Konfliktmanagement Wie geht man am besten mit Problemen am Arbeitsplatz um?

Was ist eigentlich beim Konfliktmanagement am Wichtigsten, wie geht man mit Problemen um und was musst Du über Konflikte sonst wissen? ALPHAJUMP hat für dich alles rundum das Thema Konfliktmanagement in diesem Artikel zusammengefasst.

Konkurrenz am Arbeitsplatz

1. Definition – Was ist Konfliktmanagement?

Um Konfliktmanagement zu verstehen, muss man sich erstmal darüber bewusst werden, was einen Konflikt überhaupt ausmacht. Ein Konflikt muss nicht immer sofort ein Streit oder eine heftige verbale oder physische Auseinandersetzung sein, prinzipiell werden Situationen, in denen zwei oder mehrere Parteien Meinungsverschiedenheiten, voneinander abweichende Wertvorstellungen oder unterschiedliche Ziele haben, als Konflikt beschrieben. Das kann sehr gut sowohl im beruflichen als auch im privaten und alltäglichen Leben der Fall sein – wir alle kennen solche Situationen.

Konfliktmanagement ist also nichts anderes, als die Fähigkeit mit solchen Umständen umgehen, und dabei ein erträgliches und akzeptables Endergebnis davon tragen zu können. Vor allem im beruflichen Leben entstehen Konflikte auch aufgrund der Tatsache, dass die handelnden Parteien voneinander abhängig sind, oder zumindest nicht ohne einander agieren können, weshalb hier Konfliktmanagement von besonderer Wichtigkeit ist.

2. Warum ist Konfliktmanagement im Beruf so wichtig?

Hierbei gibt es verschiedene Arten von Konflikten: Zwischenmenschliche, innerparteiliche, zwischenparteiliche oder hierarchische. Zwischenmenschliche finden sich auch in den anderen Kategorien wieder, da oft einfach akzeptiert werden muss, dass bestimmte Menschen miteinander nicht immer in vollster Harmonie kommunizieren können. Wer dies akzeptiert hat kann auch schnell lernen, trotzdem mit anders gesinnten Menschen umgehen zu können, nicht immer müssen wir uns untereinander gut verstehen, um auch professional miteinander agieren zu können - Wer persönliche Präferenzen dem Erfolg eines Projektes im Beruf vorzieht, wird nur sehr schwer Aufstiegschancen innehalten können. Das gleiche gilt aber auch für hierarchische Konflikte, also beispielsweise zwischen Vorgesetzten und Untergestellten. Wenn Chefs ihre Angestellten nicht gleich gut behandeln, weil man sich mit manchen von ihnen persönlich besser versteht, entstehen daraus automatisch weitere Konflikte und es wird vom Ziel der Arbeit abgelenkt.

Das wichtigste beim Konfliktmanagement: Konflikten vorbeugen und versuchen diese zu vermeiden wenn es möglich ist.

Größere und schwerwiegende Konflikte entstehen meistens zwischen verschiedenen Parteien. Hier, beispielsweise bei einer Vertragsverhandlung zwischen zwei Unternehmen, braucht es ein großes Maß an Konfliktmanagement, da der Abbruch solcher Verhandlungen zu einem unzufrieden stellenden Ergebnis für beide Parteien führt. Verhandlungsstärke schließt Konfliktmanagement also definitiv nicht aus.

Um Konflikte lösen und managen zu können ist der wichtigste Schritt, diese auch zu verstehen und zu hinterfragen. Wer nicht versteht, warum der Konflikt vorhanden ist oder wie er entstanden ist, der kann diesen auch nur sehr schwer lösen. Wieder ist Empathie und menschliches Verständnis gefragt, also sollte man sich in einer Vertragsverhandlung fragen, was die Ziele der gegenüberstehenden Partei sind und in wie fern diese mit den eigenen übereinstimmen oder wo diese aneinander ecken.

Das Ziel des Konfliktmanagements ist es, den Konflikt nicht als zwischenparteiliches, sondern gemeinsames Problem zu definieren, um eine Basis für die Lösung dieser Problemsituation zu schaffen und aufgrund derer zu einem guten Ergebnis zu kommen. So versucht man es beispielsweise, in der Politik an Konflikte zwischen Ländern, Völkern oder Parteien heranzugehen.

3. Konfliktmanagement in Bewerbung und Lebenslauf darstellen

Wieder eine schwierige Aufgabe. Um Konfliktmanagement überzeugend darstellen zu können erfordert es an praxisorientierter Erfahrung. Aber die kann auch neben dem Beruf gesammelt werden, beispielsweise sportlich als Schiedsrichter (beim Sport entstehen nun wirklich sehr viele Konflikte), als Betreuer von Jugendlichen, Kindern oder vielleicht sogar Flüchtlingen und Immigranten, oder ganz klassisch als Schülersprecher oder Mitglied im Studienbeirat – hier müssen sehr häufig Konflikte bewältigt werden und solche Tätigkeiten machen sich immer gut im Lebenslauf.

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