Der richtige Dresscode im Büro

Ein klarer Dresscode wird im Büro meist nicht vorgegeben. Deine Bürokleidung sagt aber viel über dich aus und kann mitentscheidend für deine Karriere sein. Wir haben für dich recherchiert, welches Outfit im Business geht und wo die Fettnäpfchen auf dich warten – für Frauen und für Männer.

Outfit im Büro

Inhaltsverzeichnis:

  1. Business Outfit – was versteht man darunter?
  2. Outfits für Frauen – was geht und was nicht
  3. Gelten für Männer andere Regeln?
  4. Zusammenfassung

Meist wird kein klarer Dresscode im Büro vorgegeben. Die richtige Business Kleidung spielt aber für deine Karriere unter Umständen eine wichtige Rolle, denn auf Fleiß, Kompetenz und Leistung kommt es alleine nicht an. Wer sich besonders gut verkaufen kann, macht meist auch schnell Karriere. Dazu gehört in den allermeisten Fällen auch, die richtige Kleidung zu tragen. Welches Outfit entspricht also den Ansprüchen an Bürokleidung und was sind absolute No-Gos?

1. Business Outfit – was versteht man darunter?

Businesskleidung ist grundsätzlich chic und die Regeln sind ziemlich klar:

  • Mit Casual wird die am wenigsten förmliche Kleidung bezeichnet. Sie ist eher leger und bequem und für einen ungezwungenen Rahmen geeignet.
  • Smart Casual ist etwas förmlichere Kleidung und verbindet Sportlichkeit mit leichter Eleganz. Sie wird als gehobene Freizeitkleidung oder als Bürokleidung getragen.
  • Business Casual ist eine Mischung aus eleganter Bürokleidung und bequemer Freizeitkleidung und wird z. B. bei Geschäftsessen getragen
  • Die typische Business Kleidung wird als Business Attire bezeichnet. Höhere Angestellte tragen schwarze Anzüge, niedrigere auch Dunkelblau oder Grau, wobei das außerdem von der Wichtigkeit des Anlasses abhängig ist.
  • Come as you are bedeutet, dass beispielsweise für ein Geschäftsessen kein besonderer Aufzug verlangt wird, sondern die Bürokleidung anbehalten werden kann. Damit ist keinesfalls Freizeitkleidung gemeint.
  • Der Casual Friday stellt einen Kompromiss aus gehobener Bürokleidung im legerem Stil dar.

2. Outfits für Frauen – was geht und was nicht

  • Grundsätzlich gilt, dass Outfits immer aufeinander abgestimmt sein müssen. Dabei reicht es nicht, wenn die Kleidungsstücke zueinander passen, auch deine Accessoires, dein Schmuck und ggf. deine Haarfarbe sollten damit harmonieren.
  • Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei, in denen Jeans im Büro nichts zu suchen hatten. Heute müssen sie auch nicht mehr ausschließlich dunkelblau, ohne Waschung und lochfrei sein.
  • Auch Lederhosen oder Lederröcke sind im Büro okay, wenn es nicht nach Domina-Look aussieht.
  • Auffällige Prints sind ebenfalls erlaubt, wenn sie schlicht kombiniert werden. Verschiedene Muster miteinander zu kombinieren, geht dagegen gar nicht. Greife für das Kombiteil lieber eine Farbe aus dem Muster auf.
  • Auch bunte Outfits kannst du tragen, wenn du nicht zu viele knallige Farben kombinierst. Hast deine Jacke fast die gleiche Farbe wie deine Hose, geht das gar nicht. Die Farben müssen entweder identisch sein oder klar unterschiedliche Nuancen haben. Sehr grelle Farben solltest du neutral kombinieren.
  • Bei weißen oder sehr hellen Outfits solltest du darauf achten, dass die Stoffe nicht durchsichtig sind. Um nicht wie ein Schneemann auszusehen, kannst du farbige Accessoires verwenden.
  • Selbstverständlich kannst du im Büro Sneaker tragen, vorausgesetzt, sie sind sauber und heile.
  • Für Pumps, Peeptoes u. ä. gilt, dass die Absätze nicht zu hoch sein dürfen und vor allem, dass du darauf laufen können solltest – und zwar auch, wenn mal etwas mehr Tempo gefragt ist.
  • Stiefel sollten ebenfalls nicht dem Domina-Look entsprechen, bzw. nicht so kombiniert werden, dass dieser Look interpretiert werden könnte.
  • Alles was zu eng, zu kurz oder zu tief ausgeschnitten ist, hat im Büro nichts zu suchen. Umso länger der Schlitz im Rock, umso bedeckter bleibt es obenrum. Auch sollten sich weder Speckröllchen noch Unterwäsche unter der Kleidung abzeichnen.
  • Käsige oder gar behaarte Beine haben im Büro nichts zu suchen. Bist du sehr bleich, solltest du zum Rock passende Strümpfe oder Strumpfhosen tragen.
  • Urlaubskleidung hat im Büro nichts zu suchen. Flip Flops sind in den meisten Firmen ein absolutes No Go, bei Sandalen kann es akzeptable Modelle geben. Der wallende Hippierock sollte besser im Schrank bleiben.
  • Ein großer Faux-Pas kann sein, wenn du zu gut angezogen bist. Du kannst schnell als overdressed rüberkommen, wenn du mit teurer Designerkleidung oder sehr exklusiven Accessoires bei der Arbeit erscheinst.

3. Gelten für Männer andere Regeln?

Grundsätzlich sollten auch Männer die Business Outfit-Regeln beachten, für sie gelten aber zusätzlich – natürlich je nach Branche bzw. Firma - auch noch ein paar andere:

  • Die Socken müssen mindestens so dunkel sein wie die Hose. Auch wenn du dich setzt und die Hosenbeine hochrutschen, sollte man deine nackten Beine nicht sehen.
  • Kurzärmlige Hemden sind salonfähig, Krawatten dazu gehen allerdings überhaupt nicht.
  • Generell gilt bei Hemden, dass das Unterhemd nicht durchblicken oder sich abzeichnen darf.
  • In Sachen Schmuck und Accessoires solltest du dich zurückhalten.
  • Arbeitest du in einem kreativen Job, darfst du dich bunt und auffällig kleiden. In anderen Jobs solltest du eher gedeckte Farben tragen.
  • Kurze Hosen sind tabu, außer dein Arbeitgeber erlaubt es ausdrücklich

4. Zusammenfassung

Häufig wird in Unternehmen kein klarer Dresscode vorgeben. Dann ist es entscheidend, die allgemein gültigen Regeln zu kennen und einzuhalten. Natürlich ist die Business Kleidung immer ein Stück weit abhängig von der Branche und der Position, die du innehast. Wenn du dich bei der Wahl deines Bürooutfits ein wenig an unsere Tipps hältst, sollten dir die größten Fettnäpfchen erspart bleiben.

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