Die Semesterferien: So hat man Spaß und nutzt seine Zeit trotzdem sinnvoll

Wochenlange Ruhe vor dem ganzen Uni-Stress. Aber was stellt man so mit der ganzen Zeit an und wie nutzt man diese, um sowohl Spaß zu haben, aber auch Sinnvolles erledigt zu bekommen? Wir haben für Dich einen "Masterplan" entwickelt, wie du alles ganz locker schaffst.

Studentenleben: Semesterferien

Inhaltsverzeichnis:

  1. Der Masterplan
  2. Arbeiten/Praktikum in den Semesterferien
  3. Semestereinstieg vorbereiten
  4. Abwechslung und Entspannen

Das die vorlesungsfreie Zeit im Bachelor und Master nicht immer gleichzeitig bedeutet, auch komplett frei zu haben, ist jedem Studenten inzwischen wahrscheinlich bewusst. Natürlich sind 2-3 Monate ein ziemlich langer Zeitraum, aber gerade beim Nichts-Tun geht die Zeit unglaublich schnell vorbei – obwohl oft eher Schaffen angesagt ist. Da die Zeit vor Winter- oder Sommersemesterferien aber auch zum Entspannen dienen sollte, muss man auch richtigen Urlaub einplanen. Wie Du alle Deine Aufgaben meisterst, aber gleichzeitig auch tiefenentspannt aus den Ferien wieder in die Vorlesung gehen kannst erklären wir Dir hier!

1. Der Masterplan

Eine grobe Struktur in Deine Ferien zu bringen hilft dir vor allem dabei, nicht wieder auf den letzten Drücker wichtige Aufgaben erledigen zu müssen. Da in den Semesterferien selbst oft kein wirklicher Zeitdruck aufkommt, ist es oft schwer sich für weniger spaßige Aufgaben zu motivieren. Direkt zu Beginn einen Zeitplan für die Ferien zu haben hilft im Endeffekt, die Entspannungsphasen auch wirklich auskosten zu können – im Hinterkopf die Aussicht auf Zeitdruck zu haben lässt einen den Urlaub nur schwer genießen.

Also: Schreib Dir auf, was unbedingt erledigt werden muss (Hausarbeiten, Bewerbungen, Prüfungsvorbereitung) und versuch einen realistischen Zeitraum hierfür einzuräumen und diesen dann auch einzuhalten. Plane definitiv ein, wann du ein paar Tage oder Wochen komplett die Uni oder Arbeit links liegen lassen kannst – Entspannung ist wichtig um im neuen Semester wieder Vollgas geben zu können.

2. Arbeiten/Praktikum in den Semesterferien

Egal ob Du nur Geld brauchst, oder ein Praktikum absolvieren musst oder möchtest – das muss geplant werden. Im Idealfall bewirbt man sich mindestens einen Monat vor Beginn einer bestimmten Tätigkeit dafür. Man möchte ja auch ein paar Optionen haben und nicht direkt das erstbeste Praktikum annehmen müssen, weil’s sonst zu knapp wird mit der Zeit.

Vor allem bei der Wahl für einen Ferienjob gibt es einen Haufen an Optionen, die vielleicht sogar Abwechslung und Spaß ins Arbeiten und die Ferien bringen können. Du bist ein Sport-Ass? Vielleicht bietet sich ja ein Job als Trainer irgendwo an. Du liebst Geschichte und weißt einiges über deine Heimatstadt? Versuch Dich doch als Stadtführer. Du liebst schreiben? Dann frag doch bei lokalen Zeitungen an. Vielleicht verdient man bei diesen Aktivitäten ein wenig schlechter, aber wenn man dabei Spaß hat, ist es das vielleicht wert.

3. Semestereinstieg vorbereiten

Auch wenn es nervig ist, für ein erfolgreiches Studium ist es wichtig, den Stoff immer wenigstens halbwegs im Kopf zu haben. Also versuch einige Tage einzuplanen, an denen man nur für ein paar Stunden den Stoff wiederholt, sich in die Literatur hineinließt und einen allgemeinen Überblick darüber verschafft, was man kann und was noch gelernt werden sollte.

Dazu sollte man sich immer gut organisieren, also kann man ruhig mal ein wenig Zeit zum Abheften der Notizen, Informationen und Literatur nehmen.

Der Stundenplan und die Vorlesungen sollte auch immer mal überprüft werden, ein Nebenjob muss beispielsweise auch möglichst früh auf die Vorlesungen abgestimmt werden, sonst gibt es dabei schnell Stress mit dem Arbeitgeber. Das Gleiche gilt für einige Anmeldung- und Abmeldungsfristen, welche ebenfalls dringend eingehalten werden müssen

Stehen unter Umständen zeitnah zu Beginn des neuen Semesters Präsentationen oder Referate an? Wenn ja sollte das berücksichtigt werden und möglichst früh mit der Vorbereitung solcher angefangen werden.

Das hört sich auf den ersten Blick viel an, aber wenn das Ganze durchorganisiert und geplant ist, kann man sich immer auf die einzelnen Aufgaben konzentrieren und muss nicht immer zwischendurch komplett das Thema wechseln. Wer organisiert arbeitet, arbeitet auch zeiteffizienter und kann sich schneller entspannten Aktivitäten widmen.

4. Abwechslung und Entspannen

Auf keinen Fall darf man in den Semesterferien die Entspannung zu kurz kommen lassen – dafür ist die vorlesungsfreie Zeit ja schließlich gedacht. Aber auch ein Urlaub muss geplant werden. Also check möglichst früh mit deinen Freunden ab, ob man zusammen irgendwo hin fliegt, ein Häuschen irgendwo mietet oder einfach nur für ein paar Tage an den Strand fährt. Je früher man über sowas Bescheid weiß, desto einfacher ist auch die Planung der restlichen Ferien. Versuch aber auch einige Tage für spontane Freizeitgestaltung freizuhalten, oder einfach um das zu tun, worauf Du gerade Lust hast.

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