Arbeiten als Werkstudent: So profitierst du von einer Werkstudentenstelle

Du denkst darüber nach, eine Werkstudentenstelle anzunehmen? Wie viel bringt dir das für deine Karriere wirklich? Meistens sehr viel! Wir haben für dich alle Vor-und Nachteile über eine Werkstudententätigkeit zusammengefasst.

Werkstudentenjobs

Inhaltsverzeichnis

  1. Gesetzliche Regelungen einer Werkstudentenstelle
  2. Die Vorteile für Werkstudenten im Überblick
  3. Gehalt als Werkstudent

Viele Studenten suchen neben dem Studium eine Tätigkeit, um die Kasse aufzufüllen. Beliebte Jobs sind dabei das Arbeiten in der Gastronomie oder im Einzelhandel. Diese Jobs lassen sich oft gut mit dem Studium vereinbarem, da sie auch am Wochenende oder abends ausgeübt werden können. Die Tätigkeiten bringen das gewünschte Geld mit sich und machen auch vielen Studenten spaß. Leider bleibt dabei oft der Bezug zum Studium auf der Strecke. Dieser lässt sich durch eine Werkstudentenstelle in Unternehmen herstellen, die gezielt nach Werkstudenten aus spezifischen Fachrichtungen suchen. Immer mehr Unternehmen erkennen den Vorteil, Werkstudenten zu beschäftigen. Für sie bedeutet eine solche Tätigkeit, dass sie jemanden mit Fachkompetenzen einstellen und dafür weitaus weniger Abgaben haben, als bei einer Festanstellung.

1. Gesetzliche Regelungen einer Werkstudentenstelle

Werkstudenten sind von der Sozialversicherungspflicht befreit. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass der Arbeitgeber keine anteiligen Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherung zahlen muss. Lediglich ein Prozentsatz von ca. 10% des Gehalts wird in die Rentenversicherung eingezahlt, sofern das monatliche Gehalt des Studenten 450€ überscheitet. Voraussetzung ist allerdings immer, dass der Student immatrikuliert ist und kranken- und pflegeversichert ist. Ist man als Student noch über die Eltern versichert, so darf man nicht länger als drei Monate in Folge über 450€ verdienen. Ansonsten muss man sich selbst versichern. Hier gilt es zu prüfen, ob es überhaupt Sinn macht, mehr als diesen Grenzbetrag zu verdienen, da ansonsten die Versicherungskosten steigen.

Laut Arbeitsrecht ist man als Werkstudent als Teilzeitkraft beschäftigt und darf nicht mehr als 20 Stunden die Woche arbeiten. Für die Semesterferien gelten Sonderregeln. In den Ferien dürfen Studenten bis zu 40 Stunden die Woche arbeiten gehen, da in dieser Zeit keine Vorlesungen oder Prüfungen anfallen. Wenn man sich als Student nicht an diese Regeln hält, kann man den Studentenstatus verlieren, daher ist dringend zu empfehlen, sich mit diesen arbeitsrechtlichen Regeln vertraut zu machen.

2. Die Vorteile für Werkstudenten im Überblick

Abgesehen von den gesetzlichen Regelungen ergeben sich für Studenten zahlreiche Vorteile, eine Werkstudentenstelle auszuüben. Sie bietet die optimale Möglichkeit, ein gutes Gehalt mit viel Praxiserfahrung zu kombinieren. Als Student erhält man erstmalig, abgesehen von Praktika, einen tieferen Einblick in den Berufsalltag und in Unternehmensstrukturen. Darüber hinaus geben die folgenden Vorteile einen Überblick darüber, warum es sich unbedingt lohnt, eine Werkstudentenstelle auszuüben.

Vorteile für Werkstudenten

  1. Du erhältst einen Lohn über der Grenze für geringfügige Beschäftigung.
  2. Du hast einen direkten Praxisbezug während des Studiums und kannst gelerntes unmittelbar anwenden.
  3. Aus deiner Werkstudentenstelle kann nach deinem Studium eine Festanstellung werden.
  4. Viele Unternehmen bieten die Möglichkeit, Abschlussarbeiten zu unterstützen.
  5. Eine Werkstudentenstelle macht sich gut auf deinem Lebenslauf.

3. Gehalt als Werkstudent

Als Werkstudent fällst du unter die Mindestlohn-Regelung und das heißt, dass dein Arbeitgeber dazu verpflichtet ist, dir mindestens 8,50€ pro Stunde zu zahlen. In vielen Unternehmen ist es sogar üblich, zwischen 10-15€ die Stunde zu bekommen, dies hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen kann es entscheidend sein, wie weit du bereits mit deinem Studium fortgeschritten bist und dadurch schon andere Aufgabenbereiche übernehmen kannst. Zum anderen kommt es auf das Unternehmen an, in welcher Branche dies tätig ist und wie viele Mitarbeiter es im Unternehmen gibt. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass größere Unternehmen einen besseren Stundenlohn bezahlen. Bei einer Arbeitszeit von 20 Stunden die Woche, kommst du also mindestens auf ein Bruttogehalt von 680€.

Werkstudentenstellen werden inzwischen von zahlreichen Unternehmen angeboten. Oft suchen die Unternehmen Studenten ab dem dritten Semester, um eine gewisse fachliche Kompetenz voraus zu setzen. Darüber hinaus sind die Arbeitgeber sich darüber im Klaren, dass es Vorlesungszeiten gibt und so kann man sich als Werkstudent die maximal 20 Arbeitsstunden flexibel einteilen. Für alle Studenten, die nicht restlos von ihren Studieninhalten gefordert werden, bietet diese Tätigkeit eine einmalige Chance, sich auf dem Arbeitsmarkt einen Vorteil zu verschaffen und den Jobeinstieg zu erleichtern.

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