Praktikum im Studium Was spricht für ein Praktikum im Studium?

Lohnt sich ein Praktikum im Studium oder ist das nur Ausbeute? Macht es Sinn, durch ein Praktikum weitere Berufserfahrung zu sammeln oder solltest du dich lieber direkt für ein Trainee oder eine Festanstellung bewerben? Wir haben für dich alle Vor-und Nachteile für ein Praktikum im Studium.

Praktikum
Verfasst von: Redaktion | Artikel vom: 17.07.2017 | Aktualisiert am: 31.10.2018

Praktikum während des Studiums

Da freut man sich nach vier langen Monaten Vorlesungszeit auf die Semesterferien und dann macht sich das schlechte Gewissen breit: Sollte man nicht die Ferien sinnvoll nutzen und ein Praktikum machen? In der Regelstudienzeit hat man als Student fünfmal Semesterferien, dass ergibt eine vorlesungsfreie Zeit von über einem Jahr. Da sollte sich durchaus ein Zeitraum finden lassen, ein spannendes Praktikum zu absolvieren. ALPHAJUMP hat sechs weitere Gründe gesammelt, warum man es sich nur lohnen kann, diese Zeit zu investieren.

1. Praxiserfahrung im Studium sammeln

Studieren ist ja schön und gut aber ein Haken hat es: Fehlende Praxiserfahrung. Die Inhalte vom Studium werden leider zu großen Teilen später im Berufsleben nicht mehr benötigt. Umso wichtiger ist es, frühzeitig Praxiserfahrung zu sammeln und damit auf dem Lebenslauf zu punkten. Darüber hinaus erlebst du einen richtigen Arbeitsalltag mit allem was dazu gehört und kannst dir eine bessere Vorstellung von deiner zukünftigen Tätigkeit machen.

2. Geld im Studium verdienen

Geld kann man als Student immer gebrauchen. Leider werden Praktika meistens nicht sehr gut bezahlt – je nach Branche und Tätigkeit kann man zwischen 400-1000 EUR im Monat verdienen. Sei dir allerdings darüber bewusst, dass Praktika, die unter drei Monate dauern, vom Mindestlohn befreit sind. Daher gibt es leider immer wieder schwarze Schafe unter den Unternehmen, die dir kaum Geld bieten. Informiere dich ab besten im Voraus bei Kommilitonen und im Internet über angemessene Gehaltsvorstellungen.

3. Netzwerken im Studium macht Sinn

Netzwerken ist ein wichtiges Stichwort, dass du dir auch für die Zukunft merken solltest. Während deines Praktikums lernst du viele Leute aus verschiedenen Bereichen kennen. Vielleicht hast du auch das Glück und darfst mit auf Messen fahren, hier wimmelt es nur so von weiteren interessanten Arbeitgebern. Oft genug ergeben sich hieraus Vorteile für die weitere Karriere.

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4. Übernahmechancen im Studium steigern

Hast du einmal Fuß gefasst in einem Unternehmen und dich während deiner Tätigkeit engagiert, so bleibst du den Kollegen und dem Chef in guter Erinnerung. Noch besser als das ist, wenn das Unternehmen dich gar nicht mehr gehen lassen möchte und dir eine Werkstudentenstelle anbietet. Aus einer Werkstudentenstelle entsteht nicht selten eine Festanstellung, schließlich hast du dich bereits im Unternehmen bewährt und benötigst keine aufwendige Einarbeitungsphase mehr.

5. Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben

Das letzte Semester des Studiums wird immer mit der Abgabe der Bachelorarbeit, beziehungsweise Masterarbeit, beendet. Ein interessantes Thema zu finden gestaltet sich oft schwierig und viele Kommilitonen quälen sich monatelang durch die Bibliothek. Wie wäre es stattdessen, seine Arbeit über einen bestimmten Unternehmensprozess zu schreiben oder eine innovative Lösung, die das Unternehmen entwickelt hat, in dem zu deinem Praktikum gemacht hast? Unternehmen unterstützen gerne Absolventen bei ihrer Bachelor- oder Masterarbeit und du hast einen spannenden Praxisbezug in deiner Thesis integriert.

6. Kompetenzen im Studium fördern

Als Praktikant wirst du gefördert und gefordert. An manchen Nachmittagen wirst du müde auf die Couch fallen. Der Vorteil daran ist, dass du deine Stärken und Schwächen kennenlernst und diese später gezielter einsetzen kannst, beziehungsweise weißt, wie du an ihnen arbeiten kannst. In Vorstellungsgesprächen wird es dir daher wesentlich leichter fallen, deine persönlichen Stäken hervor zu bringen und nicht nur 08/15-Kompetenzen nennen zu können.

Sich für ein Praktikum zu bewerben bedeutet durchaus, dass man seinen inneren Schweinehund besiegen muss. Die ersten Bewerbungen sind oft langwierig und es fällt einem zunächst schwer, passende Formulierungen zu finden. Fang also früh genug mit deiner Praktikumsbewerbung an, so dass du die Semesterferien sinnvoll nutzen kannst. Am Ende des Praktikums ist man um einige Erfahrungen reicher und kann sich wieder darauf freuen, dass donnerstags das Wochenende beginnt.

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