Zeitmanagement: Das Eisenhower-Prinzip

Was genau ist das Eisenhower-Prinzip? Wie funktioniert es und warum ist es so wertvoll für deine Karriere? ALPHAJUMP hat alles rundum das Eisenhower-Prinzip in diesem Artikel für dich zusammengefasst.

Eisenhower-Prinzip

Inhaltsverzeichnis:

  1. Definition: Eisenhower-Prinzip
  2. Eisenhower Zeitmanagement Matrix: Anwendung im Alltag
  3. Produktivität und ihre Steigerung durch zeitliche Priorisierung Deiner Aufgaben

„I have two kinds of problems, the urgent and the important. The urgent are not important, and the important are never urgent.” Wer könnte das wohl gesagt haben? Genau – Dwight D. Eisenhower. Weil der 34. Präsident der Vereinigten Staaten so viel zu tun hatte, hat er gleich sein eigenes Zeitmanagement-System entwickelt (wobei die Erfindung des Eisenhower-Prinzips ihm selbst nicht zu 100% nachgewiesen werden kann).

Das Prinzip ist eine relativ simple Kategorisierung der ‚Wichtigkeit‘ (in wichtig/nicht wichtig) und ‚Dringlichkeit‘ (in dringend/nicht dringend) von Aufgaben in eine Art Tabelle: die Eisenhower-Matrix.

1. Definition: Eisenhower-Prinzip

Vorab einmal die Matrix:

Eisenhower-Matrix

Q1, also Aufgaben, welche sehr dringlich und sehr wichtig sind, sollten schnellst möglichst von einem selbst erledigt werden, Aufgaben im Q2 Bereich sind zwar wichtig, aber nicht allzu dringlich, weshalb man diese zwar immer noch selbst erledigen sollte („wenn du was richtig erledigt haben willst, mach’s selbst“), da man aber Zeit dafür hat, sollte man sich selbst Termin festgelegt werden an welchem man diese Aufgabe dann erledigt. Q3 „delegate it away“ also ‚delegiere‘ diese Aufgabe weiter soll heißen, dass man, da diese Aufgabe ja nicht allzu wichtig wenn auch zeitlich dringend ist, jemand anders damit beauftragen sollte. Q4 sind tendenziell komplett unwichtige Dinge (Sport, Zeitung lesen o.Ä.), welche in den ‚Papierkorb‘ verworfen, also komplett gelöscht werden.

2. Eisenhower Zeitmanagement Matrix: Anwendung im Alltag

Bist Du noch kein Präsident? Gar kein Ding – auch Du kannst von Eisenhower lernen deine Aufgaben zeitlich strukturierter zu erledigen. Hier erstmal ein Beispiel für jede Kategorie – Q1 bis Q4:

  • Q1:

    Das Baby schreit oder das Essen auf dem Herd brennt an – das solltest du wirklich schnellstens selbst erledigen. Das gleiche gilt auch für die Vorbereitung der Präsentation, welche in 4 Stunden ansteht und Dir vom Chef höchstpersönlich zugeteilt wurde (und für welche Du noch nichts geplant hast).

    Hier sollte man wirklich die absolut wichtigsten Aufgaben eintragen, welche innerhalb kürzester Zeit und in ordentlicher Manier erledigt sein müssen. Falls die Präsentation erst nächste Woche gehalten wird, gehört sie in:

  • Q2:

    Wichtige Aufgaben für die aber noch genügend Zeit vorhanden ist, oder anders gesagt; Aufgaben, welche weniger Zeit in Anspruch nehmen als verfügbar ist. Da die Präsentation zwar sehr wichtig ist, Du aber nur 3-4 Stunden für eine qualitativ hochwertige Version davon benötigst und noch eine ganze Woche Zeit dafür ist, gehört diese Aufgabe in Q2.

  • Q3:

    Ein gutes Beispiel für jedermann wären hier Einkäufe: Der Kühlschrank daheim ist komplett leer. Essen musst Du trotzdem, aber wenn eine wichtige Aufgabe ansteht, welche nicht warten kann, kannst du die Nahrungsversorge auch einfach an den Pizzadienst ‚abgeben‘. Bedenke: Hier geht es um extreme Situationen, welche eine Priorisierung erfordern und da es eine Lösung für das Einkaufsproblem gibt, gehört dieses in Q3.

  • Q4:

    So doof es auch klingt, der Gang zum Fitti muss in bestimmten Situationen einfach weggelassen werden. Da ja auch niemand an deiner Stelle für Dich Sport machen kann (wäre zwar echt cool), müssen die Muskeln halt auch mal kürzer treten und da Sport nicht zu äußerst wichtigen Aufgaben zählt, gehört das Ganze in Q4.

Selbstverständlich leiden wir Ottonormal-Nichtpräsidenten seltener an so einem akuten Zeitmangel, aber dennoch kann eine Unterteilung der zu erledigenden Dinge wirklich sinnvoll sein und Dir auch schlussendlich mehr Zeit verschaffen, da lohnt sich die 2 Minuten-Einteilung deiner Aufgaben in die Eisenhower-Matrix doch!

3. Produktivität und ihre Steigerung durch zeitliche Priorisierung Deiner Aufgaben

Warum es sich lohnt, am Anfang des Tages alle Aufgaben kurz zu kategorisieren lässt sich sehr schnell erkennen: Wer Zeit damit verbringt, seine Einkäufe zu erledigen während eigentlich eine wirklich wichtige Aufgabe für die Arbeit innerhalb der nächsten Stunden oder des nächsten Tages ansteht, der wird als Konsequenz nach dem Einkaufen um 21 Uhr diese noch erledigen müssen. Hat da irgendjemand Lust drauf? Eher weniger.

Das Eisenhower-Prinzip verhilft nicht nur zu einem exzellenten Überblick der Tagesaufgaben, sondern sorgt auch dafür, dass man am Ende des Tages die Aufgaben erledigt, welche absolut keine Konzentration erfordern. Du hast den Joghurt vergessen einzukaufen? Kann schon nervig sein, den Job zu verlieren weil Du Deine Aufgaben hierfür regelmäßig vernachlässigst und diese unter dem Stresseinfluss dann auch noch schlecht erledigst ist wahrscheinlich etwas nerviger. Wer allerdings von vorneherein sämtliche seiner Aufgaben nach Wichtigkeit sortiert, dem passiert sowas eher weniger, dadurch werden die Aufgaben auch mit dem voranschreitenden Tag unwichtiger und erfordern weniger Konzentration (im Idealfall).

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