Führungskompetenz lernen und verbessern Führungskompetenz ist nicht nur eine Fähigkeit

Eine optimale Führungsarbeit ist von großer Bedeutung für das Unternehmen. Doch ein Team kompetent führen zu können bedeutet nicht nur Aufgaben zu verteilen und Anweisungen zu geben, es verbirgt sich viel mehr hinter der Fähigkeit als einige vermuten würden. Die Führungskompetenz ist eine komplexe Aufgabe und Herausforderung die jeder lernen kann für die aber auch andere Kompetenzen notwendig sind.Welche weiteren Soft Skills man für die Führungskompetenz benötigt, zeigen wir dir in diesem Artikel.
Führungskompetenz
Verfasst von: Redaktion | Artikel vom: 04.03.2019 | Aktualisiert am: 06.03.2019

Führungskompetenz im Beruf

Wer herausragende Leistungen bei seiner Arbeit erzielt und sehr gut Bescheid weiß, steigt meist als Teamleiter auf und wird so zur Führungskraft. Alleine das Wissen reicht aber nicht um ein Team zu leiten. Nur, weil jemand über ein großes Wissen seiner Arbeit verfügt heißt das nicht, dass er auch bereit ist oder die Fähigkeit besitzt ein Team zu leiten. Zudem muss man sich erstmal in der neuen Rolle zurecht finden und einen guten Umgang mit Menschen erlernen. Weitere Informationen zum Thema Führungskompetenzen könnt ihr in diesem Artikel lesen.

1. Was bedeutet Führungskompetenz?

Führungskompetenz ist eine soziale Kompetenz die die Fähigkeit beschreibt Ziele festzulegen, Verhalten anderer Menschen zu beeinflussen und so zu führen, dass Ziele in Resultate umgesetzt werden. Sie setzt sich aus weiteren Kompetenzen zusammen die für die Führungsposition geschätzt werden.

Führungskompetenz ist eine soziale Kompetenz die die Fähigkeit beschreibt Ziele festzulegen, Verhalten anderer Menschen zu beeinflussen und so zu führen, dass Ziele in Resultate umgesetzt werden. Sie setzt sich aus weiteren Kompetenzen zusammen die für die Führungsposition geschätzt werden.

Als Führungskompetenz wird die Fähigkeit beschrieben die Richtung und Ziele überzeugend und motivierend festzulegen, mit vertrauen produktive Arbeitsbedingungen herzustellen sowie notwendige Veränderungen und Ziele in Resultate umzusetzen und somit bessere Ergebnisse zu erzielen. Unter Führungskompetenz verstehen viele Unternehmen auch die Fähigkeit das Unternehmen zu einem wirtschaftlichen Erfolg zu führen.

Du suchst einen Job?
Hier erhältst Du Job-Angebote von Top-Arbeitgebern
Jetzt Profil anlegen
Drop_animation

Führungskompetenz bedeutet also:

  • Das vorzuleben, was man auch von seinen Mitarbeitern fordert.
  • Kundenbewusstsein zu entwickeln. Kunden sind sehr wichtig für das Unternehmen und sollten daher im Fokus behalten werden.
  • Mit Mitarbeitern zusammenarbeiten, die Ziele und Erwartungen klar definieren aber trotzdem ein gutes und respektvolles Verhältnis aufbauen.
  • Feedback und Kritik geben und annehmen, Mitarbeiter in ihrer Entwicklung unterstützen.
  • Charisma und Spaß! Besonders wichtig für ein gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern heißt auch eine charismatische Persönlichkeit zu haben.

2. Welche Führungskompetenzen werden benötigt?

Die Führungskompetenz unterteilt sich in mehrere Soft Skills die eine Führungsperson im besten Fall vereinen sollte um nicht nur das Unternehmen zum Erfolg zu führen, sondern auch eine angenehme Arbeitsatmosphäre für seine Mitarbeiter zu schaffen.

Mann im Business Suit (Anzug)
zoom_in
Gesellschaftsbild: Führungskompetenz

Wichtige Soft Skills im Kompetenzfeld Führungsstil sind:

  • Präsentationskompetenz
  • Überzeugungsvermögen
  • Argumentationstechniken
  • Durchsetzungsvermögen
  • Motivierungsvermögen
  • Entscheidungsstärke
  • Kritikfähigkeit
  • Konfliktkompetenz
  • Systematisches Denken

3. Welche verschiedenen Führungsstile gibt es?

Ein Führungsstil beschreibt das langfristige Verhaltensmuster einer Führungsperson gegenüber seinen Angestellten.

Die klassischen Führungsstile nach Kurt Lewin (Sozialpsychologe) lassen sich in drei Gruppen unterteilen:

Photo vom Pioniere der Psychologie: Kurt Lewin
zoom_in
Photo: Kurt Lewin
  • Autoritärer Führungsstil: Demnach beschreibt der autoritäre Führungsstil eine klare hierarchische Trennung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter. Die Mitarbeiter sind lediglich für die Ausführung von Aufgaben durch den Vorgesetzten zuständig wodurch ein sehr distanziertes Verhältnis zwischen beiden Parteien entsteht.

  • Kooperativer Führungsstil: Hingegen beschreibt der Kooperative Führungsstil ein respektvolles und geschätztes Verhalten zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter. Dem Mitarbeiter wird die Möglichkeit gegeben an Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Durch den kooperativen Führungsstil wird der Mitarbeiter motiviert und lernt mehr Selbstverantwortung zu tragen.

  • Laissez-Fairer Führungsstil: Der Laissez-Faire Führungsstil wird als Gegenteil zum autoritären Führungsstil gesehen. Hier wird den Mitarbeitern die komplette Freiheit überlassen Entscheidungen zu treffen. Der Vorgesetzte dient hier nur zur Unterstützung der Mitarbeiter.

Transformationale Führung

Ein weiterer Führungsstil der gerne von erfolgreichen Unternehmen angewendet wird ist die transformationale Führung. Diese beschreibt die Fähigkeit von Führungskräften ihre Vorbildfunktion überzeugend wahrzunehmen und dadurch Vertrauen, Respekt sowie Wertschätzung von den Mitarbeitern zu erwerben. Auch die Motivation der Mitarbeiter soll durch die wichtige Führungskompetenz gesteigert werden.

4. Führungskompetenz trainieren und schulen

Die Führungskraft zu schulen kann für das Unternehmen große Auswirkungen auf den Erfolg haben und ist somit das große Ziel. Durch eine gute Führungskraft werden gleichzeitig die Arbeitsabläufe und Produktivität der Mitarbeiter optimiert, sowie die Leistungsbereitschaft und Motivation gefördert. Profitiert das Unternehmen von einer guten Führungskraft ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die Führungskraft selbst profitiert und zum Beispiel mehr Geld verdienen kann.

Einer Führungskraft muss vor allem bewusst sein, wie ihr Verhalten auf andere wirkt und welche Konsequenzen durch ihr Handeln entstehen.

Für die Führung von Mitarbeiter gibt es zahlreiche Trainings an denen man teilnehmen kann. Wie so ein Trainer und Berater den Inhalt eines Trainings gestalten könnte zeigen wir euch hier:

  • Konflikte managen lernen: managen und verbinden von gemeinsamen Zielen
  • Motivieren: Mitarbeiter motivieren, positive Energie verbreiten
  • Lernen mit Druck umzugehen: Stress bewältigen lernen unter Druck arbeiten
  • Kritik geben und annehmen

5. Unsere fünf einfachen Key Takeaways der Führungskompetenz

1. Selbstführung verbessern

Lerne deine Stärken und Schwächen zu reflektieren und aus Fehlern zu lernen. Für mehr Motivation kann es helfen sich regelmäßig zu belohnen und somit anzuspornen.

Zudem hilft es sich den Alltag zu organisieren und nur etwa 50% fest einzuplanen. Die anderen 50% hat man dann für spontane Aufgaben die immer mal dazwischen kommen. Trotzdem schafft man seine To do-Liste ohne Probleme.

2. Zusammenarbeit mit Mitarbeitern

Zeige deinen Mitarbeitern, dass du in ihre Leistungserbringung vertraust indem du sehr gute Leistungen von Ihnen erwartest. Wichtig ist dann natürlich die gute Arbeit auch zu loben, Fehler oder eher schwächere Ergebnisse konstruktiv zu kritisieren, sodass die Mitarbeiter aus ihren Fehlern etwas lernen können.

Rede mit deinen Mitarbeitern auch über Ziele die ihr gemeinsam verfolgt. Ebenso ist es wichtig über Gefühle miteinander zu reden und so ein offenes aber authentisches Verhältnis zu schaffen.

3. Unterstütze Mitarbeiter in ihrer Entwicklung

Gestalte den Arbeitsprozess mit deinen Mitarbeitern effizienter indem du sie unterstützt oder zum Beispiel neue Projekte anstößt. Für die Mitarbeiter kann es hilfreich sein, sich in ihrem Aufgabengebiet zu verbessern und die Produktivität zu steigern. Deine Mitarbeiter werden deine Führungskompetenz zu schätzen wissen.

4. Kommuniziere

Kommunikation ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Führungskompetenz. Versuche möglichst positiv über dich selbst und deine Mitarbeiter zu reden und zu denken, denn die innere Einstellung wirkt sich oft unbewusst auf die Umwelt aus.

Es ist wichtig seinen Mitarbeitern auch zuzuhören und auf sie einzugehen, damit sie sich wahrgenommen und respektiert fühlen. Du kannst zum Beispiel das Gehörte nochmal kurz zusammenfassen und auf die Gefühle des Gegenübers eingehen. Somit zeigst du deinem Gegenüber Interesse und schätzt ihn Wert.

5. Motiviere

Es ist immer wichtig jemanden dabei zu haben der motiviert. Und dieser jemand solltest im besten Fall du sein! Eine positive Energie auszustrahlen und die Mitarbeiter für gute Taten zu loben, kann das Arbeitsklima deutlich verbessern.

Erzähle auch den anderen von guten Leistungen einzelner Mitarbeiter und erwähne sie bei der Führungsebene.

Quellen:

War dieser Artikel hilfreich?

Dein Feedback hilft uns, unsere Inhalte zu verbessern. Nimm dir bitte eine Sekunde Zeit und gib uns hiermit eine Rückmeldung, ob dir der Beitrag gefallen hat!

Vielen Dank für dein Feedback!

Unsere neuesten Jobs

Beliebteste Artikel

Interessante Artikel die Dich interessieren können


Registriere dich jetzt schnell & kostenlos

ALPHAJUMP - Deutschlands größte Job-Matching-Plattform für Akademiker

oder anmelden mit

Mit dem Klick auf "Kostenlos registrieren" akzeptierst du die AGB und Datenschutzbestimmung von ALPHAJUMP und bestätigst, diese gelesen und verstanden zu haben.

arrow_drop_down
Inhaltsverzeichnis
Wir verwenden Cookies, um dir alle Funktionen ermöglichen zu können. Durch die Nutzung der Seite stimmst du unserer Cookie-Richtlinie zu.