nutzen denken. Stelle Fragen, aber sinnvolle. Damit signalisierst du, dass dein Gesprächspartner dich wirklich interessiert. Ebenso solltest du nach einigen Tagen noch einmal bei deinem neuen Kontakt nachhaken. Eine kurze Nachricht reicht schon.
  • Bei einem guten Netzwerk kommt es nicht nur auf die Anzahl der Kontakte an. Viel entscheidender ist immer, wie sehr du von den Kontakten profitieren kannst. Es kann also auch völlig kontraproduktiv sein, wenn du zu viele Kontakte sammelst.
  • Nimm dir Zeit zum Netzwerken und fang nicht zu spät an.

6. Zusammenfassung

Ein gutes Netzwerk kann dir sowohl im privaten aber besonders auch im beruflichen Leben einige Vorteile verschaffen. Ein solches Netzwerk muss gepflegt werden, damit es bestehen bleibt und weiter wachsen kann. Das bedeutet auch, dass du nicht nur deinen Nutzen daraus ziehen darf, sondern vor allem auch geben musst. Beim Networking müssen sich für alle Beteiligten Vorteile ergeben.

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