Die perfekte Klausurvorbereitung Effektive Lerntipps für deinen Erfolg in der nächsten Klausur

Es ist wieder so weit: Klausurphase incoming. Wenn sich bei dir langsam Panik breit macht gilt es für dich erst einmal durchzuatmen. Wir haben super wertvolle Lerntipps, die dich garantiert entspannter durch die Klausurphase bringen und dir zu deinem persönlichen Erfolg verhelfen.
Klausurvorbereitung
Verfasst von: Redaktion | Artikel vom: 17.07.2017 | Aktualisiert am: 15.08.2019

Klausurvorbereitung- So bestehst du die nächste Klausur

Jedes Semester der gleiche Horror: Eigentlich stehen die Termine deiner Klausuren schon lange genug im Voraus fest. Und eigentlich weißt du auch dass du in der Klausurphase früh genug anfangen solltest zu lernen um nicht am Abend vor der Klausur mit rauchendem Kopf zu merken dass du mal wieder zu spät dran warst. Trotzdem steht wie so oft „Bulimielernen“ auf dem Plan, also in kürzester Zeit die größtmögliche Summe an Informationen auswendig lernen, um sie nach der Klausur direkt wieder zu vergessen.

Wenn du dich in der Beschreibung wiederfindest weißt du sicher, wie stressig und vor allem wenig zielführend das ist. Dinge die du im Studium lernst sollten schließlich gewinnbringend für dich sein, weshalb im besten Fall auch etwas vom Wissen hängen bleiben sollte. Wie du deine Klausurvorbereitung stressfreier und vor allem effizienter gestalten kannst, haben wir dir hier mit Hilfe von ein paar Tipps zusammengefasst.

1. Unsere Top 6- Hilfreiche Tipps in der Klausurphase

Es gibt viele Faktoren, die dein Lernen beeinflussen oder dich davon ablenken. Wir haben dir unsere fünf Top –Tipps zur erfolgreichen Klausurvorbereitung zusammengestellt. Diese sollen dir in erster Linie dabei helfen dein Lernen zu optimieren, deine Motivation oben zu halten und Frustration zu vermeiden. Kann’s losgehen?

1.1 Erstelle einen Lernplan

Der Klausurstress beginnt für die meisten schon mit der Menge des scheinbar unüberwindbaren Lernstoffes. Stellst du dir auch jedes Mal aufs Neue die Frage: „Wo fange ich an?“ Dann solltest du dir einen Lernplan erstellen, denn ein gutes Zeitmanagement ist für das effiziente Lernen besonders wichtig. Wie viele Klausuren stehen an? In welche Fächer muss ich mehr Zeit investieren und mit welchen anderen Verpflichtungen muss ich meinen Plan koordinieren? Am besten ist es, wenn du alle Termine, Fristen und Aufgaben beachtest, also auch Verpflichtungen und Aktivitäten außerhalb der Uni mit in den Lernplan nimmst.

Hast du dir einen groben Überblick verschafft, kannst du deinen Lernplan konkretisieren. Setze dir zum Beispiel Wochen- oder Tagesziele. So kannst du Schritt für Schritt vorgehen und außerdem die Motivation beibehalten. Bleib aber realistisch und stecke deine Ziele nicht zu hoch. Noch besser ist es außerdem, wenn du dir Pufferzonen einräumst, die dir einen Handlungsspielraum geben. So arbeitest du dich Stück für Stück vor.

Besonders strukturiert kannst du lernen, wenn du dir dazu einen konkreten Lernplan erstellst. Wie der aussehen kann, siehst du hier. Du kannst diese kostenlose Vorlage nutzen, um dir deinen Lernplan individuell zu erstellen.

In drei Schritten zum Lernplan

  1. Groben Plan machen: Wie viele Klausuren und Prüfungen stehen insgesamt und zu welchem Zeitpunkt an? Für welche Fächer werde ich mehr Zeit brauchen und welche fallen mir generell etwas leichter? Welche grundsätzlichen Aufgaben (wie Lernmaterial besorgen und zusammenfassen, lernen, mit anderen austauschen) gibt es? Was steht sonst noch an? (Sport, Job, Familie, Freunde, Termine, Verpflichtungen?) Alle wichtigen Termine, Fristen und Aufgaben müssen im Lernplan berücksichtigt werden.
  2. Konkreten Lernplan erstellen: Jetzt wird es genau. An welchen Tagen sollen welche Aufgaben erledigt werden? Wann hat mein Professor Sprechstunde mit dem ich noch vorab einen Termin vereinbaren muss? (Das ist häufig bei Hausarbeiten oder mündlichen Prüfungen der Fall) Wann trifft sich die Lerngruppe, was muss ich dafür vorbereiten? Wochenpläne mit expliziten Tagesplänen sind hier die Lösung. Kurzfristige Ziele sind dabei Eure jeweiligen Tagesziele.
  3. Smart bleiben: Im Überschwung der anfänglichen Motivation schießt man schon mal gerne über das Ziel heraus. Dass das am Ende gar nicht hilft, sondern nur noch mehr Stress verursacht, ist schon absehbar. Bleibt also realistisch bei der Planung zur Prüfungsvorbereitung. Natürlich sollt Ihr Euch an den Lernplan halten, aber das bedeutet nicht, dass man auf die Minute genau aufhören muss zu lernen, obwohl man gerade einen super Fluss oder Durchbruch hat, weil es der Zeitplan aber gerade verlangt! Und ganz wichtig: Trial and Error. Räumt Euch Pufferzonen ein. Es kann immer sein dass man für einen Lernstoff am Ende doch länger gebraucht hat, der Prof einen Termin verschiebt oder ein Buch in der Bibliothek gerade nicht verfügbar ist. Pufferzonen geben Euch mehr Luft und Handlungsspielraum und so bricht nicht direkt alles zusammen sobald etwas mal ansatzweise schief geht.

1.2 Lege dir Schwerpunkte und ein genaues Ziel fest

Wenn du anfängst zu lernen, solltest du dir in einem ersten Schritt dein angestrebtes Ziel klar machen. Durch einfaches draufloslernen verliert man leicht den Fokus. Überlege dir deshalb im Voraus wie du deine Schwerpunkte setzen willst und was du in Bezug auf die anstehenden Klausuren und Prüfungen erreichen möchtest.

Willst du die Prüfungen getreu dem Motto „Vier gewinnt“ einfach nur bestehen oder strebst du eine gewisse Note bzw. Punktzahl an? Natürlich sollte es immer das Ziel sein, das bestmögliche herauszuholen! In der Klausurphase ist die richtige Prioritätensetzung aber unumgänglich. Bringt dich eine bestimmte Prüfung im Vergleich zu einer anderen im Studium weiter, wird sie stärker gewichtet oder ist sie im Großen und Ganzen erfolgsversprechender, solltest du dich mit dieser tendenziell intensiver beschäftigen.

1.3 Die richtige Atmosphäre

Wenn du alle Gedanken und Unterlagen sortiert hast, solltest du das gleiche mit deinem Arbeitszimmer machen. Falls du in der Bibliothek am besten lernen kannst, brauchst du natürlich nicht aufräumen. Wenn du aber zu den Menschen gehörst, die am liebsten alleine zu Hause lernen, solltest du unbedingt Ordnung schaffen. Herumliegende Kleidung oder Pakete von der letzten Online-Bestellung lenken dich nur vom Lernen ab.

Das ständige Suchen nach Unterlagen, Zetteln oder Büchern führt außerdem nur zu Stress und unterbricht jedes Mal den Lernfluss. Achte deshalb darauf, dass du dir alle benötigten Unterlagen und Utensilien vorher bereitlegst.

1.4 Bilde Lerngruppen

Geteiltes Leid ist halbes Leid, oder wie war das? Viele Studenten setzen in ihrer Lernphase auf das Lernen mit anderen Kommilitonen. Prinzipiell ist das auch wirklich eine gute Sache denn so kann man sich gegenseitig unterstützen. Was der eine nicht versteht kann der andere zum Beispiel super gut und vielleicht können deine eigenen Zusammenfassungen mit Mitschriften der anderen ergänz werden.

Wichtig ist, dass die Lerngruppe eine Größe von 6 Personen nicht überschreitet. Bei einer größeren Gruppe besteht die Gefahr dass man sich gegenseitig zu schnell vom Lernen ablenkt. Am besten funktionieren Lerngruppen zudem mit festen Strukturen. Vereinbart also feste Termine und legt fest, wann welches Thema behandelt werden soll.

Das klingt jetzt vielleicht erstmal etwas merkwürdig, aber eine Variante mit einem großen Lerneffekt ist es, Prüfungen nachzustellen. Bestimmt vorab Prüfer und Prüfling, die dann eine Prüfungssituation nachspielen und sich im Nachhinein ein Feedback geben können. Bei dieser Lerntechnik werden Wissenslücken schnell aufgedeckt. Außerdem macht ihr euch selbst bewusst, welche Fragen zum Prüfungsstoff gestellt werden könnten und wie ihr diese kurz und knapp beantwortet. Das gibt euch Sicherheit beim Formulieren der Antworten. Eine weitere Variante kann zudem sein, alte Klausuren zu bearbeiten um ein Gefühl für die Fragen zu bekommen.

1.5 Ernähre dich richtig

Um gut lernen zu können musst du deinem Gehirn auch die richtigen Grundlagen liefern. Neben einer geeigneten Atmosphäre solltest du deshalb auch darauf achten, dass du deinem Körper die richtige Energie zuführst. Achte zum einen darauf ausreichend zu essen und zu trinken. Hierbei spielt es eine große Rolle, welche Art von Nahrungsmitteln du zu dir nimmst.

Versuche auf Süßigkeiten, Fast Food und Co. zu verzichten. Diese Nahrungsmittel haben wenig nahrhafte Makronährstoffe und machen dich eher träge als leistungsfähig. Besser geeignet sind gesunde Nahrungsmittel, die dir langfristig Energie liefern. Komplexe, also langkettige Kohlenhydrate wie Haferflocken oder Vollkornprodukte, Proteine und gesunde Fette in Form von Nüssen und ausreichend Obst und Gemüse sind immer eine gute Wahl- nicht nur wenn du in der Klausurenphase zu lernen anfängst wohlgemerkt.

1.6 Lege Pausen ein

Lernen, lernen, lernen…bis einem die Birne qualmt! Viele geraten gerade in der Klausurphase so in Stress und Zeitdruck, dass sie ganz vergessen Pausen einzulegen oder sie sogar bewusst auslassen. Dass Pausen eigentlich aber sehr wichtig sind und sie sich positiv auf den Lernerfolg auswirken wissen wir alle irgendwie.

Die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns nimmt bei permanenter Beanspruchung stetig ab, weshalb Erholungspausen im Lernprozess unabdingbar sind. Pausen sind allerdings nicht gleich Pausen und man kann zwischen verschiedenen Arten unterscheiden:

Nach jedem Sinnabschnitt, den man gerade gelernt oder gelesen hat, sollte man dem Gehirn einen kurzen Moment zur Verarbeitung einräumen. In dieser Zeit kann das eben Gelernte verinnerlicht werden und bleibt somit länger im Gedächtnis. Dafür reichen ca. 30 Sekunden völlig aus. Wechselt man das Lernthema, sollte man sich eine Pause von etwa 5 Minuten gönnen, damit sich das Gehirn auf diesen Wechsel umstellen kann.


Nach etwa 1,5 bis 2 Stunden ist es ratsam eine 15-20 minütige Erholungsphase einzulegen. Dabei sollte man unbedingt vom Lernplatz aufstehen und sich mit etwas anderem als dem Lernstoff beschäftigen. Befreie deinen Körper aus der starren Lernposition, lüfte den Raum ordentlich und esse und trinke etwas. Versuche aber, deine Pausen nicht mit Fernsehschauen oder social media zu füllen. Hier kann das Gehirn zum einen keine neue Konzentration aufbauen und zum anderen zieht dich der Fernseher gerne länger in seinen Bann als es ursprünglich geplant war.


Länger als vier Stunden am Stück zu lernen oder Pausen einzulegen wird in der Regel nicht empfohlen. Deshalb sollte nach dieser Zeit auch eine Pause eingelegt werden, die ruhig 1-2 Stunden dauern kann. Um dich wirklich komplett vom Lernstoff zu lösen, brauchst du genug Zeit, in der du zum Beispiel Freizeitaktivitäten nachgehen kannst.


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2. Wie und wann lerne ich am besten?

Lernen ist nicht gleich lernen. Es gibt viele Unterschiede und Aspekte auf die zu achten ist, wenn es um den Lernprozess geht. Du solltest dich zum Beispiel fragen, zu welcher Tageszeit du am aktivsten bist oder herausfinden, mit welcher Vorgehensweise du am effektivsten lernen kannst. Wir haben dir ein paar wichtige Aspekte zu den Fragen wie und wann du am besten lernst herausgearbeitet.

2.1 Lerntypen

Du hast bestimmt schon einmal gehört, dass es verschiedene Lerntypen es gibt. Aber weißt du zu welcher Art von Lerntyp du gehörst? Das ist wichtig, weil du danach deine Art des Lernens ausrichten kannst. Vier verschiedene Lerntypen stellen wir dir im Folgenden vor:

Einen auditiven Lerntyp erkennt man daran, dass er seinen Stoff laut vor sich hersagt oder einfach seine Lippen bewegt. Er lernt vorwiegend über das Hören und Sprechen und verfügt über eine gute Auffassungsgabe.

Bist du gut im Zuhören, kannst du Sachverhalte detailreich nacherzählen und gut kombinieren? Dann bist du vielleicht ein überwiegend auditiver Lerntyp.


Visuelle Lerntypen verlassen sich auf all das, was sie sehen können. Informationen können mithilfe von Verbildlichungen wesentlich besser aufgenommen werden. Erkennen kann man visuelle Lerntypen daran, dass sie oft Skizzen anfertigen und nach ihren Notizen nicht lange suchen müssen. Sie sind ordentlich und arbeiten genau.

Sind deine Träume besonders detailreich, farbig und bilderreich? Zählen das Lesen und Puzzeln zu deinen Hobbies und bist du fast unschlagbar im Memory? Dann bist du vielleicht ein überwiegend visueller Lerntyp.


Motorische Lerntypen sind praktisch veranlagt und begreifen den Lernprozess als einen aktiven Vorgang. Sie sind gefühlgeleitet und setzen Impulse relativ schnell in Aktionen um.

Benutzt du beim Sprechen viel Gestik und Mimik, nutzt du deine Finger beim Rechnen oder kannst du besser lernen wenn du dabei Kaugummi kaust? Dann bist du vielleicht ein überwiegend motorischer Lerntyp.


Alleine lernen ist für kommunikative Lerntypen nicht zielbringend. Viel besser können sie sich Lerninhalte in einer Gruppe und durch Diskussionen einprägen.

Hinterfragst du Sachverhalte oft kritisch, diskutierst du gerne und prägst dir Informationen besonders gut durch Gespräche mit gleichgesinnten ein? Dann bist du vielleicht ein überwiegend kommunikativer Lerntyp.


Medienorientierte Lerntypen können besonders gut mithilfe technischer Medien lernen. Laptop, Tablet oder auch Videokamera werden nicht nur zum Spaß genutzt sondern aktiv in den Lernprozess integriert. Auch Lernprogramme werden intensiv genutzt. Der medienorientierte gehört nicht zu den klassischen Lerntypen, kann aber gut mit den verschiedenen Arten kombiniert werden.

Kannst du besonders gut lernen wenn du zum Beispiel Lernvideos anschaust oder deine Lerninhalte durch technische Hilfe aufarbeitest? Dann bist du wahrscheinlich ein medienorientierter Lerntyp.


Realität und Praxis gehen wie so oft aber auch hier auseinander. Die einzelnen Lerntypen treten meistens nicht isoliert voneinander auf. Vielmehr vermischen sich in der Regel verschiedene Lernarten miteinander. Wichtig ist, dass du herausfindest, wie du am effektivsten lernen kannst, damit du dein Lernen daraufhin optimieren kannst.


Wenn du dir nicht sicher bist, zu welchem Lerntypen du dich zählen kannst, ist ein Lerntypen-Test vielleicht eine Option für dich. Wir haben dir einige Seiten verlinkt, auf denen du testen kannst, welcher Lerntyp du bist.

2.2 Morgenmensch vs. Nachtmensch

Wie bei allem im Leben gibt es auch beim Lernen nicht den einen richtigen Weg der für jeden gleichermaßen funktioniert. So sind manche Menschen am Morgen und Vormittag am leistungsfähigsten, wohingegen andere erst gegen Abend oder sogar in der Nacht richtig aktiv werden. Wichtig ist deshalb für dich selbst herauszufinden, zu welcher Tageszeit du am besten lernen kannst. Danach kannst du dir dann auch deinen Tag ausrichten.

3. Gehirnjogging- Dein Training fürs Gehirn

Um dein Gehirn auf Dauer leistungsfähig zu halten und dein Auffassungsvermögen zu vergrößern kannst du es außerdem trainieren. Hast du es schon mal mit Gehirnjogging versucht? Es hilft dabei deine kleinen „grauen“ Zellen anzukurbeln und dient der geistigen Aktivierung.

Grundsätzlich gilt als Gehirnjogging alles, was deinem Gehirn neue Reize setzt. Alles was du in irgendeiner Weise anders machst als gewohnt bringt dich und deinen Kopf aus deiner Routine. Das hilft dir nicht nur in der Klausurphase sondern hält deinen Geist auch langfristig fit.

Du könntest zum Beispiel ein neues Instrument lernen, als Rechtshänder einmal die linke Hand zum Zähneputzen verwenden oder ein Gedicht auswendig lernen. Es gibt aber auch online viele verschiedene Gehirnjogging- Aufgaben, die du bewältigen kannst. Wir haben dir mal ein paar Seiten verlinkt, mithilfe derer du dein Gehirn trainieren kannst:

4. Tipps gegen Prüfungsangst

Manche Menschen haben keine Probleme mit ihr, anderen verdirbt sie schon Tage und Wochen bevor es ernst wird die Laune: Die Prüfungsangst. Wenn du davon betroffen bist, sind unsere Tipps gegen Prüfungsangst sicher hilfreich für dich. Wir können dir deine Angst vielleicht nicht ganz nehmen aber dir dabei helfen besser mit ihr umzugehen.

Der Prüfungsangst den Kampf ansagen:

Entspannungstechniken: Atemübungen, Meditation, progressive Muskelentspannung sowie autogenes Training können dabei helfen, heftige körperliche Reaktionen in den Griff zu bekommen. Wenn du beim Klausuren vorbereiten nervös wirst und dich unwohl fühlst kannst du ja mal die ein oder andere Technik ausprobieren und herausfinden, welche dir hilft.

Strukturen schaffen: Klingt banal, ist aber effektiv: geregelte Strukturen, sei es durch einen Lehrplan die physische Ordnung im Wohn- und Lernbereich oder ein geregelter Tagesablauf, können helfen Nervosität vorzubeugen.

Grundlagen schaffen: Dass man sich am Tag der Klausur am besten sowohl wie möglich fühlen sollte ist leichter gesagt als getan. Du kannst aber auf viele kleine Faktoren achten, die in der Summe eine große Wirkung haben können. Kleide dich bequem, frühstücke nahrhaft und trinke genug. Am besten vermeidest du es außerdem, vor der Prüfung mit Kommilitonen zu sprechen,d ie eher zur Sorte „Panikmacher“ zählen. Das macht dich nur noch nervöser.

Verhaltensweisen überdenken: Gibt es Dinge, die du vor deinen Prüfungen machst obwohl du weißt dass sie eher kontraproduktiv sind? Zum Beispiel zehn Minuten vor der Prüfung nochmal schnell den Lernstoff durchgehen oder extra viele Süßigkeiten essen? Versuche gezielt, solche Handlungen zu vermeiden. Das kann sich positiv auf deine Psyche auswirken.

Denke positiv und sei optimistisch: Das ist natürlich leichter gesagt als getan, aber es hilft. Zu einem Blackout kommt es oft durch enorme Versagensängste, die uns physisch und psychisch in eine extreme Anspannung versetzen. Horrorszenarien, die im Kopf abgespielt werden führen dazu, dass sich das Gehirn erst einmal abmeldet. Versuche negative Gedanken deshalb gezielt mit positiven, guten Gefühlen zu ersetzen. Das ist natürlich nicht einfach, versuchen kannst und solltest du es aber trotzdem.

Prüfungssimulationen: Das mag die ersten Male etwas merkwürdig sein, doch die Wirkung kann enorm sein. Mit einem Lernpartner kannst du ganz einfach eine schwierige Prüfung simulieren und ganz einfach herausfinden, wo du vielleicht noch Lücken in deinem Wissen hast. Das Wichtigste daran ist aber, dass du die Simulation auch wirklich ernst nimmst. Nur dann helfen dir Prüfungssimulationen bei deiner Klausurvorbereitung.

5. Notfallplan für eine Klausur

Bist du trotz unserer Anleitung für die perfekte Klausurvorbereitung wieder einmal unter Zeitdruck geraten oder hast du unseren Artikel vielleicht zu spät gefunden? Noch ist nichts verloren. Wir haben dir ein paar Punkte aufgeführt, die du in deinen Last-Minute- Notfallplan integrieren kannst.

Auf Lücke lernen: Natürlich ist das Lernen auf Lücke, also das Auslassen bestimmter Themengebiete, riskant. Wenn es dir aber sehr unwahrscheinlich erscheint, dass gewisse Themen in der Klausur vorkommen, lass sie weg. Reicht die Zeit also nicht für den gesamten Themenbereich, konzentriere dich auf die Bereiche, die garantiert klausurrelevant und wichtig sind.

Koffein: Wenn du das Gefühl hast, der Tag hat zu wenig Stunden, kannst du in einem kurzen Zeitraum auch mal mit Koffein nachhelfen. Natürlich ist übermäßiger Koffeinkonsum nicht gesund, deshalb solltest du auch wirklich nur im Notfall und nur für eine kurze Zeitspanne darauf zurückgreifen. Wenn es dir dabei hilft, deine Nachtschicht zum Lernen einzulegen, ist es aber sicher unbedenklich.

Um Verlängerung bitten: Handelt es sich bei deiner Prüfungsleistung um eine Haus- oder Projektarbeit, hast du immer noch die Möglichkeit deinen zuständigen Professor um Verlängerung zu bitten. Bedenke hierbei, dass du deinen Betreuer nicht erst am Tag der Abgabe darauf ansprechen solltest. Außerdem ist es von Vorteil, wenn du einen guten Grund hast um nach einem Aufschub zu fragen. Aussagen wie „Ich habe leider zu spät angefangen zu lernen,“ kommen eher weniger gut an.

6. Fazit

Du weißt es selbst, die Klausurphase ist auch so schon anstrengend genug. Deshalb solltest du sie dir auch so angenehm wie möglich gestalten. Wenn du unsere Tipps beachtest sollte das kein Problem sein. An so viele verschiedene Dinge zu achten erscheint dir anfangs sicher auch wie ein Haufen Arbeit. Sich die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen lohnt sich aber definitiv. Probiere den einen oder anderen Tipp doch einmal aus, du wirst es sicher nicht bereuen!

Quellen:

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