Bachelorarbeit- Anleitung: Schritt für Schritt zur Bachelor Thesis Wir zeigen dir den Weg zur gelungenen Bachelorarbeit

Das Ende deines Studiums naht und deine Bachelorarbeit steht an? Wenn du dich jetzt vor einer unüberwindbaren Hürde siehst, können wir dich beruhigen. Wir haben die perfekte Anleitung und führen dich Schritt für Schritt zu deiner perfekten Bachelorarbeit.
Bachelorarbeit
Verfasst von: Redaktion | Artikel vom: 04.09.2018 | Aktualisiert am: 08.07.2019

Probleme bei der Bachelorarbeit? Alle wichtigen Informationen gibt's hier!

Mit deinem erfolgreich abgeschlossenen Studium erlangst du den Akademischen Grad. Dafür musst du aber erst einmal eine Abschlussarbeit schreiben, die im besten Fall natürlich gut benotet werden sollte. Ein Problem entsteht hier aber, weil viele Studenten während ihrer Studienzeit immer nur Klausuren, nie aber Seminararbeiten schreiben. Dementsprechend stehen sie bei der Bachelorarbeit vor einer großen Herausforderung. Aber keine Panik, wenn du auch dazu gehörst. Mit ALPHAJUMP kommst du der Bachelorarbeit Schritt für Schritt näher.

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1. Allgemeines

Du schreibst deine Bachelorarbeit und fragst dich: Wie schreibe ich sie, was muss ich beachten und wie lang ist überhaupt eine gute Bachelorarbeit? Ein paar allgemeine Fakten bekommst du jetzt von uns.

Schritt für Schritt Übersicht für die Bachelorarbeit
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Leitfaden zur Bachelorarbeit

Die Benotung der Bachelorarbeit macht mit etwa 20% deiner Endnote einen nicht unerheblichen Teil, deiner Abschlussnote aus. Du kannst damit deinen Schnitt enorm anheben, ihn aber auch versauen,wenn es schlecht läuft. Da das natürlich aber nicht das Ziel ist, solltest du dich um eine gute Abschlussarbeit bemühen.

Der Umfang der Bachelorarbeit beträgt etwa 20- 40 Seiten. Beim Verfassen dieser empirischen Arbeit sind einige Regeln und Schritte zu beachten.

Du kannst die Anfertigung deiner Bachelorarbeit in drei Phasen unterteilen, die du nacheinander durchläufst. Um durchstarten zu können musst du zuallererst die nötigen Vorbereitungen treffen, ohne die es, wie du dir sicher vorstellen kannst, schwierig werden könnte. Die zweite Phase ist gefüllt mit Literaturrecherche und dem Schreibprozess. In der letzten Phase wird gelesen, korrigiert, formatiert und gebunden. Warum du gerade diese dritte Phase nicht unterschätzen solltest, kannst du gleich noch einmal genauer durchlesen. Los geht’s: wir sind bereit wenn du es bist.

2. Die Vorbereitung: Was ist vor dem Schreibprozess zu tun?

Bevor du mit dem eigentlichen Schreiben beginnst, musst du auf einige Dinge achten. Den ersten Schritt könnte man als Findungsphase bezeichnen. Hier startest du mit allen Vorbereitungen rund um deine Bachelorarbeit. Du musst dich für ein Thema entscheiden und dir überlegen, welcher Professor oder Dozent dich während dieser Arbeit betreuen soll.

2.1 Organisation

Damit bei der Anmeldung deiner akademischen Arbeit alles klappt, musst du alle von deinem Studiengangplan geforderten Module erfolgreich abgeschlossen haben. Eine gewisse Anzahl an Credit-Points musst du außerdem vorweisen können um zur Thesis zugelassen zu werden. Stehen dein Thema und der Gutachter fest, kannst du deine Bachelorarbeit bei dem für deine Uni oder FH zuständigen Prüfungsamt anmelden. Ab dem Zeitpunkt vom Anmelden der Bachelorarbeit hast du zwei bis vier Monate Zeit sie fertigzustellen.

2.2 Themensuche

Das richtige Thema finden? Ein wichtiger Schritt, der oftmals unterschätzt wird. An manchen Universitäten wird dir das Thema der Bachelorarbeit vorgegeben, in den meisten Fällen kümmerst du dich allerdings selbst darum. Überlege dir dein Thema gut. Es ist von Vorteil, wenn du ein wirkliches Interesse daran hast, damit die nächsten Monate nicht zur Qual für dich werden.

Tipps zu Themenfindung kannst du dir im Internet oder im Gespräch mit Kommilitonen besorgen. Vielleicht hast du dich ja auch beim Hausarbeit schreiben schon mit einem Thema befasst, was du in der Bachelorarbeit vertiefen und ausarbeiten möchtest?

Du hast aber auch die Möglichkeit eine Bachelorarbeit im Unternehmen zu schreiben. Wenn du zum Beispiel eine Werkstudentenstelle hast oder im Rahmen des Studiums ein Praktikum absolvierst, könntest du dies als Aufhänger deiner Bachelorarbeit nehmen. Vielleicht führst du eine qualitative oder quantitative Forschung durch oder beleuchtest, analysierst und diskutierst ein Projekt des Unternehmens genauer?

Wichtig ist außerdem, dass es zu deinem Thema passende Literatur gibt. Aktuelle Themen sind zwar verlockend, können aber oftmals wegen mangelnder Anzahl an Literatur nicht hinreichend behandelt und ausgewertet werden. Bedenke dies deshalb beim Thema aussuchen. Definiere des Weiteren deine Fragestellung genau und fächere sie nicht zu breit, das sprengt in den meisten Fällen den Umfang einer Bachelorarbeit.

2.3 Dozentenwahl- Den richtigen Betreuer für die Bachelorarbeit finden

Nicht nur ein geeignetes Thema, sondern auch die Findung des richtigen Betreuers deiner Bachelorarbeit ist wichtig. Manchmal steht und fällt das Gelingen der Bachelorarbeit nämlich mit dem Betreuer. Lasse dir folgende Aspekte deshalb vor deiner Entscheidung durch den Kopf gehen, damit du den richtigen Betreuer findest.

Das wichtigste zur Dozentenwahl

  • Welche Professoren/Dozenten sind auf welchen Fachbereich spezialisiert und welche kommen als Betreuer in Frage?

  • Welcher Professor hat einen guten Ruf, welcher eher einen schlechten Ruf? Vielleicht haben Kommilitonen oder Absolventen schon die ein oder andere Erfahrung mit den verschiedenen Professoren gesammelt und können dir weiterhelfen.

  • Nimmt sich der Professor die nötige Zeit für seine Studenten?

  • Hat auch er Interesse am Thema? Ist es nicht sein Fachgebiet wäre ein anderer Professor vielleicht die bessere Wahl.

„Einen Betreuer auszuwählen soll gut überlegt sein!“

2.4 Recherche

Nachdem alle Formalitäten geklärt sind, kannst du mit der Literaturrecherche beginnen. Diese ist fundamental wichtig, denn deine empirische Bachelorarbeit stützt du auf bereits bestehender Literatur anderer Autoren. Sie hilft dir dabei, auf deine wissenschaftliche Arbeit eine Antwort zu finden und können deine Aussagen belegen.

Die Literatur kannst du entweder aus Bibliotheken oder dem Internet besorgen. Auch in digitalen Datenbanken wie zum Beispiel dem Bibliothekssystem deiner Hochschule kannst du deine Literatur beziehen. Du kannst auch Online für die Bachelorarbeit recherchieren. Um aber Online- Ressourcen mit wissenschaftlichem Anspruch zu finden, kannst du zum Beispiel auch Literatur über Google Scholar suchen und finden.

Hier gilt, besser zu viel als zu wenig Literatur! Selektieren kannst du im Nachhinein immer noch. Achte aber in jedem Fall stets auf den wissenschaftlichen Hintergrund deiner verwendeten Quellen.

Weitere Informationen rund um die Literaturrecherche findest du im ALPHAJUMP Karriereguide.

2.5 Exposé schreiben

Nützlich, aber nicht in erster Linie erforderlich ist ein Exposé. Hier skizzierst du dein Thema grob indem du die wichtigsten Thesen und Forschungsfragen formulieren kannst sowie den Forschungsstand des Themas anführst. Zum einen dient dir das Exposé deiner Bachelorarbeit als Leitfaden, an dem du dich entlanghangeln kannst. Zum anderen kann sich dein Betreuer einen Überblick über dein Vorhaben verschaffen. Wenn du gerne mehr Details zum Verfassen eines Exposés haben möchtest, findest du die wichtigsten Infos auch bei uns im Karriereguide.

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3. Im Schreibprozess- Worauf musst du achten?

Im besten Fall stellst du mit deiner Bachelorarbeit deine erlernten Studieninhalte unter Beweis und zeigst, dass du neue Erkenntnisse damit verknüpfen kannst. Dass du in der Lage bist, eine wissenschaftliche Fragestellung eigenständig zu bearbeiten, soll deine Thesis hervorheben.

Als Verfasser einer Bachelorarbeit solltest du immer auf einen klaren und wissenschaftlichen Schreibstil setzen. Formuliere verständlich und präzise und verwende sowohl Fachbegriffe als auch Fremdwörter, wenn sie angebracht sind. Behalte stets den roten Faden im Blick, der deiner Bachelorarbeit als Stütze gilt.

Zu einer Bachelorarbeit gehört mehr als Einleitung, Hauptteil und Schluss. Was noch reingehört und wie du die Gliederung deiner Bachelorarbeit vornimmst, erfährst du jetzt.

3.1 Deckblatt

Der erste Eindruck zählt! Das gilt natürlich auch für deine Bachelorarbeit. Da das Deckblatt das erste ist, was der Prüfer sieht, ist es besonders wichtig dass du dir bei der Gestaltung besonders viel Mühe gibst. Nicht an jeder Hochschule existieren genaue Vorgaben darüber, wie ein Deckblatt auszusehen hat. Ein paar Eckdaten müssen aber in jedem Fall drauf. Darunter zählen die Daten deiner Hochschule, der Titel deiner Arbeit und deine persönlichen Angaben. Wenn du wissen willst, wie genau du ein ansprechendes Deckblatt aufbaust und wie es im Detail aussehen kann, schau in unserem Karriereguideartikel vorbei.

3.2 Das Vorwort

Gerne auch als Geleit oder Prolog bezeichnet kennst du das Vorwort sicherlich aus Büchern, die der Autor jemand bestimmtem gewidmet hat. Auch in deiner Bachelorarbeit hast du die Möglichkeit ein Vorwort zu integrieren, und ihr damit eine ganz persönliche und individuelle Note zu verleihen.

Hast du zum Beispiel eine persönliche Motivation für deine Arbeit oder möchtest du Menschen, die dich während der Arbeit betreut und unterstützt haben danken, ist hier der Platz dafür.

Vorüberlegungen für das Vorwort

Wenn du dich zum Verfassen eines Vorwortes entschieden hast, stelle ein paar Vorüberlegungen an:

  • Möchtest du jemandem danken? Wenn ja, wem?

  • Was möchtest du den Leser bezüglich der Entstehung der Arbeit wissen lassen?

  • Was hat dich besonders inspiriert?

  • Was soll der Leser über deine persönlichen Hintergründe erfahren?

  • Was sollten Menschen ergänzend über dich oder die Ausarbeitung deiner Bachelorarbeit wissen?

  • Was ist dein persönlicher Bezug zum Thema?

Wichtig ist ein persönlicher Bezug zur Arbeit, du solltest aber stets professionell bleiben. Danksagungen, Inspirationen oder persönliche Motivationen die deine Bachelorarbeit betreffen sind angebracht und gerne gesehen. Es gilt also: authentisch und persönlich, aber bedacht!

Zusätze für das Vorwort

Ein Vorwort einer Bachelorarbeit kann neben Dankeswort und Motivationsgründen auch folgende Punkte beinhalten:

  • Lehrveranstaltungen zu dem Thema die dich besonders gefesselt haben.

  • Persönliche Erfahrungen, die du zu diesem Thema gemacht hast.

  • Erfahrungen, die du während der Ausarbeitung gewonnen hast.

  • Probleme die du gelöst hast oder die dich immer noch begleiten.

Das Vorwort deiner Bachelorarbeit schreibst du immer in der Ich- Perspektive und der Umfang sollte eine Seite nicht überschreiten. Anzuordnen ist es hinter dem Deckblatt und somit vor dem Inhaltsverzeichnis und der eigentlichen Arbeit. Ans Ende setzt du Ort, Datum und deinen Namen. Falls deine Arbeit veröffentlicht wird kannst du optional deine E-Mail Adresse unter deine Arbeit setzen, damit dich Interessenten ggf. kontaktieren können.

Im Gegensatz zur sachlichen Bachelorarbeit ist ein persönlicher Schreibstil erwünscht, dabei solltest du jedoch trotzdem professionell bleiben. Wichtig ist, dass kein fachlicher Bezug zu deiner Arbeit besteht, denn der Prolog fließt auch nicht in die Bewertung mit ein, wird aber beim Korrektor für einen bestimmten ersten Eindruck sorgen.

Ein Vorwort zu schreiben ist aber nicht verpflichtend. Wenn du im Rahmen der Arbeit also nichts fachunspezifisches zu sagen hast oder nicht öffentlich jemandem danken möchtest, kannst du auch einfach auf ein Vorwort verzichten.

Wenn du eine Inspiration brauchst, wie dein Vorwort aussehen könnte, haben wir eine kostenlose Vorlage zum Download für dich vorbereitet. Arbeite aber nicht mit Copy and Paste! Gerade bei einer so individuellen Angelegenheit kommt so etwas gar nicht gut an.

Downloadlink: Muster-Vorwort-Bachelorarbeit

Muster für eine passende Vorwort Vorlage kannst du hier herunterladen.

3.3 Inhaltsverzeichnis

Nach deinem ansprechenden Deckblatt und dem optionalen Vorwort folgt das Inhaltsverzeichnis, welchem auch eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Bereits hier zeigt sich, ob du eine gute Struktur in deiner Bachelorarbeit hast. Erstelle nicht zu viele aber auch nicht zu wenige Gliederungsebenen, nutze kurze und passende Überschriften und halte dich an ein Format, wenn du dich für eins entschieden hast.

Formalen Gliederungen des Inhaltsverzeichnis

Bei der formalen Gliederung kannst du dich zwischen den zwei folgenden Arten entscheiden:

Numerische Gliederung:

Linienprinzip

  • 2 Hauptteil
  • 2.1 These
  • 2.1.1 Argument Nr. 1
  • 2.1.2 Argument Nr. 2

Alphanumerische Gliederung (Linienprinzip):

  • A Gliederungsebene 1
  • Gliederungsebene 2
  • 1. Gliederungsebene 3
  • a) Gliederungsebene 4
  • aa) Gliederungsebene 5
  • (1) Gliederungsebene 6
  • ?) Gliederungsebene 7
  • B. Gliederungsebene 1

Chronologische Gliederung: Bei der chronologischen Gliederung sortierst du dein Material nach zeitlicher Abfolge. Du fängst mit dem ältesten Thema an und arbeitest dich zum jüngsten vor. Das kann zum Beispiel bei historischen Themen sinnvoll sein.

Systematische Gliederung: Damit ist gemeint, dass du gleichwertige Aspekte einfach nacheinander aufreihst. Dieser Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit macht Sinn, wenn du zum Beispiel verschiedene Formen oder Methoden von Unternehmensführung aufzählen und erläutern möchtest.

Dialektische Gliederung: Diese Art von Gliederung ist nach drei Hauptpunkten aufgeteilt: These –Antithese – Synthese. In einfacheren Worten stellst du eine Behauptung auf, dann eine Gegenbehauptung und findest zum Schluss eine Lösung die beides komprimiert. Das macht zum Beispiel Sinn wenn du etwas mit Pro und Kontra Argumenten diskutierst und dann ein Resümee ziehst.

Kausale Gliederung: Hier untersuchst du die Ursachen und Wirkungen. Dabei gehst du entweder von Ursache oder Wirkung aus. Aufbau und Gliederung nach Kausalität macht zum Beispiel Sinn wenn du die Auswirkungen eines sinkenden Zinssatzes in Deutschland untersuchst.

Deduktive Gliederung: Bei der deduktiven Gliederung arbeitest du dich von einem allgemeinen zu einem speziellen Aspekt vor. Erst stellst du eine allgemeine Theorie auf und untermauerst diese dann mit einem speziellen Beispiel, das mehr ins Detail geht.

Induktive Gliederung: Die induktive Gliederung ist das Gegenstück zur deduktiven Gliederung. Hier drehst du die ganze Methodik um. Du fängst an mit einem konkreten Beispiel und leitest daraus dann deine allgemeine Theorie ab.

Gliederung nach Importanz: Wie der Name schon sagt, gliederst du hier deine Themen nach der Wichtigkeit. Das Wichtigste zuerst und dann nimmt die Wichtigkeit ab oder umgekehrt.

Punkte für ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis

Bei deinem Inhaltsverzeichnis gibt es außerdem noch ein paar Dinge, auf die du achten solltest damit es übersichtlich und einwandfrei ist.

  • Verwende nicht mehr als vier Gliederungsebenen.

  • Arbeite mit höchstens acht Unterpunkten pro Hauptpunkt.

  • Bei der Nummerierung der Kapitel werden Ziffern durch einen Punkt getrennt.

  • Eine Gliederungsebene sollte mehr als einen Unterpunkt je Hauptpunkt haben sonst lohnt sich eine zweite Gliederungsebene nicht. D.h. es darf nach dem Punkt 2.1 nicht nur noch 2.1.1 geben, das wäre überflüssig. Sinn würde es erst machen wenn 2.1.2 auch existiert.

  • Formuliere die Überschriften präzise und halte dich kurz. Substantive wie „Grundlagen“, „Fazit“, usw bieten sich hierfür an.

  • Es werden nur die Kapitel deiner Arbeit nummeriert, nicht jedoch das Vorwort oder das Abkürzungsverzeichnis.

  • Die Anhänge deiner Bachelorarbeit kannst du auch im Inhaltsverzeichnis deiner Bachelorarbeit vermerken. Beispielsweise wo du deine Eidesstattliche Erklärung angefügt hast.

  • Achte darauf dass die Kapitelbezeichnungen im Inhaltsverzeichnis mit denen im Text selbst übereinstimmen.

  • Mindestens eine halbe Seite pro Gliederungspunkt solltest du schreiben, sonst lohnt es sich nicht

  • Achtung: Lässt du deine Arbeit drucken und binden, könnte es passieren, dass die Angaben in deinem Inhaltsverzeichnis sich verschieben. Falls das möglich ist, prüfe in einer Drucker Voransicht, ob sich dein Inhaltsverzeichnis eventuell verschiebt und korrigiere es wenn dies der Fall ist.

3.4 Abkürzungsverzeichnis

Nutzt du in deiner Bachelorarbeit viele Fachausdrücke die sich wiederholen, kann das den Lesefluss enorm stören. Deshalb ist es oftmals hilfreich, ein Abkürzungsverzeichnis zu erstellen, damit du nicht jedes Wort immer wieder ausschreiben musst.

Abkürzungsverzeichnis: Was man beachten sollte

Auf ein paar Punkte solltest du bei der Erstellung des Verzeichnisses achten:

  • Ordne die Einträge im Abkürzungsverzeichnis alphabetisch.

  • Verwendest du das Wort zum ersten Mal, schreibe es aus. Dahinter kannst du dann die gewählte Abkürzung des Wortes in Klammern setzen.

  • Orientiere dich beim Layout am Rest der Arbeit, achte auf Schlichtheit und Übersichtlichkeit.

  • Hast du eine Abkürzung für ein Wort ausgewählt, halte diese bei damit alles einheitlich ist.

    Unser Tipp: Mit der Suchen-und-Ersetzen-Funktion von Word kannst du einzelne Wörter suchen und sie durch die entsprechende Abkürzung ersetzen.

  • Verwende nicht zu viele Abkürzungen.

  • Wähle immer die offizielle Abkürzung. Schaue dazu zum Beispiel vorher im Duden nach, ob bereits eine Abkürzung zu einem Wort besteht.

  • Verwende Leerzeichen auch bei Abkürzungen.

  • Übernehme keine allgemein bekannten Abkürzungen wie usw., d. h., u. a. in dein Verzeichnis.

Bei der Erstellung eines Abkürzungsverzeichnisses kannst du eigentlich nicht viel falsch machen. Es trägt die Überschrift „Abkürzungsverzeichnis“ und wird in einer Tabelle mit zwei Spalten dargestellt. In der linken Spalte wird die Abkürzung aufgeführt, die rechte enthält die ausgeschriebene Form des Wortes.

3.5 Einleitung

Eine gute Einleitung ist das A und O, denn sie stellt den inhaltlichen Anfang deiner Bachelorarbeit dar. Hier gewinnst du deinen Leser für dich und ebnest damit deinen Weg zur perfekten Abschlussarbeit.

Aspekte einer guten Einleitung

Folgende Aspekte sollte eine gute Einleitung beinhalten:

  • Spannende Einführung in das Thema deiner Bachelorarbeit, wie z.B. ein Zitat, ein aktuelles Ereignis etc. .

  • Beschreibung deines Themas.

  • Relevanz für den aktuellen oder bisherigen Forschungsstand.

  • Klar definierte Forschungsfrage.

  • Klar definiertes Ziel.

  • Grob skizzierter Argumentationsverlauf.

  • Angewandte Methode und Herangehensweise.

  • Motivation/ Eigenes Interesse am Thema.

  • Gliederung der Arbeit.

Den Leser zum Thema hinführen: Ganz wichtig am Anfang deiner Arbeit ist es, das Interesse des Lesers an deinem Thema zu wecken. Das schaffst du zum Beispiel mit einem Zitat oder auch mithilfe eines aktuellen Ereignisses. Auch über die Einbettung in einen theoretischen oder gesellschaftlichen Kontext, in welchen du das Thema einbettest, kannst du die Relevanz des Themas verdeutlichen. Der erste Eindruck zählt. Sei dir dessen bewusst und überlege gut, für welchen Einstieg du dich entscheidest.

Formulierung der Forschungsfrage: Weiter geht’s mit der Forschungsfrage: Hier legst du dar, um welche zentrale Frage sich deine Bachelorarbeit drehen wird. Welche Aspekte werden bezüglich des Ausgangsproblems untersucht und was sind die wichtigen Kernbegriffe, die eine Rolle spielen?

Achte bei der Forschungsfrage darauf, dass sie nicht zu weit gefasst ist und verwende nur eindeutige Formulierungen. Es sollte sich nicht um eine offene Frage handeln und es muss realistisch sein sie zu beantworten, schließlich willst du mit deiner Arbeit ja etwas erreichen.

Eine gut durchdachte Forschungsfrage zu Papier zu bringen kann sich schwieriger gestalten als du vielleicht denkst. Überlege sie dir gut und nimm dir ruhig viel Zeit bei der Ausarbeitung. Um die Forschungsfrage dreht sich schließlich deine gesamte Arbeit.

Ziel deiner Bachelorarbeit: Eine wissenschaftliche Arbeit verfasst man in der Regel mit dem Anspruch, neue Erkenntnis zu gewinnen. Wichtig ist es deshalb, in deiner Einleitung klar zu benennen worauf du hinauswillst. Was ist also dein Ziel?

Während die Forschungsfrage beinhaltet WAS du herausfinden möchtest, beinhaltet das Ziel die Frage nach dem WARUM. Du zeigst dem Leser warum du dich für genau dieses Thema entschieden hast, was dich daran interessiert und warum deine Forschung dazu so relevant ist.

Orientieren kannst du dich bei der Zielsetzung an folgenden Fragen:

  • Welche Schlussfolgerungen kann ich ziehen?

  • Für wen sind die Ergebnisse relevant?

  • Welche Auswirkungen hat die Schlussfolgerung für das jeweilige Fachgebiet?

Methoden benennen: Interessant und je nach Kontext wichtig ist es auch zu nennen, wie du vorgehst. Konkret: Welche Methoden benutzt du um adäquat auf deine Forschungsfrage einzugehen?

Aufbau und Gliederung: Es ist immer gut, wenn du in deiner Einleitung veranschaulichst, wie du deine Arbeit gliedern willst. Welche Themen schneidest du an und wie sieht der grobe Argumentationsverlauf aus? Dadurch bekommt der Leser einen ersten Eindruck über den Aufbau deiner Bachelorarbeit.

Bedenke dass du Aussagen die du in der Einleitung tätigst genauso belegen musst wie die im Hauptteil. Du willst ja schließlich nicht riskieren einen Plagiatsvorwurf zu erhalten, weil du das korrekte Hinweisen auf deine Quellen nicht beachtet hast.

Unser Tipp: Auch wenn die Einleitung am Anfang deiner Bachelorarbeit steht, raten wir dir, sie am Ende zu schreiben. Beim Schreiben des Hauptteils kommt es oft zu Komplikationen, du stellst etwas um oder merkst dass du noch andere wichtige Aspekte mit in deine Bachelorarbeit nehmen möchtest. Schreibst du die Einleitung als erstes, musst du sie ganz bestimmt nochmal umstellen. Also: Arbeite effizient und schreibe sie zum Schluss.

Orientiere dich bei der Länge deiner Einleitung an der Gesamtlänge deiner Arbeit. Prozentual sollte der Anteil deiner Einleitung ungefähr bei 10% der Gesamtlänge liegen. Bei einer Bachelorarbeit wären das im Schnitt ungefähr drei Seiten. Eine Einleitung für die Masterarbeit kann beispielsweise auch gut und gerne sieben Seiten lang sein.

3.6 Hauptteil

Beim Hauptteil schreiben, also im argumentativen Teil, kannst du deine Problemstellung und deine Lösungsansätze schildern. Verwende hier die recherchierte Literatur und erörtere mit deren Hilfe einen Lösungsansatz. Denke daran, Aussagen auch kritisch zu hinterfragen und zu kennzeichnen, wenn du Aussagen anführst die nicht deine eigenen sind. Dafür musst du auch richtig zitieren und die deutsche Zitierweise beherrschen können. Mehr dazu kannst du im Karriereguide-Artikel: „Richtig Zitieren“ finden.

3.7 Schluss

Genauso wie die Einleitung stellt der Schluss nochmal einen Schlüsselpunkt deiner Arbeit dar. Du musst hier ein Fazit schreiben, indem du die wichtigsten Ergebnisse deiner Arbeit zusammenfasst. Hier kannst du die Beantwortung der Forschungsfrage noch einmal präzise auf den Punkt bringen. An dieser Stelle besteht außerdem die Möglichkeit, sie in einen übergreifenden Kontext einzuordnen.

3.8 Quellen- und Literaturverzeichnis

Im Literaturverzeichnis führst du jegliche Literatur an, die du in deiner Arbeit verwendet hast. Dies tust du in alphabetischer Reihenfolge und unter Trennung von Primär- und Sekundärliteratur. Mehr Details zum Literaturverzeichnis findest du im ALPHAJUMP Karriereguide.

3.9 Anhang

An dieser Stelle führst du alle Grafiken oder Tabellen an, die für deine Arbeit von Relevanz sind. Es gilt, alles was deinen Fließtext stören könnte, fügst du dort ein. Innerhalb des Textes kannst du dann auf den Anhang verweisen, damit der Leser ihn zur Kenntnis nimmt. Da er kein eigenes Kapitel der wissenschaftlichen Arbeit ist, wird er im Inhaltsverzeichnis ohne Seitenzahl aufgeführt.

3.10 Plagiatserklärung/ Eigenständigkeitserklärung

Mit deiner Unterschrift auf der Eigenständigkeitserklärung bestätigst du, dass du die Arbeit eigenständig verfasst hast und alle im Text wiedergegeben Gedanken anderer mit Quellen belegt hast. Die Plagiatserklärung kommt einer eidesstattlichen Erklärung nahe. Daher ist ein Plagiat im universitären Kontext einem schwerwiegenden Verbrechen gleich. Es gibt im Internet Tools, in denen du deine Arbeit einer Plagiatsprüfung online unterziehen kannst.

4. Die Nachbereitung- Wie geht sie einfach von der Hand?

Bist du mit dem fertigen Inhalt deiner Bachelorarbeit zufrieden, geht es an die Nachbereitungsphase. Das ist die letzte Phase deiner Bachelorarbeit, die du nicht unterschätzen solltest. Nicht nur der Inhalt ist entscheidend, sondern auch die Formatierung, das Korrektur lesen und das Drucken und Binden deiner wissenschaftlichen Arbeit. Auch korrektes Zitieren ist von großer Bedeutung. Daher solltest du ein besonderes Augenmerk darauf richten.

4.1 Formatierung

Die formalen Vorgaben für deine Bachelorarbeit können sich je nach Hochschule, Fachbereich oder sogar Betreuer voneinander unterscheiden. Informiere dich einfach im Voraus, damit deine Arbeit richtig formatiert ist.

Auf das richtige Format achten

Hier haben wir die wichtigsten Fakten bezüglich des Layouts zusammengefasst:

  • Seitenränder: z.B. links 2,5 cm, rechts 5 cm, oben und unten 3 cm.

  • Seitenzahlen: Deckblatt und Inhaltsverzeichnis ohne Seitenzahl, Einleitung beginnt bei Seite 1.

  • Zeilenabstand: im Fließtext 1,5 cm, in den Fußnoten 1,0 cm.

  • Schriftart: z.B. Times New Roman, Arial, Cambria.

  • Schriftgröße: Fließtext, Fußnoten 10

  • Blocksatz

  • Einleitung, Hauptteil und Schluss beginnen jeweils auf einer neuen Seite.

  • Ist ein direktes Zitat länger als drei Zeilen, wird es eingerückt und mit einem Zeilenabstand von 1,0 cm angeführt.

4.2 Korrektur lesen

Das Korrektur Lesen deiner Bachelorarbeit ist unabdingbar. Hier gilt: Vier, Sechs oder Acht Augen sehen besser als zwei! Frage am besten Familie, Freunde oder Kommilitonen ob sie deine Bachelorarbeit lesen und auf Fehler überprüfen. So können zum einen von dir übersehene Fehler verbessert werden und du bekommst ein Feedback. Damit du also aufgrund von Fehlern in deiner Bachelorarbeit keinen Punktabzug bekommst, plane genügend Zeit für die Fehlerüberprüfung ein.

4.3 Drucken und Binden

Hast du deine Bachelorarbeit auf Fehler überprüft und richtig formatiert steht der letzte Schritt an. Du musst sie nun drucken und binden lassen. Am besten tust du dies im Copyshop oder bei einem Internetdienstleister, du willst ja schließlich eine professionell aussehende Arbeit abgeben.

Mach dich in jedem Fall aber zuerst über die Vorgaben deiner Hochschule schlau. Manche Dozenten bevorzugen zum Beispielflexible Einbände gegenüber Hardcover Einbänden. Zwischen diesen verschiedenen Arten kannst du wählen:

Möglichkeiten deine Bachelorarbeit zu binden:

  • Spiralbindung
  • Kaltleimbindung
  • Flexible Einbände
  • Hardcoverbindungen
  • Klemmbindungen

In den meisten Fällen kannst du deine Bachelorarbeit sofort drucken und binden lassen, manchmal geht diese Rechnung aber nicht auf und es kann passieren, dass du einige Tage warten musst. Plane deshalb in jedem Fall auch für die Abgabe der Bachelorarbeit genug Zeit ein und warte nicht bis ein paar Tage vor Abgabetermin mit dem Drucken und Binden.

5. 10 Geheimtipps- Damit dir deine Bachelorarbeit garantiert gelingt

1. Planung und Zeitmanagement: Wie so oft gilt auch bei deiner Bachelorarbeit: Planung ist (fast) alles. Am besten arbeitest du mit einem Kalender, in den du genau eintragen kannst wann du was machen möchtest. Angefangen mit der Literaturrecherche, übers Schreiben, Termine mit deinem Betreuer bis hin zum Binden der Arbeit.

Solltest du nicht mit einem klassischen Kalender in Papierform, sondern mit dem Handy arbeiten, kannst du dir um deine Zeitplanung zu erstellen eine der nützlichen Apps für Studenten herunterladen. Hier kannst du zum Beispiel bereits erledigte Schritte abhaken.

Kalkuliere bei deinem Zeitplan für deine Bachelorarbeit immer einen Zeitpuffer ein! Für deine Note ist das Goldwert, für deine Nerven sowieso. Hast du an einem Tag mal etwas weniger geschafft musst du dir keinen unnötigen Druck machen, hast du genug Zeit eingeplant.

2. Den roten Faden behalten: Den Überblick zu behalten ist das A und O in einer wissenschaftlichen Arbeit. Wer nach einem System arbeitet, bekommt in der Regel seltener Schreibblockaden und arbeitet wesentlich effektiver. Eine grobe Gliederung, die du am Anfang erstellst unterstützt deine Arbeit ungemein. Der Feinschliff passiert während der Ausarbeitung meist von allein.

Ein Wegweiser Schild im Sonnenaufgang
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Nicht die Orientierung verlieren

3. Step by Step: Arbeite nicht an zwei Baustellen gleichzeitig, dadurch verlierst du leicht den Überblick. Fange erst an, wenn du deine Vorarbeit abgeschlossen hast und schließe erst ein Kapitel ab, bevor du mit dem nächsten anfängst. Wenn du wild durcheinander würfelst könnte sich das in der Struktur deiner Arbeit wiederspiegeln.

Setze dir kleine Ziele. Auf diese kannst du zum einen hinarbeiten, zum anderen wirkt das Erreichen des Ziels schon motivierend und der Druck fällt dadurch von dir ab.

Die Kunst des wissenschaftlichen Schreibens erfordert keine übermenschlichen Fähigkeiten, dafür aber Struktur und volle Konzentration.

4. Verstehe was du schreibst: Wenn du selbst nicht so recht verstehst was du gerade schreibst, wie soll es dann dein Prüfer tun? Versuche also die Inhalte aus wissenschaftlichen Texten und Co. zu 100 % zu verstehen bevor du sie zu Papier bringst und diskutierst. Wirf nicht wahllos mit Fachworten um dich sondern setze sie gezielt ein. Mit einfachen Worten komplizierte Sachverhalte darzustellen zeugt davon, dass du das Thema welches du behandelst auch wirklich verstanden hast.

5. Arbeitszeit und Pausen: Sieh das Schreiben an deiner Arbeit am besten wie einen Job an. Mit dem Unterschied, dass du dir deinen Arbeitstag in den Zeitraum legen kannst, in welchem deine Konzentration ihren Höhepunkt hat. Das ist natürlich bei jedem unterschiedlich. Wichtig ist, dass du herausfindest wann deine Konzentration am höchsten ist und plane danach deinen Tag.

In jedem Fall solltest du genug Pausen einplanen. Das Schreiben an einer wissenschaftlichen Arbeit strengt das Gehirn mehr an, als du vielleicht glaubst. Regelmäßig deinen Kopf freizubekommen, vielleicht bei Tätigkeiten die dir Spaß machen und nichts mit deiner Arbeit zu tun haben, hilft dir auf lange Sicht gesehen enorm. Mit der Einhaltung deiner Pausen wirst du für das gleiche Ergebnis weniger Zeit brauchen und bleibst außerdem motiviert.

6. Social Media: Wer kennt es nicht: Whatsapp, Instagram YouTube und Co. sind während des Schreibens einer wissenschaftlichen Arbeit nochmal interessanter. Wie viel Zeit durch dieses „nur mal eben die News checken“ eigentlich verloren geht und wie viel mehr Arbeitsaufwand es kostet, weil der Fokus ständig verloren geht, bedenkt man meistens gar nicht.

Social Media lässt die Motivation zum Lernen schwinden. Also: Handy weg! Schalte es am besten auf lautlos oder in den Flugmodus, damit dich nicht jede kleinste Vibration von deiner Arbeit ablenkt. Während deinen Pausen hast du genug Zeit, um Social Media abzuchecken.

Checkliste für den richtigen Arbeitsplatz zum schreiben einer Bachelorarbeit
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Checkliste für den richtigen Arbeitsplatz
7. Der richtige Arbeitsplatz: Wo kannst du am besten Arbeiten? Das solltest du herausfinden bevor du mit deiner Bachelorarbeit anfängst. Das kann in der Uni-Bib sein, in deinem Arbeitszimmer oder in der Küche deiner Oma- Ganz egal. Am besten trennst du aber deinen Arbeitsplatz von deinem Schlafzimmer, damit du deinen Ruheraum nicht mit Arbeit in Verbindung bringst.

Mit ein paar Aspekten kannst du deinen Arbeitsplatz optimieren:

8. Achte auf dich: „In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist“, das haben schon die Römer gewusst. Wie wichtig es für die Leistungsfähigkeit ist, seinen Körper gesund zu halten, zeigen zahlreiche Studien.

Hier ein paar der besten Methoden, die dir dabei helfen, deine Konzentration auf Hochleistung zu bringen:

  • Bewege dich ausreichend! Bewegung erhöht die Durchblutung und verbessert so den Sauerstoffwechsel im Gehirn (auch ein paar Hampelmänner oder ein bisschen Stretching können schon Wunder bewirken).

  • Lüfte deinen Raum und sorge dafür, dass du genug Sauerstoff bekommst! (Ein 10 minütiger Spaziergang reicht schon).

  • Schlafe genug! .Wenn du zu wenig Schlaf hast, stellt sich dein Körper auf Sparflamme und an deiner Konzentration spart er als erstes. (6-8 Stunden Schlaf sind ideal).

  • Versuche dich gesund und ausreichend zu ernähren! Hier helfen vor allem Fruchtzucker aus Obst und Omega-3-Fettsäuren aus Nüssen ( Studentenfutter heißt nicht umsonst so ).

  • Trinke genug! Der Mensch besteht zu 70% aus Wasser, wenn du nicht genug trinkst läuft gar nichts mehr. Vor allem die Kommunikation der Hirnzellen wird gestört (Im Durchschnitt sind für einen Erwachsenen 2 – 3 Liter am Tag angemessen)

9. Kümmere dich früh genug: Das war aber knapp! Du hast am Abgabetag deine gebundene Bachelorarbeit in der Hand und kannst sie fristgerecht abgeben. Oder auch nicht, wenn du nicht bedacht hast dass das Studierendensekretariat gerade an diesem Tag geschlossen hat. Kümmere dich deshalb um alles was du zeitlich nicht beeinflussen kannst früh genug!

  • Wo kann ich meine Bachelorarbeit drucken lassen?

  • Wo kann ich meine Bachelorarbeit binden lassen?

  • Nimmt das Drucken und Binden eventuell mehr Zeit in Anspruch als ich dachte?

  • Kann ich meine Arbeit eventuell online drucken? ( Es gibt auch 24 Stunden Druckservice).

  • Wie komme ich zum Studierendensekretariat?

  • Wann hat das Sekretariat offen?

10. Retter in der Not: Wenn dann doch mal alles in die Hose geht und du kurz vor knapp abgeben musst, gibt es immer ein paar Tricks, die dir kurzfristig die Arbeit erleichtern können.

Letzte Möglichkeiten zur Verbesserung

  • Verlängerung beantragen! Beantrage zuallererst eine Verlängerung der Bearbeitungszeit bei deinem Dozenten. Teilweise wird diese auf Antrag genehmigt und du könntest dir einiges an Stress ersparen.

  • Koffein! Natürlich ist das nicht unbedingt gesund und sollte auch nie in Unmengen getrunken werden. Wenn dann aber doch mal am Schlaf gespart werden muss, kann Koffein der Retter in der Not sein. Ob Kaffee, Cola oder Mate-Tees, kurzfristig tun sie alle ihren Job.

  • Auch Vitamin B12 und Magnesium kannst du dir in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zuführen. Sie erhöhen die Konzentration und stärken die Nerven.

  • Zähne zusammenbeißen und sich eine Belohnung ausdenken, so klappt der Endspurt noch besser!

  • Lerne daraus! Arbeite an deinem Zeitmanagement und beherzige beim nächsten Mal am besten langfristig unsere Tipps, dann ersparst du dir eine Menge Stress.

6. Fazit

Bachelorarbeiten schreiben gehört wohl nicht zu den Lieblingsaufgaben eines Studenten, denn es gibt sehr viel zu beachten. Wie du sehen kannst ist das Schreiben einer erfolgreichen Bachelorarbeit aber kein Hexenwerk. Mach dich während des Schreibens nicht verrückt und setze dich nicht unter Druck. Wenn du die Schritte abarbeitest und unsere Tipps befolgst kann eigentlich nichts schief gehen.

Wichtig ist, dass du immer dein Ziel vor Augen hast und versuchst nicht den roten Faden zu verlieren. Eine gute Zeitplanung und die richtige Vorbereitung sind bereits die halbe Miete. Da die Bachelorarbeit ungefähr 20% deiner Note ausmacht, solltest du sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Erfolgreich bewerben kannst du dich nach deinem Abschluss schließlich am besten mit einer guten Bachelor- Note. Versuche deshalb gewissenhaft zu arbeiten und gib dich nicht so leicht zufrieden, damit du dir auch wirklich eine gute Note sichern kannst.

Auf Einleitung und Fazit solltest du besonders großen Wert legen, denn darauf schaut der Betreuer meistens als erstes. Achte darauf, dass Einleitung und Schluss zusammenpassen und alles in sich stimmig ist.

Antworten auf häufig gestellte Fragen und was du zur Bachelorarbeit wissen solltest, kannst du in unserem Karriereguide finden.

Quellen:

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